{"id":5951,"date":"2023-07-06T14:10:26","date_gmt":"2023-07-06T14:10:26","guid":{"rendered":"https:\/\/ato.vision\/magazine\/?p=5951"},"modified":"2024-04-19T15:49:26","modified_gmt":"2024-04-19T15:49:26","slug":"verlorene-schaefchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ato.vision\/magazine\/verlorene-schaefchen\/","title":{"rendered":"Verlorene Sch\u00e4fchen"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"5951\" class=\"elementor elementor-5951\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-a982bc5 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"a982bc5\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-645fcd9 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"645fcd9\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><span style=\"font-weight: 400;\">Seit einigen Monaten arbeite ich als freie Lektorin f\u00fcr einen kleinen Verlag. K\u00fcrzlich legte meine Chefin Sandra mir einen Coachingtag f\u00fcr Unternehmer*innen und Selbstst\u00e4ndige mit der Coachin Anja Hoffman ans Herz. Mehrfach hatte Sandra mich bereits versucht zu \u00fcberzeugen. Ich habe immer viel rumgedruckst, bis sie sagt: \u201eSo und jetzt meldest du dich da einfach mal direkt an, dann haste schonmal deinen Platz sicher.\u201c Da ich neu in der Branche und generell \u00fcberfordert mit dem Einstieg in die Berufswelt bin, lasse ich mich bequatschen. Zun\u00e4chst versuche ich noch h\u00f6flich auszuweichen, doch die treue Sch\u00e4ferin hat mich blitzschnell umzingelt wie ein verlorengegangenes Schaf: \u201eUnd das machst du einfach direkt jetzt, wo ich noch am Telefon bin, sonst findest du wieder ne Ausrede, warum es doch nicht geht. Du musst heute in deine Zukunft investieren, Nelia!\u201c Ich: \u201eOkay\u201c, dr\u00fccke das Handy in meiner Hand ein bisschen zu fest, verdrehe die Augen und trage meine Daten in das Onlineformular ein.\u00a0<\/span><\/p><p><span style=\"font-weight: 400;\">Zu Beginn des Coachings stellt sich die 58-j\u00e4hrige Anja der Gruppe von zehn Teilnehmer*innen vor und erz\u00e4hlt, wie sie vor zwanzig Jahren zum Coaching gekommen ist. Anja tr\u00e4gt enge Leggings mit goldenen Rei\u00dfverschl\u00fcssen und ein k\u00f6rperbetontes Oberteil mit V-Ausschnitt, das von einem breiten G\u00fcrtel in der Hose gehalten wird. Ihre F\u00fc\u00dfe stecken in beigefarbenen Fellstiefeln, die Haare sind goldblond gef\u00e4rbt und gelockt, die Lippen knallrot. Sie erz\u00e4hlt von ihrem achtj\u00e4hrigen Enkel Max, dem Schauspieler, der immer genau das sagt, was er denkt: \u201eArschloch, Wixer.\u201c Seine Augen seien rein, weil er keine Emotionen in sich anstaue. \u201eDie Augen sind das Fenster zur Seele!\u201c Mit ernstem Blick schaut sie in die Reihen, neben mir z\u00fcckt Ingrid (62) ihren Notizblock und schreibt eifrig mit dem Kopf ruckend mit. Sie sieht dabei ungef\u00e4hr wie ein Huhn aus, das den Brotkrumen nicht zu fassen bekommt. Als n\u00e4chstes schauen wir uns die Nahaufnahmen von unseren Gesichtsh\u00e4lften an, die vor Beginn des Coachings gemacht wurden. \u201eIm linken Auge sieht man Emotion und Kreativit\u00e4t, im rechten Auge sieht man Willenskraft und Rationalit\u00e4t, links ist also weiblich und rechts ist m\u00e4nnlich&#8230;&#8220;, erkl\u00e4rt sie uns. Alles klar, Anja. Weiter geht\u2019s mit einer Vorstellungsrunde. Enkel Max spielt auch hier eine wichtige Rolle: Egal ob es gerade zum Thema passt oder nicht, unterbricht Anja die sich Vorstellenden mit einer kleineren oder gr\u00f6\u00dferen Max-Anekdote. \u201eMach es so wie Max!\u201c, schreibe ich mir auf.