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	<title>Stephanie Rothe, Autor bei Crisp Magazin</title>
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	<description>Junges, kritisches Kunstmagazin – herausgegeben von ato</description>
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	<title>Stephanie Rothe, Autor bei Crisp Magazin</title>
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		<title>L’art pour what?  Warum Kunst sinnlos und unabdingbar ist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Rothe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Mar 2023 13:51:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zeitgenössische Kunst kommt so wahnsinnig exklusiv daher. Wozu das Ganze also? Wozu die Kunst? Brauchen wir sie in unserer Gesellschaft überhaupt? </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ato.vision/magazine/lart-pour-what/">L’art pour what?  Warum Kunst sinnlos und unabdingbar ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://ato.vision/magazine">Crisp Magazin</a>.</p>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Ich habe sehr, sehr lange studiert: Kunstwissenschaft. Mein ständiger Begleiter in all den Jahren bis heute war und ist der Zweifel. Zweifel über die Sinnhaftigkeit dieser Ausbildung, dieses Fachgebietes und letztendlich auch der Kunst selbst. Viele Kommiliton*innen haben deswegen ihr Studium abgebrochen. Ich blieb jedoch dabei.<br /></span><span style="font-weight: 400;">Je länger ich studiert habe, desto weiter habe ich mich von der Bildenden Kunst entfernt. Ich gehe bis heute lieber ins Kino, ins Naturkundemuseum, widme mich auf Vernissagen mehr meinen Freund*innen als mich mit der Kunst auseinanderzusetzen. Ich bin der Bildenden (vor allem der zeitgenössischen) Kunst überdrüssig geworden, die überall, wo sie einem begegnet, ob in Ausstellungen, Museen oder Unterhaltungen, so wahnsinnig exklusiv daher kommt. Wozu ist sie überhaupt gut?</span></p><figure id="attachment_5590" aria-describedby="caption-attachment-5590" style="width: 497px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-5590" src="https://ato.vision/magazine/wp-content/uploads/2023/03/Werkstattpalast_ato_Sinn_der_Kunst-300x199.jpg" alt="Diskussionsrunde mit Menschen im Werkstattpalast über den Sinn der Kunst" width="497" height="329" srcset="https://ato.vision/magazine/wp-content/uploads/2023/03/Werkstattpalast_ato_Sinn_der_Kunst-300x199.jpg 300w, https://ato.vision/magazine/wp-content/uploads/2023/03/Werkstattpalast_ato_Sinn_der_Kunst-1024x678.jpg 1024w, https://ato.vision/magazine/wp-content/uploads/2023/03/Werkstattpalast_ato_Sinn_der_Kunst-768x509.jpg 768w, https://ato.vision/magazine/wp-content/uploads/2023/03/Werkstattpalast_ato_Sinn_der_Kunst-1536x1017.jpg 1536w, https://ato.vision/magazine/wp-content/uploads/2023/03/Werkstattpalast_ato_Sinn_der_Kunst.jpg 1907w" sizes="(max-width: 497px) 100vw, 497px" /><figcaption id="caption-attachment-5590" class="wp-caption-text">Talk zum Thema &#8222;Wozu die Kunst&#8220; im WERKstattPALAST 2022</figcaption></figure><p><span style="font-weight: 400;">Ich will mir in Erinnerung rufen, warum wir als Gesellschaft Kunst brauchen. Inspiriert hat mich dazu ein Talk mit dem Titel &#8222;Wozu die Kunst?&#8220;, der im August 2022 im Rahmen des <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000; text-decoration: underline;"><a style="color: #000000; text-decoration: underline;" href="https://ato.vision/werkstattpalast">WERKstattPALASTes</a></span></span> im Karlsruher Rheinhafen stattfand. Die Gäste waren die Künstlerin Judith Milz, die Kunstkritikerin und Journalistin Dorothee Baer-Bogenschütz sowie der Kurator und Musiker Jan Kage, moderiert hat die Künstlerin und Kuratorin Lisa Bergmann.</span></p><p><span style="font-weight: 400;">Jede Zeit verdient(e) ihre Kunst und so ist die Frage “Wozu die Kunst?” ein schier endloses Thema.<br /></span><span style="font-weight: 400;">Seit den Höhlenmalereien vor ca. 45.000 Jahren, den bisher ältesten Malerein der Menschheit, übernahm Kunst verschiedene Funktionen. Über viele Jahrhunderte hinweg hatte die westliche Bildende Kunst praktische Zwecke. Sie war an kirchliche oder weltliche Auftraggeber wie Herrscher oder das reiche Bürgertum gebunden. Bis heute gibt es Auftragskunst, die jedoch stets sehr argwöhnisch betrachtet wird, da ihr der Vorwurf der Unfreiheit anheftet. Im 19. Jahrhundert begann sich die Bildende Kunst von Auftraggebern zu lösen. Die Redewendung &#8222;l’art pour l’art&#8220; (sinngemäß: „Kunst um der Kunst willen“) aus dieser Zeit verdeutlicht die Emanzipation der Kunst von ihrer Zweckgebundenheit. Dieses Kunstverständnis hält bis heute an. Studierende an Kunstakademien nehmen die Vorstellung der Autonomie der Kunst wie Muttermilch auf. <br /></span><span style="font-weight: 400;">Fragt man Personen, die tagtäglich mit Kunst zu tun haben, was für sie Kunst sei, so bekommt man z.B. zu hören: „Kunst ist mein ganzes Leben“ (Dorothee Bear-Bogenschütz) oder „Kunst ist </span><i><span style="font-weight: 400;">das</span></i><span style="font-weight: 400;"> Leben an sich“ (Jan Kage). Diese Aussagen entsprechen einem romantischen Ideal, das Kunst als eine intrinsische (innere) Notwendigkeit begreift. Für Außenstehende, die mit Kunst nichts am Hut haben, ist Kunst jedoch nicht existenziell. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Durch die documenta fifteen im letzten Jahr ist eine Aufgabe der zeitgenössischen Kunst besonders deutlich geworden: die Auseinandersetzung mit politischen Themen. Kunst, die aktivistisch agiert, soll Strukturen in der Gesellschaft thematisieren und überdenken. Themen wie politische Unterdrückung, Rassismus, der Klimawandel, Feminismus, Queerness etc. finden sich in der zeitgenössischen Kunst wieder. „Künstler*innen funktionieren wie Durchlauferhitzer“ (Judith Milz) in ihrer Umgebung und der Gesellschaft. Sie machen durch ihre künstlerische Arbeit Missstände, Probleme oder Tabus sichtbar und stellen Querverweise her, die mitunter im Verborgenen liegen. Laut Jan Kage ist Kunst </span><i><span style="font-weight: 400;">das</span></i><span style="font-weight: 400;"> gesellschaftliche Medium schlechthin, in dem </span><i><span style="font-weight: 400;">alles</span></i><span style="font-weight: 400;"> verhandelt werden kann. Damit steht die Kunst der Wissenschaft näher als man denkt. Sowohl die Wissenschaft als auch die Kunst behandeln Phänomene der Umwelt. Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen beiden: Die Wissenschaft muss beweisen, die Kunst kann behaupten, so Kage. Dies ist eine unglaubliche Freiheit der Kunst. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Kunst kann Hoffnung, Zuversicht und Visionen formulieren (Jan Kage), gerade in der heutigen Zeit. In seinem Buch „Kann ich das auch? 50 Fragen an die Kunst“ beschreibt Kolja Reichert sehr eindrücklich, was Kunst leisten kann: Sie kann das Leben von Angst befreien, Neugierde gegenüber Fremden wecken, Freiheit, Großzügigkeit und Souveränität schenken. Und da Kunstwerke Zeiten überdauern, können sie zum Maß unseres Lebens werden, indem sie uns in der Geschichte verorten und uns in Beziehung zur Gegenwart oder früheren Zeiten setzen. Kunst schult unsere Wahrnehmung der Umgebung und schärft die Sinne. Die Beschäftigung mit Kunst kann den Unsinn menschlichen Tuns aufzeigen und uns helfen, ihn zu erkennen, zu ertragen oder zu verändern. „Sie [die Kunst] gibt uns einen Orientierungssinn, der es erlaubt, den Sinn in unserem Leben vom Unsinn zu unterscheiden.“ Letztendlich antwortet Reichert auf die Frage, wozu Kunst gut sei: „Wozu ist nur irgendetwas gut? Kunst hält diese Frage lebendig.“<br /></span><span style="font-weight: 400;">Kunst ist also durchaus auch etwas Persönliches. Und die Frage “Wozu die Kunst?” kann umgemünzt werden auf “Wozu brauchst </span><i><span style="font-weight: 400;">du</span></i><span style="font-weight: 400;"> die Kunst?”.</span></p><p><span style="font-weight: 400;">Sie ist komplex, die Kunst. Sie ist unabdingbar für die Gesellschaft, selbst wenn man sich nicht mit ihr auseinandersetzt. Sie ist da, wirkt im Verborgenen und überdauert uns. Es lohnt sich also durchaus, ab und zu mal eine Ausstellung zu besuchen und die Kunst (wieder) schätzen zu lernen. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Und ich als studierte Kunstwissenschaftlerin muss mich in Bezug auf die Kunst stets erinnern: „Don’t hate the player, hate the game“ (Jan Kage). Es sind nicht die Kunst oder die Künstler*innen an sich, die mich nerven, sondern das Kunstsystem. </span></p>								</div>
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		<title>Oh du fröhliche Konsumzeit – Atelierbesuch bei der Künstlerin Stephanie Senge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Rothe]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2022 09:43:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ob Atelierbesuche bei Künstler*innen, Verabredungen mit Kreativschaffenden oder Gespräche mit Kunstinteressierten – wir wollen über Kunst reden!<br />
