{"id":9534,"date":"2025-01-20T08:26:25","date_gmt":"2025-01-20T08:26:25","guid":{"rendered":"https:\/\/ato.vision\/magazine\/?p=9534"},"modified":"2025-01-20T09:45:53","modified_gmt":"2025-01-20T09:45:53","slug":"synnika-praxis-und-theorie-experiment-und-kollektiv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ato.vision\/magazine\/synnika-praxis-und-theorie-experiment-und-kollektiv\/","title":{"rendered":"Synnika: Praxis und Theorie, Experiment und Kollektiv"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"9534\" class=\"elementor elementor-9534\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-a6a3c27 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"a6a3c27\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-939ccbc elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"939ccbc\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><strong>Crisp:<\/strong> Wie kam es zur Gr\u00fcndung von Synnika?\u00a0<br \/><br \/><strong>Jeronimo:<\/strong> Synnika wurde im Sommer 2019 als experimenteller Raum f\u00fcr Praxis und Theorie er\u00f6ffnet. Die Stadt hatte das ehemalige Gesch\u00e4ftshaus, in dem wir uns befinden, zuvor f\u00fcr gemeinschaftliches Wohnen und \u00f6ffentliche Erdgeschoss-Nutzungen ausgeschrieben. Der Zuschlag ging an die Projektgruppe Nika, die angetreten ist, das Haus im Modell des Mietsh\u00e4usersyndikats dem Mietmarkt zu entziehen und zu renovieren. Synnika ist neben dem F\u00f6rderverein Roma e.V. und dem Community Space ein Teil der \u00f6ffentlichen Erdgeschossnutzung dieses Geb\u00e4udes.\u00a0<br \/><br \/><strong>Naomi:<\/strong> Insgesamt sind wir ein Kollektiv von sieben aktiven Personen, von denen nicht alle im Kunstbereich arbeiten, sondern aus unterschiedlichen Bereichen kommen: Design, Politikwissenschaft, Literaturwissenschaft, Soziologie und Kunst. Was uns in unserer Arbeit verbindet, ist, dass wir aus einem subkulturellen Kontext in Frankfurt kommen, \u00fcber den wir teils mehr, teils weniger connected waren \u2013 vor allem aus der selbstorganisierten Veranstaltungsszene, die bis in die sp\u00e4ten 2000er in Frankfurt noch popul\u00e4r war, mittlerweile jedoch leider fast g\u00e4nzlich durch st\u00e4dtische Repressionen zerst\u00f6rt wurde. Das politische Klima hat sich so stark ver\u00e4ndert, dass sowohl Besetzungen als auch Selbstorganisation in st\u00e4dtischen Geb\u00e4uden immer schwieriger werden.\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-c833dae elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"c833dae\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"589\" src=\"https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image0.jpeg\" class=\"attachment-large size-large wp-image-9688\" alt=\"Die Mitglieder von Synnika sitzen zusammen.\" srcset=\"https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image0.jpeg 1023w, https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image0-300x221.jpeg 300w, https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image0-768x565.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-95193e9 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"95193e9\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Synnika-Mitglieder Naomi Rado, Martin Stiehl und Jeronimo Voss im Gespr\u00e4ch mit Jiawen Li, Wan Qing, Liangjian Hua <br \/>und weiteren Mitgliedern von <em>44 Monthly<\/em> in Guangzhou, Foto: Junhua Fung.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-728b631 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"728b631\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><strong>Crisp:<\/strong> Hinsichtlich der Hintergr\u00fcnde finde ich es spannend, wie ihr das Programm und eure Ausstellungen aufzieht. Synnika ist keine klassische Galerie, in der es eine*n Kurator*in, eine Person am Empfang und eine f\u00fcr Social Media gibt.