{"id":9492,"date":"2024-12-09T12:31:59","date_gmt":"2024-12-09T12:31:59","guid":{"rendered":"https:\/\/ato.vision\/magazine\/?p=9492"},"modified":"2024-12-19T22:05:55","modified_gmt":"2024-12-19T22:05:55","slug":"archivarin-des-alltaglichen-jeewi-lee-im-portrat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ato.vision\/magazine\/archivarin-des-alltaglichen-jeewi-lee-im-portrat\/","title":{"rendered":"Archivarin des Allt\u00e4glichen: Jeewi Lee im Portr\u00e4t"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"9492\" class=\"elementor elementor-9492\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-a6a3c27 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"a6a3c27\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-939ccbc elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"939ccbc\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Manchmal lohnt es sich, f\u00fcr einen Atelierbesuch zu fr\u00fch dran zu sein. Ein Mitarbeiter serviert Kaffee, und w\u00e4hrend man auf die K\u00fcnstlerin wartet, lassen sich in aller Ruhe ihre Spuren inspizieren. Im Fall von Jeewi Lee passt das besonders gut, denn Spuren sind ein Hauptthema ihrer k\u00fcnstlerischen Praxis.<\/p><p>Auf einem gro\u00dfen Arbeitstisch inmitten der riesigen Fabriketage in Berlin-Kreuzberg h\u00e4ufen sich D\u00f6schen und B\u00fccher neben Sch\u00fcsseln mit Sand, dahinter ein Schreibtisch, ein Sofa und eine Vintage-Musikanlage. An einer Wand steht ein kleiner Tisch, auf dem elf wei\u00dfe, handgro\u00dfe Modelle in abstrakten Formen thronen, und w\u00e4hrend ich noch \u00fcberlege, ob ich sie heimlich anfassen soll oder nicht, quietscht die schwere Eingangst\u00fcr und Jeewi Lee betritt ihr Studio.\u00a0<\/p><p>Es ist nicht im Geringsten schwer, mit Lee ins Gespr\u00e4ch zu kommen. Im schwarzen Wollmantel wirbelt sie durch den ausgek\u00fchlten Raum, dreht eine Heizung nach der anderen auf, w\u00e4hrend sie erz\u00e4hlt, dass sie gestern erst nach Mitternacht wieder in Berlin angekommen ist. Sie war auf der Messe in K\u00f6ln, dann bei Finissagen in Antwerpen und Recklinghausen, gerade hatte sie einen Zoom-Call und gleich macht sie noch einen Licht-Check in der Galerie Sexauer. Dort er\u00f6ffnet am 22. November \u2013 zum Zeitpunkt unseres Treffens sind es bis dahin noch zwei Wochen \u2013 ihre Einzelausstellung <i>Field of Fragments<\/i>.<\/p><p>\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-221c6eb elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"221c6eb\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"495\" src=\"https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DSC6836_ok-768x495.jpg\" class=\"attachment-medium_large size-medium_large wp-image-9504\" alt=\"Das Bild zeigt eine Ausstellungsansicht von &quot;Field of Fragments&quot; in der Berliner Galerie Sexauer von Jeewi Lee.\" srcset=\"https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DSC6836_ok-768x495.jpg 768w, https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DSC6836_ok-300x194.jpg 300w, https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DSC6836_ok-1024x660.jpg 1024w, https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DSC6836_ok-1536x991.jpg 1536w, https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DSC6836_ok.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-21e2732 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"21e2732\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><em>Field of Fragments<\/em> von Jeewi Lee, Ausstellungsansicht Galerie Sexauer (2024), <span data-teams=\"true\">Courtesy Galerie Sexauer, <\/span>Foto: Macus Schneider<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-1ab00f4 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"1ab00f4\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>\u00a0<\/p><p>Seit Beginn ihres Studiums an der Universit\u00e4t der K\u00fcnste 2008 lebt