{"id":7039,"date":"2023-09-14T15:38:24","date_gmt":"2023-09-14T15:38:24","guid":{"rendered":"https:\/\/ato.vision\/magazine\/?p=7039"},"modified":"2024-05-07T12:19:02","modified_gmt":"2024-05-07T12:19:02","slug":"zur-kritik-meines-eigenen-geschmacks","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ato.vision\/magazine\/zur-kritik-meines-eigenen-geschmacks\/","title":{"rendered":"Zur Kritik meines eigenen Geschmacks"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"7039\" class=\"elementor elementor-7039\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-d1216b5 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"d1216b5\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-93bd846 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"93bd846\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><span style=\"font-weight: 400;\">Es war im Juli 2021, als ich zum ersten Mal die Bilder von Johanna Dumet wahrnahm. In einer gemeinsamen Aktion mit der Galerie K\u00f6nig verkaufte Dumet f\u00fcr 24 Stunden eine limitierte Anzahl von Prints f\u00fcr nur 300 \u20ac. Das klingt ja fast machbar, habe ich gedacht. Ich verband damals mit Kund*innen der Galerie K\u00f6nig (die bei mir noch nicht in Ungnade gefallen war), Menschen, die in eklektisch gef\u00e4rbten Kaschmirumh\u00e4ngen vor der Markthalle 9 Sauvignon Blanc trinken und in umfunktionierten Fabrikbauten rund um den Landwehrkanal leben.\u00a0<br \/><\/span><span style=\"font-weight: 400;\">300 \u20ac hingegen ist ja fast akzessibel, ungef\u00e4hr eine halbe Miete, ein Preis, bei dem man f\u00fcr einen Moment \u00fcber einen Kauf nachdenkt, bevor man sich bewusst wird, dass man das keineswegs bezahlen kann.\u00a0<br \/><\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Und dann die Verhei\u00dfung dieses Bildes, von dem man einen Abdruck erwerben konnte: eine pinke Tischdecke, perspektivisch nach vorne gekippt, sodass einem die auf dem Tisch drapierten Meeresfr\u00fcchte und Bierflaschen f\u00f6rmlich in die Augen schauen. Seeigel, Langusten, Austern, Jakobsmuscheln, ein \u00fcberdimensionierter Krebs. Ein gelber Aschenbecher, in dem die Zigaretten noch schwelen (vermutlich Parisienne oder Gauloises), Spielkarten, Gl\u00e4ser. Auf einer der Bierflaschen der Aufdruck <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">La petite bi\u00e8re bien fraiche. <\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">Ja, nicht nur nach diesem frischen kleinen Bier sehnte ich mich mitten im ersten Pandemiesommer, sondern auch nach diesen klaren Farben, dem blauen Himmel hinter der Tischdecke, sogar nach den Langusten, obwohl ich allergisch bin. Vor allem aber entwickelte ich eine Fantasie von einem solchen Nachmittag, verbracht mit interessanten Menschen, Johanna Dumet und ihren Freunden: franz\u00f6sisch, kreativ, sch\u00f6n, gut gekleidet.<\/span><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-cf23dc7 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"cf23dc7\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-52fe559 elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"52fe559\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figure class=\"wp-caption\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"599\" src=\"https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Johanna-Dumet-La-vie-en-rouge-2021-KOeNIG-GALERIE-Berlin-Courtesy-of-the-artist-KOeNIG-GALERIE-Photo-by-Roman-Maerz-2-1-1024x767.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-image-7044\" alt=\"Gem\u00e4lde von Johanna Dumet an einer Wand.\" srcset=\"https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Johanna-Dumet-La-vie-en-rouge-2021-KOeNIG-GALERIE-Berlin-Courtesy-of-the-artist-KOeNIG-GALERIE-Photo-by-Roman-Maerz-2-1-1024x767.jpg 1024w, https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Johanna-Dumet-La-vie-en-rouge-2021-KOeNIG-GALERIE-Berlin-Courtesy-of-the-artist-KOeNIG-GALERIE-Photo-by-Roman-Maerz-2-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Johanna-Dumet-La-vie-en-rouge-2021-KOeNIG-GALERIE-Berlin-Courtesy-of-the-artist-KOeNIG-GALERIE-Photo-by-Roman-Maerz-2-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Johanna-Dumet-La-vie-en-rouge-2021-KOeNIG-GALERIE-Berlin-Courtesy-of-the-artist-KOeNIG-GALERIE-Photo-by-Roman-Maerz-2-1.jpg 1241w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figcaption class=\"widget-image-caption wp-caption-text\">Johanna Dumet, La vie en rouge, 2021, mit freundlicher Genehmigung der K\u00fcnstlerin &amp; K\u00d6NIG GALERIE, Foto von Roman M\u00e4rz<\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-e1bcf13 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"e1bcf13\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-772576e elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"772576e\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><span style=\"font-weight: 400;\">Aber wer ist denn eigentlich Johanna Dumet? Die 1991 in Frankreich geborene und seit 10 Jahren in Berlin lebende Malerin stellt in Galerien wie K\u00f6nig und Kewenig aus. Ihre Bilder, meist Stillleben von Lebensmitteln oder Gebrauchsgegenst\u00e4nden, erzielen inzwischen hohe Verkaufspreise. Viele werden sie aber von <span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\"><a style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\" href=\"https:\/\/www.instagram.com\/johanna_dumet\/?hl=de\">ihrem Instagram-Auftritt<\/a><\/span><\/span> kennen, der mit ihrer Verkaufsstrategie eng verstrickt ist: Hier postet sie nicht nur f\u00fcr 40.000 Follower*innen ihre Bilder, weist auf neue Ausstellungen hin, nein, sie gew\u00e4hrt auch einen Blick hinter die Kulissen. <\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/><\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Johanna Dumet in einem Outfit des Denim Herstellers CLOSED und mit einer Hermes Handtasche in einem Museum. Johanna Dumet geschminkt mit Dr. Hauschka Kosmetik in ihrem Atelier. Johanna Dumet in einem wei\u00dfen Ami Paris Pullover, das Logo der Firma perfekt abgestimmt auf ihr im Hintergrund sichtbares Gem\u00e4lde <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Le ch\u00e2teau impossible.\u00a0<br \/><\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">Kurz: Johanna Dumet ist eine Malerin, wie sie sich Sex and the City in den 2000er ertr\u00e4umt h\u00e4tte: erfolgreich, brand conscious, chic.<\/span><\/p><p><span style=\"font-weight: 400;\">Vor ein paar Monaten erlebte ich auf einmal einen Irritationsmoment mit diesem Image, diesen Bildern. Die Gem\u00e4lde, die ich lange bewundert hatte und die Garderobe, die ich neidvoll angeschmachtet hatte, gingen mir ein bisschen auf die Nerven. Bevor ich so recht sagen konnte, weshalb, war ich Dumet auf Instagram entfolgt. Ich hatte schon l\u00e4nger nicht mehr an sie gedacht, als ich in einem Buchladen in Wilmersdorf stand und mein Blick auf Teresa Pr\u00e4auers neuen Roman <\/span><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #000000;\"><a style=\"color: #000000;\" href=\"https:\/\/www.wallstein-verlag.de\/9783835354296-kochen-im-falschen-jahrhundert.html\"><i><span style=\"font-weight: 400;\">Kochen im falschen Jahrhundert <\/span><\/i><\/a><\/span><\/span><span style=\"font-weight: 400;\">fiel. Das Cover des bei Wallstein erschienen Buchs erinnerte mich nicht zuf\u00e4llig an Dumet, sie findet im Roman auch namentlich Erw\u00e4hnung:\u00a0<\/span><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-238acbf e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"238acbf\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-68be847 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"68be847\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><i><span style=\"font-weight: 400;\">(&#8230;) so wie die jungen Frauen jetzt malten, die ihre Bilder, Ateliers, Esstische und Handtaschen in bunten Wimmelbildern auf Instagram zeigten. Wer h\u00e4tte vor wenigen Jahren vorhersagen k\u00f6nnen, dass der Expressionismus in einer Art Wohlf\u00fchlvariante zur\u00fcckkehren w\u00fcrde?<\/span><\/i><\/p><p><i><span style=\"font-weight: 400;\">Oder dass die Plakate von Hans Arp in den dekorierten Zimmern der Influencer h\u00e4ngen w\u00fcrden?<\/span><\/i><\/p><p><i><span style=\"font-weight: 400;\">Erwachten die Bilder hundert Jahre sp\u00e4ter wieder zu neuem Leben? Die Gastgeberin begann im Verborgenen den Knoten ihrer Sch\u00fcrze in der Taille zu l\u00f6sen. Was trug eigentlich diese Johanna Dumet beim Malen? W\u00e4hrend ihre G\u00e4ste sich \u00fcber M\u00e4nner und Frauen unterhielten in einer Sprache aus einer vergangenen Zeit, scrollte die Gastgeberin rasch durch deren Fotos im Internet. Die junge Malerin in blassblauer Seidenunterw\u00e4sche im Atelier, dar\u00fcber nur einen gr\u00fcnen Ledermantel mit Pelzkragen. Das Haar unfrisiert. Ihr Internetauftritt war genial.