Dieses Mal mit der Konsumkünstlerin Stephanie Senge in ihrem Wohnatelier in Berlin-Wedding.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ato.vision/magazine/atelierbesuch-bei-stephanie-senge/">Oh du fröhliche Konsumzeit – Atelierbesuch bei der Künstlerin Stephanie Senge</a> erschien zuerst auf <a href="https://ato.vision/magazine">Crisp Magazin</a>.</p>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Besuch im Wohnatelier der Künstlerin Stephanie Senge in Berlin-Wedding. Film und Schnitt <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000; text-decoration: underline;" href="https://ato.vision/crew/martin-mannweiler">Martin Mannweiler</a></span></span>, Support <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000; text-decoration: underline;" href="https://ato.vision/crew/sebastian-heck">Sebastian Heck</a></span></span>, Interview <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000; text-decoration: underline;" href="https://ato.vision/crew/norina-quinte">Norina Quinte</a></span></span>.</span></p>								</div>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Endlich wieder Dezember! Endlich wieder diese schnuckelige Weihnachtszeit, in der man es sich zu Hause bei Kerzenschein und Tee gemütlich machen kann, ein Buch liest und Lebkuchen speist. Endlich wieder Weihnachtsmarkt, Glühwein, Lichter und strahlende Kindergesichter. Endlich wieder Mariah Carey, Wham! und Michael Bublé. Endlich wieder Geschenke für die Liebsten shoppen, Weihnachtsfeiern, Familienbesuche und sich den ganz großen Emotionen hingeben, die diese Zeit mit sich bringt. Weihnachtszeit, du schöne, überfordernde Zeit!</span></p><p><span style="font-weight: 400;">Diese Momente bergen jedoch auch die Chance auf Reflexion und Distanzierung unseres Konsums. Schließlich werden uns an Weihnachten, Ostern, am Valentinstag und an Halloween an jeder Ecke Konsumprodukte übermäßig angepriesen. Brauche ich das wirklich? Ist das nicht alles zu viel und vollkommen übertrieben? Was will ich? Wenn diese Fragen in den Sinn kommen, erkennt man ziemlich schnell, dass man als Konsument oder Konsumentin nicht ohnmächtig ist, sondern entscheiden kann, was und wie man konsumieren will, sofern man dazu über die Mittel verfügt.</span></p><p><span style="font-weight: 400;">Konsum als Self-Empowerment. Das praktiziert die Künstlerin <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000; text-decoration: underline;" href="https://ato.vision/artists/stephanie-senge">Stephanie Senge</a></span></span> in ihrer Kunst. Sie geht damit so weit, dass sie sich selbst als Konsumkünstlerin bezeichnet und ihr weibliches Publikum als „starke Konsumentinnen“ anspricht. Es sind nämlich vor allem Frauen, die die wichtigste Zielgruppe der Werbeindustrie bilden. Senge sammelt Konsumprodukte aus verschiedenen Ländern. Darunter haben es ihr jene Produkte angetan, die mit Gefühlen und Emotionen werben. Kosmetik- oder Lebensmittelprodukte beispielsweise, die „happy“ machen sollen oder dabei helfen, die „innere Ruhe und Balance“ zu finden. In ihrer Produktbibliothek arrangiert Senge die Produkte nebeneinander und ermöglicht somit Vergleiche, die die Absurdität der Werbeversprechen entlarven –Medienkritik vom Allerfeinsten. Es geht ihr jedoch vor allem darum, aus der Opferrolle der Werbeindustrie herauszutreten und dem Publikum das Selbstbewusstsein zu geben, ganz bewusst konsumieren zu können.</span></p><p><span style="font-weight: 400;">Gerade in der Weihnachtszeit können wir uns darauf besinnen, was uns wirklich wichtig ist und in welchem Maße wir konsumieren möchten. Für mich sind das Honigprinten, erzgebirgischer Deko-Kitsch und das Weihnachtsessen mit Freunden und Familie. In diesem Sinne: „I don&#8217;t care about the presents“.</span></p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://ato.vision/magazine/atelierbesuch-bei-stephanie-senge/">Oh du fröhliche Konsumzeit – Atelierbesuch bei der Künstlerin Stephanie Senge</a> erschien zuerst auf <a href="https://ato.vision/magazine">Crisp Magazin</a>.</p>
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		<title>Ein Atelierbesuch bei Axel Philipp</title>
		<link>https://ato.vision/magazine/atelierbesuch-axel-philipp/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Rothe]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2022 15:15:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ob Atelierbesuche bei Künstler*innen, Verabredungen mit Kreativschaffenden oder Gespräche mit Kunstinteressierten - wir wollen über Kunst reden!<br />
Dieses Mal mit dem Künstler Axel Philipp in seinem Karlsruher Atelier.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ato.vision/magazine/atelierbesuch-axel-philipp/">Ein Atelierbesuch bei Axel Philipp</a> erschien zuerst auf <a href="https://ato.vision/magazine">Crisp Magazin</a>.</p>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Die ato-Kunstagentin </span><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://ato.vision/artists/lisa-kuon"><span style="font-weight: 400;">Elisabeth Kuon</span></a></span></span><span style="font-weight: 400;"> und ato-Crewmitglied </span><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://ato.vision/crew/martin-mannweiler"><span style="font-weight: 400;">Martin Mannweiler</span></a></span></span><span style="font-weight: 400;"> haben <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000; text-decoration: underline;"><a style="color: #000000; text-decoration: underline;" href="https://ato.vision/artists/axel-philipp">Axel Philipp</a></span></span> in seinem Atelier besucht und über seine Kunst geredet – ein sehr sehenswertes Videoporträt! Hier erzähle ich, wie ich zum ersten Mal auf eine Arbeit von Axel Philipp traf.