Lee in Berlin. Ihre Installationen und konzeptuellen Bild- und Videoserien entstehen meist ausgehend von der Geschichte eines Ortes. Genauer von den Spuren, die die K\u00fcnstlerin dort ausmacht, und in denen sich \u201eVergangenheit und Gegenwart kreuzen\u201c, wie sie sagt. Die Arbeiten der 37-J\u00e4hrigen wurden bereits in gro\u00dfen Institutionen gezeigt, wie in der Bundeskunsthalle und im Gropius Bau. Auch wichtige Preise kann Lee verbuchen: 2018, gerade fertig mit dem Masterstudium, wurde sie mit dem Villa Romana-Preis ausgezeichnet, 2021 erhielt sie den Kunstpreis junger westen und n\u00e4chstes Jahr wird sie Fellow in der Villa Aurora in Los Angeles.\u00a0<\/p><p>Ihre Installationen sind aufwendig, oft mit Recherchen und Reisen verbunden: So entfernte sie f\u00fcr die Serie <i>Vor\u2022wurf<\/i> (2021) die Tapeten im Haus ihres verstorbenen Gro\u00dfvaters in S\u00fcdkorea, brachte sie nach Deutschland und baute daraus eine raumf\u00fcllende Installation. F\u00fcr die Arbeit <i>Ashes to Ashes <\/i>(2019\u20132021), die bereits im Kunstverein Hamburg, in der St\u00e4dtischen Galerie Ostfildern und im Hamburger Bahnhof zu sehen war, produzierte Lee Seifenskulpturen aus \u00d6len und Aschepartikeln von B\u00e4umen, die kurz zuvor bei einem Waldbrand in Norditalien zerst\u00f6rt worden waren. In jede einzelne Seife druckte Lee dann ein St\u00fcck verbrannter Rinde \u2013 eine Spur der ausgel\u00f6schten Vergangenheit im neu Hergestellten.<\/p><p>F\u00fcr unser Gespr\u00e4ch setzen wir uns an den Schreibtisch. Den Mantel l\u00e4sst Lee die ganze Zeit an und etwas zu trinken holt sie sich auch nicht, so dass ich \u2013 im Pulli und mit Kaffeetasse \u2013 von au\u00dfen betrachtet wohl schon mehr zuhause wirke als Lee selbst in ihrem Atelier. 1987 in Seoul geboren, zog sie im Alter von f\u00fcnf Jahren nach Berlin, weil sich ihre Eltern \u2013 der Vater Bildhauer und die Mutter Malerin \u2013 f\u00fcr ein Aufbaustudium an der Universit\u00e4t der K\u00fcnste eingeschrieben hatten. Nach f\u00fcnf Jahren kehrten sie nach S\u00fcdkorea zur\u00fcck, aber auch dort wechselte die Familie alle paar Jahre den Wohnort. Als K\u00fcnstler waren Lees Eltern ungebunden. Das h\u00e4ufige Umziehen sei pr\u00e4gend gewesen, reflektiert Lee. Einerseits, weil sie nie recht gewusst habe, wohin sie geh\u00f6re, andererseits habe das st\u00e4ndige Assimilieren im Nachhinein auch etwas Gutes gehabt, denn: \u201eMan k\u00f6nnte mich jetzt \u00fcberall hinwerfen und ich w\u00fcrde <i>surviven<\/i>.\u201c\u00a0<\/p><p>\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-d141d73 elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"d141d73\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"468\" src=\"https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/IMG_7258-768x468.jpg\" class=\"attachment-medium_large size-medium_large wp-image-9507\" alt=\"Das Bild zeigt ein Portrait der K\u00fcnstlerin Jeewi Lee in ihrem Atelier.\" srcset=\"https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/IMG_7258-768x468.jpg 768w, https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/IMG_7258-300x183.jpg 300w, https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/IMG_7258-1024x625.jpg 1024w, https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/IMG_7258-1536x937.jpg 1536w, https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/IMG_7258.