<\/span><\/i><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-534273d e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"534273d\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-09a60e3 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"09a60e3\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ich habe laut aufgelacht, als ich das gelesen habe \u2013 und bin mir gleichzeitig selbst auf die Spur gekommen: Ich habe keine Lust mehr auf diese Verhei\u00dfung eines schicken Lebens. <span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\"><a style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2022-08\/johanna-dumet-kunst-influencer-instagram-werbung-10nach8\">In der ZEIT hat die Journalistin Annekathrin Kohout f\u00fcr Dumet und andere K\u00fcnstler*innen den Begriff &#8222;Kunstmarkt-Influencer*innen&#8220; gefunden<\/a><\/span><\/span>, was nicht nur wegen der gro\u00dfen Reichweite akkurat ist, sondern weil K\u00fcnstler*innen wie Dumet oder <span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\"><a style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\" href=\"https:\/\/www.instagram.com\/leonloewentraut\/\">Leon L\u00f6wentraut<\/a><\/span><\/span> nicht nur Kunst verkaufen, sondern auch einen Lifestyle. Es geht nicht nur darum, coole Kunst zu produzieren, die an den W\u00e4nden cooler Altbauten \u00fcber dem Esstisch h\u00e4ngen, nein, es geht auch darum, wie man dabei aussieht und wer alles zusieht. Die Bilder haben ihren ganz eigenen, aspirativen Charakter, nicht nur wegen der Luxusg\u00fcter, die sie h\u00e4ufig darstellen, sondern auch wegen des Laissez-faire-Gef\u00fchls, dass sich \u00fcber sie vermittelt. Sie enthalten nicht nur Kaufempfehlungen von Designertaschen, als w\u00e4ren sie gemalte Werbeanzeigen, sondern scheinen auch von einem unbeschwerten, hedonistisch-angehauchten Lebensstil zu zeugen. Dieser Luxus ist ein zur\u00fcckgenommener, tugendhafter, der das einfache Leben zelebriert. Ein paar Meeresfr\u00fcchte, ein paar Bier, gute Freunde. Ein Lebensstil, den viele zu Recht anstreben. <\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/><\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Gleichzeitig ist diese Vision des guten Lebens in Dumets Bildern, \u00e4hnlich wie bei Influencer*innen, die einen Werbepost machen, von Konsumentscheidungen nicht zu trennen. Wer die richtigen Dinge kauft, hat guten Geschmack, wer guten Geschmack hat, macht etwas richtig.\u00a0<\/span><\/p><p><span style=\"font-weight: 400;\">Das Bed\u00fcrfnis, das der Social-Media-Auftritt von Dumet in mir ausl\u00f6st, ist von dem, welches ein TikTok-Video in mir ausl\u00f6st, kaum zu unterscheiden. Am Ende denke ich in beiden F\u00e4llen: Vielleicht wird ein Aesop-Duschgel mein Leben DOCH ver\u00e4ndern, vielleicht werden diese Sardinen f\u00fcr 13 \u20ac mir und meinen G\u00e4sten den perfekten Abend bereiten. Das ist kein gutes Gef\u00fchl, sondern ein altbekannter Trugschluss, der f\u00fcr einen Moment aber allzu \u00fcberzeugend scheint. Daf\u00fcr kann Johanna Dumet nun wirklich nichts und an sie den Vorwurf zu richten, sie sei gar nicht an einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Kunstbetrieb oder dem Kapitalismus interessiert, ist l\u00e4cherlich. Dumet malt mit, nicht gegen den Kapitalismus.<\/span><\/p><p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Frage, die ich mir stelle, sollte viel eher lauten: Warum finde ich das geil?\u00a0<br \/><\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Mein erster Impuls w\u00e4re zu sagen, dass es vertraut ist: Ich verbringe sehr viel Zeit im Internet, sehr viel Zeit mit Pinterest-Boards, die mir eine Vision des guten Lebens verkaufen, die der in Johanna Dumets Bildern sehr \u00e4hnelt. Kunst und Content liegen hier so nah beieinander, dass die \u00e4sthetische Erfahrung sehr zug\u00e4nglich ist: Daran Gefallen zu finden ist \u00e4hnlich intuitiv wie die Sch\u00f6nheit in Monets Seerosen zu erkennen. Dazu kommt auch noch die Vertrautheit des malerischen Stils: \u00dcber den Gem\u00e4lden h\u00e4ngt ein Hauch Matisse, den ich schon in vielen Museen gesehen habe und der ebenfalls meinen Geschmack getroffen hat.\u00a0<br \/><\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Zug\u00e4nglichkeit in der Kunst ist aber ja kein Problem, sondern \u00e4u\u00dferst begr\u00fc\u00dfenswert. Schon h\u00e4ufig habe ich sie mir gew\u00fcnscht, wenn ich ratlos vor einer Videoinstallation stand. Nur m\u00f6chte ich Zug\u00e4nglichkeit um jeden Preis? <\/span><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-8fb6b98 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"8fb6b98\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-ab8d9c3 elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"ab8d9c3\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figure class=\"wp-caption\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"399\" src=\"https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Monet_w1897-1024x511.