</span></p><p><span style="font-weight: 400;">Ich wohne in der Karlsruher Weststadt. Auf dem Weg zu meinem Supermarkt, kam ich immer an einem merkwürdig aussehenden weißen Bobbel vorbei, der aus einer Hauswand herauszuquellen schien. Offensichtlich fehlte dort ein Klinkerstein, an dessen Stelle dieses weiße Etwas eingesetzt wurde. Lange Zeit lief ich daran vorbei, ohne den Bobbel wahrzunehmen. Doch als ich ihn das erste Mal wahrnahm, war ich von der strahlend weißen Oberfläche so fasziniert, dass ich sie streicheln musste. Es war Gips, der sich angenehm weich und glatt anfühlte. Ab diesem Zeitpunkt hielt ich immer wieder dort an, berührte den Handschmeichler, schmunzelte und grübelte über seine Funktion. Lange war ich der festen Überzeugung, dass er einfach ein besonders schöner Abstandshalter für Fahrräder war, der die Hauswand schützen sollte.<br /></span><span style="font-weight: 400;">Dann lernte ich den Künstler </span><span style="font-weight: 400;">Axel Philipp</span><span style="font-weight: 400;"> kennen. Er hatte den Bobbel angefertigt und dort eingesetzt – einfach so, als künstlerisches Objekt, um eine Lücke in der Hauswand zu füllen und als Eingriff in die unmittelbare städtische Umgebung. Und dann lernte ich auch, dass Axel Philipp viele solcher Handschmeichler, genannt APPs, herstellt. Die Abkürzung APP steht zum einen für &#8222;Axel Philipp Plastics&#8220;. Zum anderen lehnt sie sich an den Begriff &#8222;mobile Apps&#8220; an, eine Software, die wir alle von unseren Smartphones kennen. Somit sind Axel Philipps APPs besondere Informationsträger, die, entgegen der digitalen Software, die Aufmerksamkeit zurück auf das sinnliche und physische Erleben von Wirklichkeit richten.</span></p><p><span style="font-weight: 400;">An Axel Philipps künstlerischen Arbeiten liebe ich, dass sie aus dem Alltag heraus entstehen, oft per Zufall und mit viel Humor.  Seine Arbeiten verdeutlichen die Kostbarkeit des Alltäglichen, irritieren beim Betrachten, regen zum Nachdenken über vermeintliche Selbstverständlichkeiten an. Und eben das ist ein enormes Potenzial der Kunst: spielerisch die Welt und uns selbst in ihr zu hinterfragen.</span></p><p><span style="font-weight: 400;">Die APP in der Karlsruher Weststadt wurde leider entfernt. Aber wer weiß wo und wann der nächste Gipsbobbel seinen Platz in der Stadt findet?</span></p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://ato.vision/magazine/atelierbesuch-axel-philipp/">Ein Atelierbesuch bei Axel Philipp</a> erschien zuerst auf <a href="https://ato.vision/magazine">Crisp Magazin</a>.</p>
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		<title>Ausstellungsvergütung als Ausweg aus der Prekarität?</title>
		<link>https://ato.vision/magazine/ausstellungsvergutung-lisa-bergmann/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Rothe]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 May 2022 14:34:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
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		<category><![CDATA[Stephanie Rothe]]></category>
		<category><![CDATA[Vergütung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer kann Kunst produzieren und wer darf an ihr teilhaben? Ein Gespräch über Geld in der Kunst mit Lisa Bergmann.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ato.vision/magazine/ausstellungsvergutung-lisa-bergmann/">Ausstellungsvergütung als Ausweg aus der Prekarität?</a> erschien zuerst auf <a href="https://ato.vision/magazine">Crisp Magazin</a>.</p>
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									<p class="p1"><span style="color: #000000;">Die Künstlerin und Kuratorin Lisa Bergmann kämpft seit Jahren für die Einführung einer rechtlich verpflichtenden Ausstellungvergütung für freie Künstler*innen ein. Diese sieht vor, dass Künstler*innen, die ihre Kunst einem Museum für eine Ausstellung zur Verfügung stellen, in Form von Honoraren bezahlt werden. Dadurch wäre endlich eine gerechte und angemessene Vergütung auf dem sonst harten Kunstmarkt gewährleistet.</span><br /><br /><span style="color: #000000;">Wir treffen Lisa Bergmann in ihrem Atelier im Kulturzentrum Tempel in Karlsruhe und wollen mehr über die Dringlichkeit von Ausstellungsvergütungen wissen. Bei Kaffee und chinesischen Süßigkeiten erzählt Lisa Bergmann was Ausstellungshonorare für Künstler*innen, Kunst und Gesellschaft bedeuten würden.</span><br /><br /><span style="color: #000000;"><strong>Crisp: Was ist deine Forderung an die Kunstbranche?