<\/p>\n<p><strong>Naomi:<\/strong> Das Thema \u201eKurator*in sein\u201c im Kunstbetrieb ist immer wahnsinnig idealistisch aufgeladen. Es wird angenommen, dass sie die ideen-gebende Instanz, das intellektuelle Genie hinter einer Ausstellung sein muss. Das sehe ich so ehrlich gesagt nicht. Ich denke, dass K\u00fcnstler*innen in den meisten F\u00e4llen auch gut f\u00fcr sich selbst sprechen k\u00f6nnen. Nat\u00fcrlich setzt man als Kurator*in thematische Schwerpunkte und Kontexte, aber ich finde, die wichtigere Aufgabe von Kurator*innen ist es, K\u00fcnstler*innen die bestm\u00f6gliche Plattform und Unterst\u00fctzung zu geben, um ihre Arbeiten an ein Publikum zu bringen und zu vermitteln.<\/p>\n<p><strong>Jeronimo:<\/strong> Vor kurzem waren wir in China, um das Kollektiv <a href=\"https:\/\/synnika.space\/events\/times-converge\">44 Monthly<\/a> zu treffen. Mit einigen der Beteiligten haben wir seit der Er\u00f6ffnung von Synnika immer wieder in unterschiedlichen Konstellationen zusammengearbeitet, woraus eine Beziehung zu dem Kollektiv gewachsen ist. <a href=\"https:\/\/synnika.space\/events\/villa-romnja\">Mit dem F\u00f6rderverein Roma e.V. <\/a>ist es \u00e4hnlich. Wir haben schon verschiedene Veranstaltungen zusammen organisiert. Einerseits wegen der r\u00e4umlichen N\u00e4he, aber auch weil es beim ersten Mal gut funktioniert hat. Der sch\u00f6nste Teil der Arbeit liegt in der Entwicklung solcher Kontinuit\u00e4ten.<\/p>\n<p><strong>Crisp:<\/strong> Das hei\u00dft, es gibt bei Synnika einen starken Fokus darauf, im Kollektiv zu agieren?<\/p>\n<p><strong>Naomi:<\/strong> Genau. Im Kollektiv gibt es zum Beispiel bessere M\u00f6glichkeiten, Arbeit aufzuteilen, vor allem was die Programmgestaltung betrifft. Es ist nicht so, dass jede pr\u00e4sentierte Position gemeinschaftlich ausgesucht wird. Wir treffen uns regelm\u00e4\u00dfig, um Ideen zu sammeln, uns abzustimmen und dann zu \u00fcberlegen, was eine geeignete Rahmung f\u00fcr bestimmte Positionen w\u00e4re. Wir planen meistens zwei bis drei gr\u00f6\u00dfere Projekte im Jahr, f\u00fcr die wir uns um die finanzielle F\u00f6rderung und Logistik k\u00fcmmern. Dieser Teil, die Infrastruktur und reproduktive Arbeit, ist das, was hinter den Kulissen stattfindet. Ein selbstorganisierter Raum muss au\u00dferdem sauber gemacht werden: Wir putzen sowohl unser Klo als auch unsere Fenster selbst. Und das sind die Dinge, die h\u00e4ufig \u00fcbersehen werden. Leute denken wom\u00f6glich, \u201eOh wow, sch\u00f6ner Raum, in dem man Ausstellungen machen kann\u201c, aber es wird vergessen, welche Arbeiten damit verkn\u00fcpft sind. Die kuratorischen Projekte sind nur die Kirsche auf der Spitze. Das meiste ist B\u00fcrokratie, Organisation und Instandhaltung.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-00ef586 elementor-widget elementor-widget-gallery\" data-id=\"00ef586\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-settings=\"{&quot;gallery_layout&quot;:&quot;masonry&quot;,&quot;columns&quot;:2,&quot;lazyload&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;columns_tablet&quot;:2,&quot;columns_mobile&quot;:1,&quot;gap&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;gap_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;gap_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;link_to&quot;:&quot;file&quot;,&quot;overlay_background&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;content_hover_animation&quot;:&quot;fade-in&quot;}\" data-widget_type=\"gallery.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-gallery__container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"e-gallery-item elementor-gallery-item elementor-animated-content\" href=\"https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/2.jpg\" data-elementor-open-lightbox=\"yes\" data-elementor-lightbox-slideshow=\"00ef586\" data-elementor-lightbox-title=\"2\" data-e-action-hash=\"#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6OTU0NSwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2F0by52aXNpb25cL21hZ2F6aW5lXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8xMlwvMi5qcGciLCJzbGlkZXNob3ciOiIwMGVmNTg2In0%3D\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-gallery-image elementor-gallery-item__image\" data-thumbnail=\"https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/2-768x556.jpg\" data-width=\"768\" data-height=\"556\" aria-label=\"Das Bild zeigt eine Ausstellungsansicht aus den R\u00e4umlihckeiten des Synnika-Kollektivs.