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-8b94fc8 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"8b94fc8\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Portrait der K\u00fcnstlerin Jeewi Lee, Foto: Acatarina Rusu<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-01fe93f elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"01fe93f\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>\u00a0<\/p><p>Sie erz\u00e4hlt, dass ihre Eltern aus \u00e4rmeren Verh\u00e4ltnissen stammen und hart strampeln mussten, um ihren Lebensstandard zu erreichen, seien sie anfangs gegen den Wunsch ihrer Tochter gewesen, auch K\u00fcnstlerin zu werden. Lee erinnert sich, dass sie nachts, wenn ihre Eltern schon schliefen, fotorealistisch zeichnen \u00fcbte, um sich mit einem Portfolio an der Art High School in Seoul zu bewerben. Sie wurde angenommen, und nach zwei Jahren, mit 17, entschied sie sich, allein aufs Internat zu gehen, und zwar in den Schwarzwald. Nach dem Internat verbrachte sie ein Jahr in Belfast, bevor sie an der Berliner UdK beim Maler Robert Lucander zu studieren begann. Berlin ist bislang ihre l\u00e4ngste Station.\u00a0<\/p><p>Lee hat zwar in der Malerei-Klasse studiert, klassisch gemalt hat sie aber nie. W\u00e4hrend des Studiums sammelte sie Camouflage-Stoffe, mit denen sie konzeptuell arbeitete: \u201eIch habe eine richtige Obsession f\u00fcr diese Stoffe entwickelt.\u201c Bei einem Road-Trip schenkte ihr ein ehemaliger Soldat seine Uniform aus dem Irak-Krieg, mal fand sie Stoffreste im Billigladen oder bestellte neue auf Amazon. Die Formen, die Lee auf diese Stoffe malte, ergaben sich aus den bereits vorhandenen Mustern. \u201eIch habe immer in Frage gestellt, dass man von einer Malerin erwartet, einen eigenen Stil zu haben.\u201c Stattdessen habe sie es interessanter gefunden, wenn der Malstil und die Palette sich dem Material anpassen und \u201e<i>camouflagen<\/i>\u201c, wie sie es nennt. Auch die Formate belie\u00df Lee meist in der Gr\u00f6\u00dfe, wie sie sie gefunden hatte. \u201eDann war ich ein Jahr in New York am Hunter College und das hat meinen Blickwinkel ge\u00e4ndert \u2013 hin zu dem, was ich heute mache\u201c, sagt Lee.\u00a0<\/p><p>W\u00e4hrend es bei den Camouflage-Arbeiten darum ging, zu untersuchen, wie ein Individuum von seiner Umgebung geformt und beeinflusst wird, verlagerte sich der Fokus nach dem Aufenthalt in New York auf eine andere Frage: Was hinterl\u00e4sst das Individuum der Umgebung? Was bleibt \u00fcbrig von etwas, das eigentlich schon weg ist? Und welche Geschichten erz\u00e4hlen diese Spuren? Lee zeigt auf den Abdruck, den meine Espressotasse auf dem wei\u00dfen Flyer auf dem Schreibtisch hinterlassen hat: \u201eDer Moment, wenn deine Kaffeetasse den Tisch ber\u00fchrt hat, zum Beispiel. Je nach Position, kann man ablesen, wie du gesessen hast, ob du Rechtsh\u00e4nderin bist, und vielleicht sogar wie alt die Spur ist.\u201c Die Erfahrung, als Kind und Jugendliche immer wieder von neuem an fremden Orten anfangen zu m\u00fcssen, begleite sie bis heute \u2013 \u201eund wahrscheinlich bin ich deshalb so <i>obsessed<\/i> mit dem Thema Spuren\u201c, fasst Lee zusammen. Auch wenn es schl\u00fcssig klingen mag, die Gr\u00fcnde f\u00fcr die k\u00fcnstlerischen Interessen in der eigenen Lebensgeschichte zu suchen, sind Lees Werke gerade deshalb spannend, weil sie eben nicht in biografischen Bez\u00fcgen verharren, sondern weil sie sich kaum beachteten Naturph\u00e4nomenen und den vergessenen Geschichten von Menschen, Orten oder Geb\u00e4uden annehmen und deren Hinterlassenschaften, Erinnerungen oder Traumata wahrnehmbar machen.<\/p><p>\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-166b53d elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"166b53d\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"509\" src=\"https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DSC6963_ok-768x509.jpg\" class=\"attachment-medium_large size-medium_large wp-image-9506\" alt=\"Das Bild zeigt eine Ausstellungsansicht von &quot;Field of Fragments&quot; in der Berliner Galerie Sexauer von Jeewi Lee.\" srcset=\"https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DSC6963_ok-768x509.jpg 768w, https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DSC6963_ok-300x199.jpg 300w, https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DSC6963_ok-1024x679.jpg 1024w, https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DSC6963_ok-1536x1018.jpg 1536w, https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DSC6963_ok.