​<br /><br /></strong>Lisa Bergmann: Künstler*innen werden für ihre angefragten Leistungen immer noch nicht vergütet. Deshalb braucht es eine gesetzliche Verpflichtung, bildenden Künstler*innen Ausstellungshonorare zu zahlen. Sobald diese gesetzliche Verpflichtung da ist, wird sich jeder und jede daranhalten müssen. Die Ausstellungsbudgets werden dann an diese Verpflichtung angepasst. Wenn es an Geld fehlt, kann Druck von den Kunstinstitutionen, Künstler*innen und Besucher*innen auf die öffentliche Hand gemeinsam ausgeübt werden. Man darf die Künstler*innen aber nicht mit ihren Forderungen allein lassen. Wir sehen, dass ohne Verpflichtung keine Unterstützung von jenen Institutionen kommt, die sich eigentlich um die Künstler*innen kümmern sollten. Und tragischerweise erschwert die prekäre finanzielle Situation von Künstler*innen gleichzeitig ihre politische Arbeit. Über die Zweitjobs hinaus, mit denen Künstler*innen ihren Unterhalt finanzieren, fehlt leider oft die Zeit für ein ehrenamtliches Engagement in einem Verband.</span><br /><br /><span style="color: #000000;"><strong>War denn die Vergütung von Künstler*innen schon immer ein Problem?​<br /><br /></strong>Das Problem der fehlenden Entlohnung für Künstler*innen entsteht mit dem 19. Jahrhundert, als sich Kunstvereine gegründet haben. Davor konnten nur jene Menschen Kunst genießen, die die finanziellen Mittel hatten, Künstler*innen für ihre Dienste zu bezahlen, und das waren vor allem Adelige. Vom Bürgertum gegründet, hatten die Kunstvereine das Ziel, die Kunst den Bürger*innen zugänglich zu machen. Im Zuge der Etablierung öffentlicher Kunstausstellungen wurde jedoch nicht das Entlohnungssystem mit angepasst. Früher haben Kunstvereine sich noch darum bemüht, Käufer*innen für die ausgestellten Werke zu finden, man hat Ausstellungen für den Verkauf organisiert. Das ist heute nicht mehr so. Ausstellungen werden immer diskursiver konzentrieren sich auf einen Inhalt. So bieten Bildende Künstler*innen ihre Dienstleistung an, stellen ihr Können und Wissen zur Verfügung ohne dafür eine Gage zu erhalten. Es gab in der Vergangenheit bereits einige Versuche, eine Vergütung für Künstler*innen einzuführen, die aber immer wieder von politischer oder institutioneller Seite abgeschmettert wurden.</span><br /><br /><span style="color: #000000;"><strong>Wie würde denn eine Ausstellungsvergütung für Künstler*innen konkret aussehen?​<br /><br /></strong>Es gilt ein Modell zu finden, um die Ausstellungsvergütung möglichst einfach und einheitlich auf unterschiedliche Institutionen und Ausstellungssituationen anwenden zu können. In der AG Gerechte Bezahlung des <span style="text-decoration: underline;"><a style="color: #000000; text-decoration: underline;" href="https://dasbuendnis.net/"><span class="s1">Bündnisses für gerechte Kunst– und</span></a><a style="color: #000000; text-decoration: underline;" href="https://dasbuendnis.net/"><span class="s1"> Kulturarbeit</span></a></span> erscheint uns ein Mindestanteil von 20 Prozent der Projektkosten als Ausstellungsvergütung gut umsetzbar. Im Gegensatz zu anderen Modellen, ist es leicht planbar. Zudem gibt es für diese Richtwerte Vorbilder in anderen gestalterischen Branchen wie der Architektur. Als Künstler*in ist es immens wichtig, die eigenen Arbeitsrechte zu kennen und auf diese zu bestehen. Das betrifft auch das Urheberrecht, in dem steht, dass urheberrechtliche Leistungen angemessen vergütet werden müssen. Eine Demokratie braucht lohnrechtliche Mindeststandards. Dabei lohnt sich ein Blick in andere Berufsfelder, in denen vor allem Selbstständige tätig sind, wie der Fotografie, Architektur oder auch bei Anwält*innen – dort gelten aus gutem Grund gesetzliche Verordnungen bezüglich Mindesthonoraren.</span><br /><span style="color: #000000;">Die Bildende Kunst darf sich nicht klein machen. Sie muss zeigen, dass sie für die Gesellschaft wichtig ist und dafür auch eine Gegenleistung bekommen. Sie kann selbstbewusst vor die Politik treten und sagen, dass sie beispielsweise für das Image und die Lebensqualität jeder Stadt und Region unerlässlich ist.</span><br /><br /><span style="color: #000000;"><strong>Du setzt dich vor allem für eine bessere finanzielle Unterstützung der freien Szene in der Bildenden Kunst ein. Warum ist es nötig diese Szene staatlich zu unterstützen?