\" role=\"img\" ><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-gallery-item__overlay\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"e-gallery-item elementor-gallery-item elementor-animated-content\" href=\"https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/3-Kopie.jpg\" data-elementor-open-lightbox=\"yes\" data-elementor-lightbox-slideshow=\"00ef586\" data-elementor-lightbox-title=\"3\" data-e-action-hash=\"#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6OTU0NiwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2F0by52aXNpb25cL21hZ2F6aW5lXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8xMlwvMy1Lb3BpZS5qcGciLCJzbGlkZXNob3ciOiIwMGVmNTg2In0%3D\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-gallery-image elementor-gallery-item__image\" data-thumbnail=\"https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/3-Kopie-768x1151.jpg\" data-width=\"768\" data-height=\"1151\" aria-label=\"Das Bild zeigt eine Ausstellungsansicht aus den R\u00e4umlihckeiten des Synnika-Kollektivs.\" role=\"img\" ><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-gallery-item__overlay\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-5794974 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"5794974\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Ausstellungsansicht, <em>Convergence des Temps, 44 Monthly<\/em> mit Gong Yi, Wan Qing und Yifei Chen, 2024, Foto: Robert Schittko, courtesy of the artists.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-1ab00f4 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"1ab00f4\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>\u00a0<strong>Jeronimo:<\/strong> Es ist unser Anspruch, im Konsensverfahren zu arbeiten, \u00e4hnlich wie im NiKa in der Hausbewohnerversammlung. Abstimmungen \u00fcber Mehrheitsentscheide gab es bisher keine. Wenn einer Person ein Thema besonders am Herzen liegt, kann das bearbeitet werden.<\/p>\n<p><strong>Naomi:<\/strong> Produktive und wertsch\u00e4tzende Diskussionen sind Teil unseres kollektiven Prozesses.<\/p>\n<p><strong>Crisp:<\/strong> Dieses Arbeitskonzept reflektiert im Gesamten euren Standort in einem Projekt des Mietsh\u00e4usersyndikats, in dem das gemeinsame Wohnen durch gemeinschaftliche Aushandlung und Verwaltung funktioniert. Gibt es in dieser Beziehung eine gegenseitige Beeinflussung?<\/p>\n<p><strong>Jeronimo:<\/strong> Alle Erdgeschossr\u00e4ume arbeiten weitgehend autonom. Ganz am Anfang, vor der Er\u00f6ffnung, wurde die Idee zu Synnika auf dem NiKa-Plenum vorgestellt und genehmigt. Damals haben wir ein Konzept entwickelt, das sich inhaltlich positioniert. Synnika setzt sich aus Syndikat und NiKa (Nidda-Karlstra\u00dfe) zusammen und deutet damit auf die Zusammenkunft von unterschiedlichen Praktiken und Positionen hin. Insofern ist es kein Zufall, dass wir mit unserer Praxis in diesem Haus sind.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Crisp:<\/strong> Mir ist es bisher oft so vorgekommen, dass sich im Kunstbetrieb davor gescheut wird, politischen Aktivismus zu betreiben. Wie vereint ihr denn eure politischen Ans\u00e4tze mit der Arbeit im Synnika? Besonders angesichts des Rechtsrucks innerhalb Deutschlands.