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-95193e9 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"95193e9\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><em>Field of Fragments<\/em> von Jeewi Lee, Ausstellungsansicht Galerie Sexauer (2024), <span data-teams=\"true\">Courtesy Galerie Sexauer, <\/span>Foto: Macus Schneider<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-33e0ac1 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"33e0ac1\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>\u00a0<\/p><p>So auch die Installation, die nun in der Galerie Sexauer zu sehen ist. \u201eAngefangen hat alles bei einer Residency in Portugal\u201c: Bei einem Strandspaziergang habe sie begonnen, sich Gedanken \u00fcber Sandk\u00f6rner zu machen. \u201eWie ein Sandkorn so von K\u00fcste zu K\u00fcste gesp\u00fclt wird, fand ich pl\u00f6tzlich sehr spannend.\u201c Wie kleine, nomadische Greise verbringen Sandk\u00f6rner mal ein paar hundert Jahre hier und ein paar hundert dort, nachdem sie vom Meerwasser an einen anderen Ort getragen wurden. Getrieben von ihrem geweckten Interesse, habe sie angefangen, die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekte zum Thema Sand zu recherchieren. \u201eSand ist ein so banales, oft nicht wertgesch\u00e4tztes Material. Jedes Sandkorn, das dir nach einem Strandtag zwischen den Zehen klebt, nervt\u201d, lacht sie, \u201eaber eigentlich ist es nach Wasser die Ressource, von der wir am meisten abh\u00e4ngig sind\u201c. Weltweit werden j\u00e4hrlich f\u00fcnfzig Milliarden Tonnen Sand abgebaut. Beton, Zement und Glas werden mit Sand hergestellt. Ohne das Material g\u00e4be es keine digitale Welt, keine Photovoltaik und auch keine k\u00fcnstliche Intelligenz, denn Sand steckt in jeder Chipkarte.<\/p><p>Aus dem Wissensfundus ihrer monatelangen Recherchearbeit mit B\u00fcchern, Podcasts und Dokumentationen berichtet Lee, dass das Gesch\u00e4ft mit Sand deshalb auch oft kriminell ablaufe. \u201eIn der Literatur und im Film steht Sand oft f\u00fcr Unendlichkeit \u2013 man sagt ja auch \u201awie Sand am Meer\u2018. Tats\u00e4chlich ist er aber sehr endlich.\u201c Und die Krux bei der Sache ist, wie bei so vielen anderen Ressourcen auch, dass wir zwar jeden Tag mehr Sand brauchen, dieser aber auf nat\u00fcrliche Weise gar nicht so schnell entsteht. Lee steht auf und f\u00fchrt mich zu dem kleinen Tisch mit den Modellen. \u201eSo ein Sandkorn ist kleiner als 1 Millimeter. Zusammen mit Phillip C. Reiner, mit dem ich f\u00fcr das Projekt kollaboriert habe, habe ich ewig nach einem Mikroskop gesucht, mit dem wir uns die Struktur von Sand genauer ansehen k\u00f6nnen.\u201c\u00a0<\/p><p>\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-2ec4575 elementor-widget elementor-widget-gallery\" data-id=\"2ec4575\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-settings=\"{&quot;columns&quot;:3,&quot;lazyload&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;gallery_layout&quot;:&quot;grid&quot;,&quot;columns_tablet&quot;:2,&quot;columns_mobile&quot;:1,&quot;gap&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;gap_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;gap_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;link_to&quot;:&quot;file&quot;,&quot;aspect_ratio&quot;:&quot;3:2&quot;,&quot;overlay_background&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;content_hover_animation&quot;:&quot;fade-in&quot;}\" data-widget_type=\"gallery.