​<br /><br /></strong>Es ist geschichtliche Genese, dass sich die Kunstbranche die Nische des sehr hochpreisigen Segmentes gesucht hat. Kunst hat sich mittlerweile als eine Art Luxusgut positioniert. Mir wäre es viel sympathischer, wenn sich Kunst nicht nur an eine elitäre Schicht wendet, sondern an alle. Wenn man den Vergleich zu den Darstellenden Künsten, also dem Theater, heranzieht, sieht man, dass dieser Bereich öffentlich gut finanziert wird – neben den kommunalen Theatern werden dankenswerterweise auch die freien Bühnen sehr ernst genommen. In diesem Bereich erkennen die Bundesländer den hohen Bedarf und die Nachfrage der Bevölkerung an den Darstellenden Künsten. Für freie Kunstprojekte hingegen gibt es kaum öffentliche finanzielle Unterstützung. Aber gerade dort, in Off-Spaces, in selbstorganisierten Projekten und im Öffentlichen Raum sind selbstständige Künstler*innen tätig, die Kunst einer größeren Bevölkerungsschicht zugänglich machen. Das Ungleichgewicht in der finanziellen Ausstattung der Künste steht der Tatsache entgegen, dass die Bildende Kunst für alle erreichbar sein kann.</span><br /><br /><span style="color: #000000;"><strong>Wer trägt denn die Verantwortung für die prekäre finanzielle Situation der Künstler*innen – die Kommunal- oder die Bundespolitik?​<br /><br /></strong>Die kommunalen Kunstinstitutionen könnten mit der Förderung, die sie im Moment bekommen, sofort alles ändern, verweisen aber stets darauf, dass sie mehr Geld von der Kommunalpolitik brauchen. Die Kommunalpolitik wiederum schiebt die Verantwortung an die Bundespolitik, mit der Begründung, dass das Geld im Haushalt zu knapp sei. Diese Argumentation funktioniert so einfach nicht. Als der Mindestlohn eingeführt wurde, haben die Unternehmen auch nicht mehr vom Staat bekommen, sondern der Mindestlohn wurde einfach gesetzlich verpflichtend eingeführt. Nun müssen Unternehmen schauen, dass sie ihre Planung bzw. ihr Management auf die Gewährleistung eines grundlegenden Minimalgehalts ausrichten. Natürlich verschieben sich Dinge dadurch, aber es hat die deutsche Wirtschaft nicht zum Ruin geführt und es wird auch die deutsche Kulturlandschaft nicht in den Ruin führen, wenn eine Ausstellungsvergütung für Künstler*innen eingeführt werden würde. Ganz im Gegenteil. Die Geschichte des Arbeitskampfes hat gelehrt, dass Branchen gestärkt werden, sobald Arbeitsrechte gelten und gesetzliche Vorgaben eingehalten werden. Eine permanente Unterbietung der Konkurrenz hingegen schwächt Arbeitsfelder und verhindert den Aufbau eines gesunden, nachhaltigen, langfristigen und vor allem krisenfesten Arbeitsfeldes. </span><br /><span style="color: #000000;">Aber auch Kunsthochschulen, Professor*innen sowie Verbände tragen eine wichtige Verantwortung in dieser Situation.</span><br /><br /><span style="color: #000000;"><strong>Nun gibt es ja auch in der Bildenden Kunst Berufsverbände. Was ist eigentlich deren Rolle?​<br /><br /></strong>Die Aufgabe von Berufsverbänden der freien Kunst, ist es, die Interessen und Rechte der berufstätigen Künstler*innen zu verlautbaren sowie Kunst im Interesse der Bevölkerung erreichbar zu machen. Sie sollten ihre Aufgabe als politische Organe und Ansprechpartner*innen für die Politik aber auch wahrnehmen. Da gilt es laut und selbstbewusst zu äußern, was Künstler*innen brauchen.</span><br /><span style="color: #000000;">Idealerweise sollten alle Künstler*innen in Verbände eintreten und dafür einstehen, dass ihre Wünsche geäußert werden. Je größer ein Verband, desto leichter können Forderungen auf politischer Ebene durchgesetzt werden. Und noch etwas können Künstler*innen tun: gemeinsam streiken und Zusammenhalt zeigen.</span><br /><br /><span style="color: #000000;"><strong>Nach unserem Gespräch klingt für mich die Umsetzung einer Ausstellungsvergütung absolut selbstverständlich. Woran scheitert es?​<br /><br /></strong>Wenn man möchte, dass Künstler*innen gesund leben und ihre Kunst langfristig entfalten können, müssen Kunstinstitutionen und die Kommunalpolitik den Willen entwickeln, ein gerechteres Arbeitsumfeld für Künstler*innen zu schaffen. Mein Wunsch ist es, dass man die freie Szene der Bildenden Kunst als genauso gleichwertig ansieht, wie die freie Szene der Darstellenden Kunst. Dort passiert nämlich am meisten Innovation.</span><br /><span style="color: #000000;">Wir müssen uns stets klar machen, dass die jetzige Situation der Künstler*innen bestimmt, welche Kunst wir in Ausstellungen zu sehen bekommen. Können auch Menschen jenseits der wohlhabenden Schichten Kunst erzeugen und sich beispielsweise trotzdem leisten, eine Familie zu gründen? Wer kann Kunst produzieren und wer darf an ihr teilhaben? Meine Überzeugung ist, dass durch eine Ausstellungsvergütung sowie die Finanzierung der freien Szene auch die Kunst in Ausstellungen für alle interessanter wird.</span></p>								</div>
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		<title>Warum Kunst kaufen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Rothe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2022 16:13:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunstkauf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon mal mit dem Gedanken gespielt Kunst zu kaufen? Hier erfährst du 5 Gründe warum ein Kunstkauf absolut sinnvoll ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ato.vision/magazine/warum-kunst-kaufen/">Warum Kunst kaufen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://ato.vision/magazine">Crisp Magazin</a>.</p>