<\/p>\n<p><strong>Naomi:<\/strong> Es ist wichtig anzumerken, dass unser Verst\u00e4ndnis vom Engagement gegen Rechts sehr viel globaler oder transnationaler zu verstehen ist. Selbstverst\u00e4ndlich gibt es Einzelprojekte, die sich gegen rechte Entwicklungen innerhalb Deutschlands richten. Gleichzeitig arbeiten wir aber auch viel mit internationalen Akteur*innen zusammen, die sich auf eine sehr andere Art und Weise auf regressive und faschistoide Politiken beziehen. Zum Beispiel haben wir letztes Jahr eine Gruppenausstellung zu LGBTQ+ Rights in Ghana gezeigt. Sie wurde von Va-Bene Elikem Fiatsi, einer Trans-Aktivistin und K\u00fcnstlerin aus Kumasi in Ghana, gemeinsam mit der K\u00fcnstlerin Vanessa Amoah Opoku kuratiert, mit der wir schon in mehreren Kooperationen zusammengearbeitet haben. Es ging dabei um Empowerment einer queeren Szene in einem Land, das momentan eine christlich-fundamentalistische Umw\u00e4lzung erlebt, in dem queere Identit\u00e4ten enorm unterdr\u00fcckt und politisch verfolgt werden. Auch wenn das nicht die Verh\u00e4ltnisse in Deutschland betrifft, ist das eine Entwicklung, die stattfindet und adressiert werden muss. Die deutsche Rechte ist schlie\u00dflich auf globaler Ebene nicht die einzige regressive politische Bewegung. Diese Prozesse finden im Zusammenspiel vieler sich gegenseitig verst\u00e4rkender Kr\u00e4fte statt. Wir lassen Akteur*innen gegen diesen Backlash selbst zu Wort kommen oder organisieren zu diesen Themen Veranstaltungen. Zugleich ist das Lokale ein gro\u00dfes Thema f\u00fcr uns. Das Bahnhofsviertel in Frankfurt ist ein stigmatisierter Ort, charakterisiert durch die Kriminalisierung von Drogenkonsum. Wir versuchen mit dem Klientel ins Gespr\u00e4ch zu gehen und das Narrativ im \u00f6ffentlichen Diskurs differenzierter zu gestalten. Wir sind beispielsweise der offizielle Distributionsort der Stra\u00dfenzeitung <a href=\"https:\/\/artsoftheworkingclass.org\/\"><i>Arts of the Working Class<\/i><\/a>, die kostenfrei bei uns abgeholt werden kann, um wohnungslosen Menschen dabei zu helfen, ihren eigenen Lebensunterhalt aufzubessern. Auch innerhalb des Viertels suchen wir immer wieder den Austausch. Zum Beispiel mit Privatunternehmen und Anwohner*innen, die fast alle mittlerweile einen Securitydienst engagiert haben, um die Menschen gewaltsam vor der T\u00fcr \u201ewegkehren\u201c zu lassen. Wir verstehen uns im Gegensatz dazu als ein Safer Space f\u00fcr Menschen, die wohnungslos sind und die deswegen nat\u00fcrlich auch bei uns vor der T\u00fcr sitzen d\u00fcrfen, was sie vielerorts im Bahnhofsviertel mit der zunehmenden Gentrifizierung und Verdr\u00e4ngung nicht mehr k\u00f6nnen. Dennoch hat unser Angebot Grenzen: Wir sind keine Sozialarbeiter*innen und auch keine Notunterkunft. Manches k\u00f6nnen wir schlicht nicht leisten und von den st\u00e4dtischen Angeboten f\u00fcr wohnungslose Menschen gibt es leider viel zu wenig.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Crisp:<\/strong> Da sprichst du auch noch einen weiteren wichtigen Punkt an. Es gibt einige Stadtforscher*innen, die einen Schulterschluss zwischen Orten der Kunst und der Wohnungskrise sehen. Positioniert ihr euch dazu? Als Beispiel k\u00f6nnte man das mittlerweile nicht mehr existierende Tacheles in Berlin nehmen, das im Zuge der Hausbesetzungen in den 1990ern zum alternativen Kulturzentrum wurde, bis es 2012\u00a0geschlossen wurde. Nun befindet sich dort das eher kommerzielle Fotografiska-Museum.<\/p>\n<p><strong>Jeronimo:<\/strong> Kunst hat diesen Ruf bekommen, verantwortlich f\u00fcr Gentrifizierung zu sein. Ich finde, das grenzt schon fast an eine Verschw\u00f6rungstheorie. Die \u00f6konomischen Prozesse hinter der sogenannten Gentrifizierung haben zun\u00e4chst nichts mit Kunst zu tun. Aber trotzdem hat es sich sehr hartn\u00e4ckig festgesetzt, dass K\u00fcnstler*innen quasi wie die Vorhut der Gentrifizierung gesehen werden. Wenn K\u00fcnstler*innen dieses Bild als Selbstkritik f\u00fcr sich \u00fcbernehmen, f\u00fchrt das eher dazu, dass sie sich letztlich selbst in den eigenen Handlungsm\u00f6glichkeiten beschneiden. Es w\u00e4re im Gegenteil wichtiger, Praxen zu entwickeln, die versuchen, Raum anders zu nutzen.