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-gallery__container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"e-gallery-item elementor-gallery-item elementor-animated-content\" href=\"https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DSC6826_ok.jpg\" data-elementor-open-lightbox=\"yes\" data-elementor-lightbox-slideshow=\"2ec4575\" data-elementor-lightbox-title=\"4\" data-e-action-hash=\"#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6OTUwMywidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2F0by52aXNpb25cL21hZ2F6aW5lXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8xMlwvRFNDNjgyNl9vay5qcGciLCJzbGlkZXNob3ciOiIyZWM0NTc1In0%3D\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-gallery-image elementor-gallery-item__image\" data-thumbnail=\"https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DSC6826_ok-768x509.jpg\" data-width=\"768\" data-height=\"509\" aria-label=\"Das Bild zeigt eine Ausstellungsansicht von &quot;Field of Fragments&quot; 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Zusammen mit Reiner, der als Grundlagenforscher f\u00fcr Geometrie auch im Studio von \u00d3lafur El\u00edasson gearbeitet hat, und gemeinsam mit den Profis von Zeiss, \u201er\u00f6ntgte\u201c sie die Sandk\u00f6rner unter dem Mikroskop, erstellte hochaufgel\u00f6ste Scans und produzierte aus diesen die Modelle, die jetzt vor uns liegen. Sie nimmt ein Modell in die Hand, dessen phallische Form an einen Pilz erinnert. \u201eDas Sandkorn kommt aus Mallorca.\u201d Beim Anblick des stabf\u00f6rmigen Teils kann ich nicht recht glauben, dass es sich dabei um ein \u2013 f\u00fcr mein Auge \u2013 rundes Sandkorn handelt. Sie zeigt auf eine korallenartige, organische Form: \u201eDie auch.\u201c Das Sandkorn, das Vorlage f\u00fcr ein Modell mit eckigen, glatt geschliffenen Kanten war, hat Lee aus New York mitgebracht. Daneben gibt es noch eines aus Korea, das flach ist wie ein Pfannkuchen und eines aus dem Senegal, von dem Lee erz\u00e4hlt, dass sie beim Mikroskopieren darauf schwarze Partikel von Teer erkennen konnte, au\u00dferdem liegt da noch eines aus Connecticut, wo Lee k\u00fcrzlich zwei Monate w\u00e4hrend einer Residency der Josef und Anni Albers Foundation verbracht hat.\u00a0<\/p><p>\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-739458a elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"739458a\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"513\" src=\"https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DSC6187_ok-768x513.jpg\" class=\"attachment-medium_large size-medium_large wp-image-9500\" alt=\"Das Bild zeigt eine Ausstellungsansicht von &quot;Field of Fragments&quot; in der Berliner Galerie Sexauer von Jeewi Lee.\" srcset=\"https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DSC6187_ok-768x513.jpg 768w, https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DSC6187_ok-300x200.jpg 300w, https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DSC6187_ok-1024x684.jpg 1024w, https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DSC6187_ok-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DSC6187_ok.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-5e8353d elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"5e8353d\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><em>Field of Fragments<\/em> von Jeewi Lee, Ausstellungsansicht Galerie Sexauer (2024), <span data-teams=\"true\">Courtesy Galerie Sexauer, <\/span>Foto: Macus Schneider<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-499f913 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"499f913\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>\u00a0<\/p><p>Die Modelle, die wir uns anschauen, sind Testl\u00e4ufer f\u00fcr die Skulpturen, die Lee von einer spezialisierten Firma mit 3D-Druckern f\u00fcr die Ausstellung hat produzieren lassen. Sie erz\u00e4hlt, dass die Skulpturen zum Zeitpunkt unseres Treffens schon in der Galerie stehen. Sie zieht ihr Smartphone aus der Manteltasche und zeigt mir Fotos. Die bestimmt anderthalb Meter hohen Sand-Skulpturen stehen majest\u00e4tisch mit einigem Abstand zueinander im