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									<p></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Kauft mehr Kunst! Das klingt auf den ersten Blick vielleicht ziemlich arrogant, denn wer außer einer kleinen, extrem gut verdienenden Oberschicht kann sich denn überhaupt Kunst leisten? Bei genauerem Hinschauen stellt sich aber heraus, dass es auf dem Kunstmarkt eine Menge Kunstwerke gibt, die durchaus erschwinglich und trotzdem qualitativ hochwertig sind. Das Kaufen von Kunstwerken ist durch das Internet sehr viel einfacher geworden. In den letzten Jahren haben viele Galerien ihre Verkaufsräume in das Internet verlagert. So kann quasi jede*r Kunst von zu Hause konsumieren und auch kaufen. Du fragst dich vielleicht, was dich die Kunst juckt, wenn du dein Geld leichter in ein neues Fahrrad, eine Reise, oder Klamotten etc. investieren kannst? Kunstwerke sind genau wie ein E-Bike oder eine Reise nach Bali Luxusgüter. Da kann man um den heißen Brei herumreden, so viel wie man will, einen Kunstkauf muss man sich leisten können. Aber das Gute ist: es ist eine Frage der Priorität. Wenn du den Wert von Kunst erkannt hast, dich ein bestimmtes Kunstwerk fasziniert und es in deinem persönlichen finanziellen Spielraum liegt, dann kann sich auch deine Perspektive auf den Kunstkauf ändern.</span></p>
<p></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-large">Es folgen nun 5 Gründe, warum Kunst kaufen absolut sinnvoll ist:</h2>				</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-medium">1. Ein Kunstkauf fördert Künstler:innen</h3>				</div>
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									<p>Ein Kunstkauf bedeutet immer auch die Anerkennung der Arbeit, die im Laufe der Entstehung von Kunstwerken erbracht wird. Kunst erschaffen ist eine Leistung, die honoriert werden muss. Viele Künstler*innen, die eine professionelle Ausbildung an einer Kunstakademie genossen, müssen sich mit Nebenjobs ihren Lebensunterhalt verdienen. Weniger als 10% der Künstler*innen können von ihrer Kunst leben.* Wenn es mehr erschwingliche Kunst auf dem Kunstmarkt geben würde und sich dieser somit auch einem breiteren Publikum öffnen würde, könnten viel mehr Künstler*innen davon leben. <br /><span style="font-weight: 400;">Wenn du ein Kunstwerk kaufst, zeigst du damit die Wertschätzung für den Beruf der Künstler*in.</span></p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-medium">2. Ein Kunstkauf zeigt die Notwendigkeit von Kunst</h3>				</div>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Oft wird die Leistung, die Künstler*innen durch ihre Kunst erbringen nicht gesehen. Das hängt auch damit zusammen, dass Kunst der Ruf anhaftet sich in einer elitären Blase abzuspielen und dem reinen Vergnügen zu dienen. Dass sie jedoch eine existenzielle gesellschaftliche Relevanz besitzt, wird viel zu wenig wahrgenommen. Kunst kann eine Möglichkeit darstellen gesellschaftliche Verhältnisse zu reflektieren, gesellschaftliche Regeln wie auch Strukturen zu hinterfragen und neue Perspektiven auf die Welt zu entwickeln. Somit ist sie fester Bestandteil einer </span><span style="font-weight: 400;">offenen, vielfältigen und demokratischen Gesellschaft. <br /></span><span style="font-weight: 400;">Durch den Kauf eines Kunstwerks zeigst du also wie notwendig es ist, dass Kunstwerke in den Umlauf gebracht werden, damit Kunst als Selbstverständlichkeit in der Gesellschaft wahrgenommen werden kann. </span></p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-medium">3. Durch ein Kunstwerk Werte teilen</h3>				</div>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Der Wert eines Kunstwerkes ist nicht nur materiell, sondern auch immateriell: er setzt sich nicht nur aus seinem Preis auf dem Kunstmarkt zusammen, sondern besteht auch aus der Idee des Künstlers oder der Künstlerin sowie der Begegnung mit dem Publikum, bei der Emotionen und Gedanken freigesetzt werden. Jedes Kunstwerk besitzt somit einen subjektiven Moment, denn jede*r nimmt es anders wahr.  <br /></span><span style="font-weight: 400;">Der immaterielle Wert eines Kunstwerks ist oft verborgen. Jedes Kunstwerk ordnet sich in einen größeren gesellschaftlichen und geschichtlichen Zusammenhang ein. Die Idee des Künstlers bzw. der Künstlerin, ihre Inspirationen und Absichten speisen sich aus dem Umgang mit ihrer direkten Umgebung. Wenn du tiefer in die Motivationen der Künstler*innen eintauchst, kannst du die vielseitige Bedeutung der Kunst für die Gesellschaft erkennen. <br /></span><span style="font-weight: 400;">Indem du ein Kunstwerk kaufst, kannst du auch dazu beitragen, dass die immateriellen Werte des künstlerischen Objekts weitergegeben werden. Tausche dich in Gesprächen mit Freund*innen und Bekannt*innen über das Kunstwerk aus, so kann dein Kunstkauf auch einen Dialog fördern.