\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-3a0e761 elementor-widget elementor-widget-gallery\" data-id=\"3a0e761\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-settings=\"{&quot;gallery_layout&quot;:&quot;masonry&quot;,&quot;columns&quot;:2,&quot;gap&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:19,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;lazyload&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;columns_tablet&quot;:2,&quot;columns_mobile&quot;:1,&quot;gap_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;gap_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:10,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;link_to&quot;:&quot;file&quot;,&quot;overlay_background&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;content_hover_animation&quot;:&quot;fade-in&quot;}\" data-widget_type=\"gallery.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-gallery__container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"e-gallery-item elementor-gallery-item elementor-animated-content\" href=\"https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/4.jpg\" data-elementor-open-lightbox=\"yes\" data-elementor-lightbox-slideshow=\"3a0e761\" data-elementor-lightbox-title=\"4\" data-e-action-hash=\"#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6OTUzOCwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2F0by52aXNpb25cL21hZ2F6aW5lXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8xMlwvNC5qcGciLCJzbGlkZXNob3ciOiIzYTBlNzYxIn0%3D\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-gallery-image elementor-gallery-item__image\" data-thumbnail=\"https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/4-683x1024.jpg\" data-width=\"683\" data-height=\"1024\" aria-label=\"\" role=\"img\" ><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-gallery-item__overlay\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"e-gallery-item elementor-gallery-item elementor-animated-content\" href=\"https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/5.jpg\" data-elementor-open-lightbox=\"yes\" data-elementor-lightbox-slideshow=\"3a0e761\" data-elementor-lightbox-title=\"5\" data-e-action-hash=\"#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6OTUzOSwidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2F0by52aXNpb25cL21hZ2F6aW5lXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8xMlwvNS5qcGciLCJzbGlkZXNob3ciOiIzYTBlNzYxIn0%3D\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-gallery-image elementor-gallery-item__image\" data-thumbnail=\"https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/5-1024x650.jpg\" data-width=\"800\" data-height=\"508\" aria-label=\"Das Bild zeigt dei Au\u00dfenansicht des Ausstellungsraumes von &quot;Synnika&quot;.\" role=\"img\" ><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-gallery-item__overlay\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-21e2732 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"21e2732\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><em>&#8218;\u0254sa nti&#8216; Because of War \u2013 Healing and Resilience Back Home<\/em>, Ausstellungsansicht. Kuratiert von Va-Bene Elikem Fiatsi und Vanessa Amoah Opoku mit Arbeiten von Adelaide Damoah, Kwasi Darko, Va-Bene Elikem Fiatsi, Enam Gbewonyo, Impact Queer Photography Workshop und Angel Maxine, Foto: Robert Schittko, courtesy of the artists.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-01fe93f elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"01fe93f\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><strong>Crisp:<\/strong> Welche Herausforderungen begegnen euch in eurer Arbeit? In Berlin gibt es jetzt beispielsweise enorme K\u00fcrzungen im Kulturbereich. Als gemeinn\u00fctziger Verein verdient ihr pers\u00f6nlich nicht am Projekt.\u00a0<br \/><br \/><strong>Naomi:<\/strong> Die Frage nach den Kapazit\u00e4ten einzelner Mitglieder, der Eigenverantwortung gegen\u00fcber der Gruppe und individuell sind zentral f\u00fcr unsere Zusammenarbeit. Wie viel kann man leisten und wie viel m\u00f6chte man leisten? Wir haben auch keine ideale, reibungslose Praxis. Vielmehr ist es ein aktiver Prozess, der eine fortw\u00e4hrende Gespr\u00e4chsbereitschaft erfordert. Ausbeutung ist leider ein Schlagwort beim Thema Ehrenamt, das man kaum umgehen kann. Deshalb ist es umso wichtiger, dass man mit sich und der eigenen Gruppe achtsam umgeht.