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-image-7048\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Monet_w1897-1024x511.jpg 1024w, https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Monet_w1897-300x150.jpg 300w, https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Monet_w1897-768x383.jpg 768w, https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Monet_w1897-1536x766.jpg 1536w, https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Monet_w1897.jpg 1700w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figcaption class=\"widget-image-caption wp-caption-text\">Claude Monet, The Water Lily Pond, W.1897<\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-350dc82 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"350dc82\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-42f3968 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"42f3968\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><span style=\"font-weight: 400;\">In den letzten Jahren ist es mir zur Gewohnheit geworden, mich zu fragen, was ich mir von Kunst (im weitesten Sinne) eigentlich erhoffe.<br \/><\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Wenn man, wie ich, Literaturwissenschaft studiert, wird einem st\u00e4ndig die Frage gestellt: Warum besch\u00e4ftigst du dich eigentlich damit? Im ersten Semester sagt man &#8222;Ich lese gerne&#8220;<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> zu den Profs, auf Partys entgegnet man den BWLer*innen trocken &#8222;Weil ich viel Geld verdienen will&#8220; \u2013 und nachts im stillen K\u00e4mmerlein findet man nicht so recht eine Antwort.\u00a0<\/span><\/p><p><span style=\"font-weight: 400;\">Weil ich ein Mensch mit Hang zum Kitsch bin, denke ich h\u00e4ufig an den allzu oft zitierten Satz, den Kafka 1904 in einem Brief an Oskar Pollak schrieb: &#8222;Ein Buch muss die Axt sein f\u00fcr das gefrorene Meer in uns.&#8220;<\/span> <span style=\"font-weight: 400;\">Wenn ihr diesen Satz zum ersten mal lest, begl\u00fcckw\u00fcnsche ich euch, denn ich glaube, das ist die einzige Chance, die man hat, ihn wirklich auf sich wirken zu lassen, bevor er \u00fcberladen wird.<br \/><\/span><span style=\"font-weight: 400;\">In den vergangenen Jahren hat mich dieser Satz, trotz all seiner Kitschigkeit (die er \u00fcbrigens in voller L\u00e4nge gar nicht hat), zu meinem eigenen Verst\u00e4ndnis von Kunst gef\u00fchrt: Ich erhoffe mir von Kunst, dass sie infrage stellt, was ich f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich halte und nicht endlos den Lebensentwurf best\u00e4tigt, der sowieso am n\u00e4chsten liegt. Und das ist vielleicht das, was mich am Ende von der Kunst von Johanna Dumet abgebracht hat: Sobald ich meinem Geschmack nicht mehr blind vertraut habe, ist mir die Abwesenheit von Fragen in dieser Kunst aufgefallen.\u00a0<\/span><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kunst-Influencer*innen verkaufen nicht nur ihre Werke, sondern auch einen Lifestyle. Unsere Autorin fragt sich, weshalb die bunten Bilder von Austern und Parisienne-Packungen so eine starke Faszination auf viele aus\u00fcben.<br \/>\nLesedauer: 7 min<\/p>\n","protected":false},"author":17,"featured_media":7331,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"elementor_theme","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[56],"tags":[43,195,189,188,154,187,197,40,193,191,194,196,87,150,190,192],"class_list":["post-7039","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allebeitraege","tag-berlin","tag-claude-monet","tag-galerie-koenig","tag-influencer","tag-instagram","tag-johanna-dumet","tag-kitsch","tag-kunst","tag-kunstmarkt","tag-kunstwerke","tag-leon-loewentraut","tag-lifestyle","tag-malerei","tag-maria-wollburg","tag-stilleben","tag-teresa-praeauer"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Zur Kritik meines eigenen Geschmacks - Crisp Magazin<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Kunst-Influencer*innen verkaufen nicht nur ihre Werke, sondern auch einen Lifestyle. 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