</span></p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-medium">4. Ein Kunstwerk kann den Blick öffnen</h3>				</div>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Mit einem gekauften Kunstwerk entwickelt man eine Beziehung: Am Anfang jedes Kunstkaufs muss ein Neugierde für die jeweilige künstlerische Arbeit bestehen. Vielleicht findest du ein Kunstwerk einfach nur schön, ohne sagen zu können was dieses Gefühl genau </span><span style="font-weight: 400;">in dir</span><span style="font-weight: 400;"> ausgelöst hat. Ein Kunstwerk kann aber auch faszinieren, indem es Skepsis und Unverständnis in dir weckt. Großartige Kunst ist oft kompliziert und unbequem. Du musst ein Kunstwerk nicht auf Anhieb verstehen, um es zu mögen. Komplizierte Kunstwerke eröffnen neue Perspektiven und schulen den eigenen Blick.</span></p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-medium">5. Die Einzigartigkeit eines Originals</h3>				</div>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Ein Original Kunstwerk zu besitzen, ist wirklich etwas Besonderes und Individuelles. Das gibt es schließlich nur ein Mal. Es stellt nicht nur einen Mehrwert für deine eigenen vier Wände dar, sondern wird dich stolz machen, ganz sicher.</span></p>								</div>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Und dann gibt es noch den Aspekt des Investments. Dazu sei nur so viel gesagt: Investieren ist ein großer Teil des Kunstmarkts, aber eben nicht alles. Geld allein definiert nicht den Wert eines Kunstwerks. In den einschlägigen Online-Galerien wird oft mit Kunst als Investment gelockt. Das klingt verheißungsvoll, schürt jedoch falsche Erwartungen. Für Außenstehende sind Investments in Kunst ohnehin zu fragil und der Kunstmarkt zu undurchsichtig. Selbst Kunstsammler*innen können nicht gewiss sein, dass ihre erworbenen Kunstwerke bei einem Wiederverkauf den erwünschten Gewinn einbringen. Ob ein Kunstwerk im Preis steigt, sollte deshalb kein ausschlaggebender Punkt sein, Kunst zu kaufen. Der wichtigste Grund für den Kauf eines Kunstwerks ist – so platt das klingen mag – ganz einfach die persönliche Begeisterung und die Faszination für eine künstlerische Arbeit.</span></p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://ato.vision/magazine/warum-kunst-kaufen/">Warum Kunst kaufen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://ato.vision/magazine">Crisp Magazin</a>.</p>
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		<title>Atelierbesuch bei Sibylle Wagner</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Rothe]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Mar 2022 13:05:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ob Atelierbesuche bei Künstler*innen, Verabredungen mit Kreativschaffenden oder Gespräche mit Kunstinteressierten - wir wollen über Kunst reden!<br />
Dieses Mal mit der Künstlerin Sibylle Wagner in ihrem Berliner Atelier.</p>
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									<p>Die Künstlerin <a href="https://ato.vision/artists/sibylle-wagner">Sibylle Wagner</a> lebt und arbeitet an zwei Orten: zum einen in Berlin Charlottenburg und zum anderen in Wintzenbach im Elsass. Es sind zwei ganz inspirierende Orte, die unterschiedlicher nicht sein können: die trubelige Großstadt und das ruhige Dorf. Beide Ateliers teilen jedoch eine besondere Atmosphäre, die man vielleicht als lichtdurchflutete Weite charakterisieren kann.</p><p>In Berlin-Wilmersdorf besuchen <a href="https://ato.vision/crew/lisa-kuon">Lisa Kuon</a> und <a href="https://ato.vision/crew/martin-mannweiler">Martin Mannweiler</a> die Künstlerin in ihrem Atelier und sprechen über einige ihrer Arbeiten. Sibylle Wagners künstlerische Arbeit ist vielschichtig. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Design ­und Kunst. Betritt man ihr Atelier in Berlin kann man die Palette an unterschiedlichen Ausdrucksmöglichkeiten erahnen, der sich Sibylle Wagner bedient. Man entdeckt fotografische Arbeiten hinter Plexiglas oder Eisen, Skulpturen aus Bronze, kaum sichtbare Inschriften an den Wänden, sogenannte <a href="https://www.ho-ki-ti.com/">Lichtmöbel</a> aus Plexiglas oder in mühevoller Handarbeit gefertigte originale Kleidungsstücke. So hängt eine Kollektion selbst entworfener bunter Schürzen wie Kunstwerke an den Wänden – ein Anblick, der einen zum Schmunzel bringt. Und genau darin zeigt sich, dass Sibylle Wagners künstlerisches Schaffen nicht nur sinnlich und poetisch, sondern auch frech und humorvoll ist.</p>								</div>
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