\u00a0<\/span><\/p><p><span style=\"font-weight: 400;\">Dann sind Interviews dran: Die Befragten setzen sich auf einen Stuhl im Halbkreis und werden von Anja zu ihrem Beziehungs- und Berufsleben befragt. Ingrid kommt aus dem Schwarzwald, wegen der Corona-Ma\u00dfnahmen ist sie nach Schweden ausgewandert, wo sie eine Ausbildung zur Make-up Artistin gemacht hat. Ihr Rouge und ihr Lippenstift bei\u00dfen sich leider trotzdem mit der Farbe von ihrem Jackett. Ingrid hat sich vor ein paar Jahren von ihrem Mann getrennt und m\u00f6chte jetzt ihre Karriere mit Vitalwert-Messger\u00e4ten weiter ausbauen. Sie hat auch so ein Ding in ihrem Ausschnitt klemmen, es f\u00e4llt aber leider alle f\u00fcnf Minuten runter. Anja r\u00e4t ihr, sie solle sich auf einer Dating-Plattform anmelden, dort f\u00e4nde sie einen gem\u00fctlichen Mann mit Halbglatze und Bauch, der gern tanzt \u2013 das sei genau das richtige f\u00fcr Ingrid. Ingrid versteht: Sie ist einfach zu alt f\u00fcr irgendeine Karriere. Julius (32) ist schm\u00e4chtig und rockt die klassische Kombo B\u00fcrstenhaarschnitt und Hemd-Pullover-Jeans. Er studiert seit 24 Semestern Ingenieurswesen im Master, ist frisch getrennt. Sein Studium hat er sich durch Papa und etwas Tennistraining finanziert. Anja sagt bei der Video-Analyse seines Gesichts, er habe etwas Unm\u00e4nnliches an sich. Ihr Tipp: Geh zu Roger Federer und Rafael Nadal. \u201eRuf bei denen im Team an und versuch\u2019 da irgendwie reinzukommen.\u201c Sie hat ein Chart dabei, das in \u201eMarketer\u201c, \u201eManager\u201c und \u201eVision\u00e4r\u201c aufgeteilt ist. Sie schaut Julius kurz an und sagt dann: \u201eDu bist Vision\u00e4r. 100% bist du Vision\u00e4r\u201c. Julius schaut fragend zur\u00fcck. Anja sagt: \u201eDu bist halt gerade in einer Schaffenspause.\u201c\u00a0<\/span><\/p><p><span style=\"font-weight: 400;\">Sp\u00e4testens ab dem Punkt geht mir Anja Hoffman ein bisschen auf die Nerven. Ich w\u00fcrde mich eigentlich als eher ausgeglichen bezeichnen, aber wenn ich das Gef\u00fchl bekomme, verarscht zu werden, werde ich sauer. Vielleicht sollte ich mich dann doch an den Rat von Anja halten und es wie der kleine Max machen: \u201eArschloch, Wixer!\u201c Aber ich bin nicht Max und ich m\u00f6chte mich auch ungern wie ein Achtj\u00e4hriger benehmen. Ich frage mich, wie sie das Coaching-Business eigentlich so lange am Laufen gehalten hat. Alle Teilnehmenden sind \u00fcber ihre sogenannten Mentor*innen oder andere Coaches vermittelt worden, die sich allesamt von Anja Hoffman haben ausbilden lassen und \u00fcberzeugt sind, dass das jetzt genau das Richtige f\u00fcr uns sei. Es funktioniert eigentlich genau wie in der katholischen Kirche: Anja Hoffman dr\u00fcckt das Geld aus den Verzweifelten und Gescheiterten wie aus alten Zahnpastatuben. Anjas Mittelsm\u00e4nner und -frauen bekommen f\u00fcr die Vermittlung eine Provision zugesteckt. Nur wissen das die Teilnehmenden nicht. Aber glauben die wenigstens an den Schei\u00df, den sie da erz\u00e4hlt? Meine Chefin Sandra tut es auf jeden Fall, sie l\u00e4sst sich schon seit zehn Jahren von Anja coachen. 10.000 \u20ac hier, 15.000 \u20ac da. Wahrscheinlich greift das klassische \u201eBetr\u00fcger*innen-Ph\u00e4nomen\u201c: Wenn man erst einmal richtig, richtig viel Geld und Vertrauen in jemanden oder etwas investiert hat, ist es irgendwann unm\u00f6glich sich einzugestehen, dass man beides auch genauso gut zum Fenster h\u00e4tte rauswerfen k\u00f6nnen. Anja und ihre Coaching-Kolleg*innen haben jedenfalls eine Marktl\u00fccke gefunden, die darauf beruht, denen, die sich ungesehen f\u00fchlen, die einfach immer zu wenig Anerkennung und Liebe bekommen haben, das Ego zu streicheln und zu sagen: \u201eDu bist ganz toll! Du bist halt einfach ein Vision\u00e4r in der Schaffenspause.