<br \/><br \/><strong>Jeronimo:<\/strong> K\u00fcrzungen wie in Berlin gibt es in Frankfurt am Main noch nicht. Aber es gibt wie \u00fcberall einen chronischen Mangel an zeitlichen und finanziellen Ressourcen.<br \/><br \/><strong>Crisp:<\/strong> Welche Vorteile seht ihr in der Form des kollektiven Zusammenarbeitens?<br \/><br \/><strong>Jeronimo:<\/strong> Wir zahlen uns zwar nur Aufwandsentsch\u00e4digungen aus, aber wir machen zum Beispiel auch mal eine zweiw\u00f6chige Projektreise nach China. Das ist schon eine besondere Form von Kompensation f\u00fcr die vielen Plena und eher langweiligen Arbeiten wie Excel-Tabellen aktualisieren und Verwaltung. Die Reise wurde m\u00f6glich durch unsere langj\u00e4hrige Beziehungsarbeit mit dem Umfeld des Contemporary Art Research Center HB Station in Guangzhou, die sich auch noch weitertragen wird. Sowas konnte ich vorher, ohne Synnika, in meiner individuellen Praxis nicht realisieren.\u00a0<br \/><br \/><strong>Naomi:<\/strong> Auch ein Thema, das w\u00e4hrend unserer Chinareise immer wieder aufkam: Warum \u00fcberhaupt kollektiv arbeiten? Es sollten mehr Leute kollektiv arbeiten. Gleichzeitig sehe ich einen Trend innerhalb der Kunst: \u201eGemeinschaftliches Arbeiten\u201c ist gerade in Mode. Man sieht es an Konzepten wie <i>lumbung <\/i>bei der documenta15 in Kassel. Mich beschleicht da leider oft das Gef\u00fchl, dass kollektives Arbeiten als Mittel zum Zweck verstanden wird. In einer Gruppe zu arbeiten bringt nicht zwangsl\u00e4ufig eine kollektive Praxis mit sich. Da k\u00f6nnen sich auch total toxische Beziehungsmuster reproduzieren. Man muss sich schon auf geteilte Verantwortung, Austausch und die Beziehungsarbeit einlassen k\u00f6nnen. Mir geben besonders die inhaltlichen Diskussionen sehr viel \u2013 zum Beispiel die Gespr\u00e4che mit den K\u00fcnstler*innen in Guangzhou. Ich finde das wirklich beeindruckend, wie dort unter noch viel strafferen Reglementierungen eine so wahnsinnig gute k\u00fcnstlerische Praxis entstehen kann. Wir k\u00f6nnen davon viel lernen. Das gemeinsame Lernen in Bereichen der Kommunikation, aber auch des k\u00fcnstlerischen Ausdrucks, finde ich ungemein wichtig.<\/p>\n<p><em>Synnika besteht aus den Mitgliedern Max D.P.D. Carvalho, Dominik Lux, Tetsuro Pecoraro, Naomi Rado, Melanie Schreiber, Martin Stiehl, Jeronimo Voss.<\/em><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor 5 Jahren \u00f6ffnete das Synnika im Mietsh\u00e4user Syndikat-Projekt NiKa seine T\u00fcren und versteht sich neben seiner Funktion als Veranstaltungsraum als experimenteller Ort, an dem Praxis und Theorie, Aktivismus und Kunst zueinander gef\u00fchrt werden. F\u00fcr das Crisp Magazin hat Luisa Del Prete mit zwei der Mitglieder, der Kunsthistorikerin Naomi Rado und dem K\u00fcnstler Jeronimo Voss, unter anderem dar\u00fcber gesprochen, was Kunst im Kollektiv und f\u00fcr den Stadtraum bedeutet. <\/p>\n<p>Lesezeit: 10 Minuten <\/p>\n","protected":false},"author":26,"featured_media":9537,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"elementor_theme","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[56],"tags":[397,404,401,396,40,399,63,38,361,398,402,403,400,395],"class_list":["post-9534","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allebeitraege","tag-frankfurt-bahnhofsviertel","tag-gemeinschaftliches-arbeiten","tag-gentrifizierung-und-kultur","tag-kollektive-kunstpraxis","tag-kunst","tag-kunst-und-aktivismus","tag-kuenstler","tag-kuenstlerin","tag-luisa-del-prete","tag-mietshaussyndikat-nika","tag-politische-kunst","tag-raum-fuer-experimente","tag-selbstorganisierte-raeume","tag-synnika"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Synnika: Praxis und Theorie, Experiment und Kollektiv \u2013 Crisp Magazin<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Das Synnika in Frankfurt vereint Kunst, Theorie und Aktivismus. 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