Ausstellungsraum. Das Phallus-Sandkorn sieht dort aus wie eine antike S\u00e4ule, das \u00dcberbleibsel einer Ruine. Lee erkl\u00e4rt, dass die Skulpturen komplett aus Sand sind, eine wiege an die 200 Kilo. Auf einem weiteren Foto sind abstrakte Gem\u00e4lde zu sehen, die auch in die Ausstellung kommen. Spuren des Spachtels, mit denen Lee den Sand auf die Leinwand aufgetragen hat, sieht man nur, wenn man stark heranzoomt. Farbpigmente hat sie f\u00fcr die Sand-Gem\u00e4lde nicht verwendet, nur etwas Bindemittel, damit der Sand auf der Leinwand h\u00e4lt. F\u00fcr ein Bild, dessen Ocker leuchtet, hat Lee Sand aus Portugal verwendet, f\u00fcr ein ziemlich graues Sand aus New York, ein gro\u00dfes mit braun-beigem Farbverlauf hat sie mit Sand aus dem Senegal gemalt. \u201eJede K\u00fcste hat eine andere Farbpalette.\u201c Von Weitem wirken die Farbverl\u00e4ufe so, als seien sie nat\u00fcrlich entstanden \u2013 vielleicht sogar \u00fcber Jahre. <i>Camouflagen<\/i> kann Lee. Sie versteht es, mit ihrer f\u00fcr das Material feinf\u00fchligen Art ein \u00e4sthetisches Gleichgewicht herzustellen und aufrechtzuerhalten, zwischen dem, was schon da ist \u2013 und f\u00fcr das sie eine besondere Aufmerksamkeit hat \u2013 und dem, was sie selbst hinzugibt. Und vielleicht ist es genau das, was Lees Arbeit ausmacht. Statt etwas Neues zu sch\u00f6pfen, erh\u00e4lt sie eine Geschichte aufrecht, am Leben. Sie \u00fcberf\u00fchrt das Material, das eben oft, wie im Fall von Sand, Zeuge oder Archiv einer jahrhundertelangen Geschichte ist, durch die k\u00fcnstlerische Ausformulierung in die Gegenwart. Mal verlagert, justiert sie ein wenig, gibt so viel wie n\u00f6tig hinzu, aber im Grunde handelt es sich bei ihren Arbeiten um eine sehr sensible Weise der Sichtbarmachung und des Schaffens eines Gleichgewichts zwischen der k\u00fcnstlerisch hergestellten Form und des nat\u00fcrlich entstandenen Ausgangsmaterials.<\/p><p>\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-e5a99c7 elementor-widget elementor-widget-gallery\" data-id=\"e5a99c7\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-settings=\"{&quot;gallery_layout&quot;:&quot;justified&quot;,&quot;ideal_row_height&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:354,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;lazyload&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;ideal_row_height_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:150,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;ideal_row_height_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:150,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;gap&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;gap_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;gap_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;link_to&quot;:&quot;file&quot;,&quot;overlay_background&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;content_hover_animation&quot;:&quot;fade-in&quot;}\" data-widget_type=\"gallery.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-gallery__container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"e-gallery-item elementor-gallery-item elementor-animated-content\" href=\"https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DSC4203_ok_b.jpg\" data-elementor-open-lightbox=\"yes\" data-elementor-lightbox-slideshow=\"e5a99c7\" data-elementor-lightbox-title=\"8\" data-e-action-hash=\"#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6OTQ5OSwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2F0by52aXNpb25cL21hZ2F6aW5lXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8xMlwvRFNDNDIwM19va19iLmpwZyIsInNsaWRlc2hvdyI6ImU1YTk5YzcifQ%3D%3D\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-gallery-image elementor-gallery-item__image\" data-thumbnail=\"https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DSC4203_ok_b-768x511.jpg\" data-width=\"768\" data-height=\"511\" aria-label=\"Das Bild zeigt eine Ausstellungsansicht von &quot;Field of Fragments&quot; in der Berliner Galerie Sexauer von Jeewi Lee.