\u201c Und um ganz ehrlich zu sein, war das ein bisschen das, was ich mir von dem Coachingtag auch erhofft hatte: ein bisschen das Ego gestreichelt zu bekommen, oder endlich mein wahres berufliches Talent zu entdecken \u2013 da mir im Vorhinein ja auch gesagt wurde, Anja habe diese F\u00e4higkeit, Menschen anzusehen, wo ihre wahren Talente liegen. Aber viel schlimmer als die Ego-Streichler-Masche ist, dass viele der Teilnehmenden am Coachingtag wirklich richtig verzweifelt scheinen und dringend einen guten Rat oder psychologische Unterst\u00fctzung gebraucht h\u00e4tten.\u00a0<\/span><\/p><p><span style=\"font-weight: 400;\">So zum Beispiel Annette, eine ruhige und eher zur\u00fcckhaltende Frau mittleren Alters. Man sieht ihr f\u00f6rmlich an, dass sie am Rande der Verzweiflung steht. Ihr Gesicht sieht eingefallen aus, sie hat tiefe, dunkle Augenringe und ihr Blick ist ausdruckslos. Bei ihrer Gesichtsanalyse meint Anja, sie habe etwas von einem Clown, ihre Augen w\u00fcrden l\u00e4cheln, w\u00e4hrend ihre Mundwinkel herunterh\u00e4ngen w\u00fcrden. Sie ist wirklich nonchalant, das muss man ihr lassen. Annette erz\u00e4hlt von ihrem Beruf bei der Stadtverwaltung und dass sie ihren todkranken Mann allein zu Hause pflege. Sie schlie\u00dft ihre Geschichte mit: \u201eIch kann nicht mehr\u201c und vergr\u00e4bt das Gesicht in den H\u00e4nden. Da gr\u00e4tscht Anja schon mit einer weiteren Weisheit rein. Sie legt ihr nahe, sie solle sich doch mal mit ihrem Mann \u00fcber Sterbehilfe in der Schweiz informieren. Es w\u00e4re ja super, dass es solche Programme g\u00e4be, wo Menschen eigenst\u00e4ndig und in W\u00fcrde entscheiden k\u00f6nnen, wann es mit ihnen zu Ende geht. Au\u00dferdem m\u00fcsste Annette es irgendwie schaffen, aus diesem Haus rauszukommen und ihren Mann hinter sich zu lassen.\u00a0<\/span><\/p><p><span style=\"font-weight: 400;\">Sp\u00e4testens ab dem Punkt bin ich sicher: Anja Hoffman w\u00e4re in jedem Fall besser bei ihrem Enkel Max auf der Couch aufgehoben. Da k\u00f6nnte sie ihm tolle Geschichten erz\u00e4hlen \u2013 das w\u00fcrde wenigstens weniger Menschen in den Ohren und Portmonees schmerzen. So habe ich dann doch etwas aus dem Coachingtag mit Anja Hoffman gelernt: 300 \u20ac sind in jedem Fall besser in meine monatliche Miete oder ein schlechtes 3-G\u00e4nge-Men\u00fc mit eimerweise Rotwein investiert, als in eine Quacksalberin, die sich mit Weihrauch, Myrrhe und Gold f\u00fcr ihre Dreistigkeit huldigen l\u00e4sst. Eine Frage geht mir nicht aus dem Kopf: Woher bekommt die Coaching-Szene pl\u00f6tzlich so einen Auftrieb und warum \u00fcberlassen sich Menschen freiwillig solchen Halsabschneider*innen, als w\u00e4ren sie die neuen Prophet*innen? Ist es der Bedeutungsverlust der Kirche, gepaart mit steigender Politik- und Wissenschaftsverdrossenheit, die Menschen dazu bringt, Glaube, Geld und Gefolge in etwas anderes zu investieren? Oder ist es ein extremer Individualismus, der immer st\u00e4rkere Selbstoptimierungszw\u00e4nge und die verzweifelte Suche nach Best\u00e4tigung hervorruft? Guter Rat ist aber zum Gl\u00fcck nicht immer gleich teuer. Denn wenn man dringend jemanden braucht, der*die einem das Ego streichelt oder einem mit einer schweren Entscheidung hilft, bekommt man beides in einer guten Freundschaft kostenlos.<\/span><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich selbst vermarkten. Das gilt f\u00fcr K\u00fcnstler*innen wie f\u00fcr alle Selbstst\u00e4ndigen. Coachings sollen dabei helfen, die Szene boomt. 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