\" role=\"img\" ><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-gallery-item__overlay\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"e-gallery-item elementor-gallery-item elementor-animated-content\" href=\"https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DSC6205_ok.jpg\" data-elementor-open-lightbox=\"yes\" data-elementor-lightbox-slideshow=\"e5a99c7\" data-elementor-lightbox-title=\"6\" data-e-action-hash=\"#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6OTUwMSwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2F0by52aXNpb25cL21hZ2F6aW5lXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8xMlwvRFNDNjIwNV9vay5qcGciLCJzbGlkZXNob3ciOiJlNWE5OWM3In0%3D\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-gallery-image elementor-gallery-item__image\" data-thumbnail=\"https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DSC6205_ok-768x513.jpg\" data-width=\"768\" data-height=\"513\" aria-label=\"Das Bild zeigt eine Ausstellungsansicht von &quot;Field of Fragments&quot; in der Berliner Galerie Sexauer von Jeewi Lee.\" role=\"img\" ><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-gallery-item__overlay\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-1c2af5e elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"1c2af5e\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><em>Field of Fragments<\/em> von Jeewi Lee, Ausstellungsansicht Galerie Sexauer (2024), <span data-teams=\"true\">Courtesy Galerie Sexauer, <\/span>Fotos: Macus Schneider<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-9d3e8ad elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"9d3e8ad\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>\u00a0<\/p><p>Nach dem Besuch in Lees Studio kann ich f\u00fcr den Rest des Tages nichts mehr anschauen, ohne zu vermuten, dass es diesen oder jenen Gegenstand ohne Sand nicht geben w\u00fcrde. Das Thema Sand ist hochpolitisch, trotzdem f\u00e4llt es schwer, zu begreifen, <i>wie<\/i> abh\u00e4ngig wir von dem Material sind. Klar ist: Sand als Material, aber auch der Stoff der Leinwand \u2013 all das, mit dem Lee arbeitet und was sie zu Kunst macht \u2013 ist so viel best\u00e4ndiger als wir Menschen. Wir sind abh\u00e4ngig von Wasser, von Sand und zahlreichen anderen Rohstoffen. Am Ende l\u00e4uft es dann halt doch darauf hinaus, was der Philosoph Michel Foucault prophezeit hat, und \u201eder Mensch verschwindet wie am Meeresufer ein Gesicht im Sand\u201c. Bis es so weit ist, macht es aber noch Spa\u00df, sich Sandk\u00f6rner als 3D-gedruckte \u00e4sthetische Ph\u00e4nomene anzuschauen.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Berliner K\u00fcnstlerin Jeewi Lee besch\u00e4ftigt sich in ihrem Werk mit Spuren und dem, was (\u00fcbrig) bleibt. In ihrer aktuellen Ausstellung Field of Fragments in der Berliner Galerie Sexauer untersucht sie Sand. Alicja Schindler hat sie f\u00fcr uns in ihrem Atelier besucht, um Lees eigene Spuren zu entziffern.<\/p>\n<p>Lesezeit: 8 Minuten<\/p>\n","protected":false},"author":28,"featured_media":9508,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"elementor_theme","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[56],"tags":[394,389,392,386,390,384,391,40,38,393,388,387],"class_list":["post-9492","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allebeitraege","tag-3d-druck-skulpturen","tag-berliner-kunstszene","tag-erinnerung-und-vergaenglichkeit","tag-field-of-fragments","tag-galerie-sexauer","tag-jeewi-lee","tag-konzeptkunst","tag-kunst","tag-kuenstlerin","tag-nachhaltigkeit-in-der-kunst","tag-sand-als-material","tag-spurenkunst"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Archivarin des 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