{"id":9704,"date":"2025-01-30T14:24:02","date_gmt":"2025-01-30T14:24:02","guid":{"rendered":"https:\/\/ato.vision\/magazine\/?p=9704"},"modified":"2025-02-11T11:37:36","modified_gmt":"2025-02-11T11:37:36","slug":"du-hast-nicht-den-redestein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ato.vision\/magazine\/du-hast-nicht-den-redestein\/","title":{"rendered":"Du hast nicht den Redestein!"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"9704\" class=\"elementor elementor-9704\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-a6a3c27 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"a6a3c27\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-939ccbc elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"939ccbc\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Vor rund einem Jahr ist mir etwas sehr Einpr\u00e4gsames passiert: Ich war unterwegs in K\u00f6ln zu einigen Galerieer\u00f6ffnungen, mein Blog noch in den Kinderschuhen, meine Handynotizapp bereit, neue Gedanken f\u00fcr die n\u00e4chste Rezension festzuhalten. Der letzte Stopp des Abends war eine Gruppenausstellung. Als ich etwas l\u00e4nger an einem Kunstwerk verweilte, ergriff die anwesende K\u00fcnstlerin die Gelegenheit, mit mir \u00fcber ihre Arbeit ins Gespr\u00e4ch zu kommen. Ich h\u00f6rte interessiert zu, stellte Fragen zu ihrem gew\u00e4hlten Material, zur Technik, bl\u00e4tterte die ausliegenden Kataloge durch. Sie sprach transparent \u00fcber die finanziellen Herausforderungen des K\u00fcnstlerinnendaseins in den 70er und 80er Jahren, die umst\u00e4ndliche Vereinbarkeit von Familie und Karriere, Dayjobs in der Kultur, die die Miete zahlen. \u201eWir Frauen m\u00fcssen zusammenhalten, ganz besonders in der Kultur!\u201c Ich nickte begeistert. Ich glaubte bis zu diesem Zeitpunkt, einen Austausch auf Augenh\u00f6he zu f\u00fchren. Doch als sie mich nach meinem Bezug zur Kunst fragte und ich sagte, dass ich Kunstgeschichte studiere und Kunstkritikerin bin, sah ich ihr L\u00e4cheln fallen und ihre Stirn sich in Falten legen. Ja geradezu mit Entsetzen sah sie mich an und fragte: \u201eMit welcher Lebenserfahrung sollen Sie denn bitte Kunstkritik schreiben?!\u201c<\/p><p>In einem gewissen Sinne hatte die K\u00fcnstlerin recht: Mir mangelte es in diesem Moment tats\u00e4chlich an Lebenserfahrung. Lebenserfahrung, mit der ich wissen w\u00fcrde, dass ich dieses Gespr\u00e4ch guten Gewissens abbrechen kann. Dass ich weitergehen kann. Dass ich mir unfundierte Kritik einer Person, die nichts \u00fcber meine Arbeit wei\u00df, nicht anzuh\u00f6ren brauche. Und gerade aus jener mangelnden Lebenserfahrung blieb ich weiter angewurzelt an der Stelle stehen, verlegen l\u00e4chelnd, w\u00e4hrend das kalte Wasser, das sie mir eben \u00fcber den Kopf gesch\u00fcttet hatte, an mir heruntertropfte.\u00a0<\/p><p>Ich begann mich zu erkl\u00e4ren. Ich gehe viel in Ausstellungen, ich schaue mir Kunst genau an, ich mache Atelierbesuche, sagte ich und hoffte, mit meinen unbeholfenen Rechtfertigungen ein Handtuch zu basteln, mit dem ich mich abtrocknen konnte. Doch jedes weitere Wort lie\u00df das Podest unter den F\u00fc\u00dfen der K\u00fcnstlerin h\u00f6herschie\u00dfen, von dem aus sie noch heftiger zu mir herabsprach. Ich solle lieber zur Volkshochschule, Kurse belegen, selbst Kunst machen. Ein Argument, das nach \u201eWenn du selbst in diesen Schuhen stecken w\u00fcrdest als K\u00fcnstlerin, h\u00e4ttest du ganz anders Reden\u201c klang. Au\u00dferdem w\u00e4re es Quatsch, K\u00fcnstler*innen zu ihrer Arbeit zu befragen. Sie streckte den Kopf zur Seite, da ihr die bis zur Decke reichende Ironie, die sie gerade selbst zwischen uns beide gestellt hatte, die Sicht blockierte. Jedenfalls solle ich gucken, nicht reden. War der eben noch heraufbeschworene Zusammenhalt von Frauen in der Kunst jemals in the room with us?\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-c833dae elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"c833dae\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"546\" src=\"https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/CRISP-Meme.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-image-9707\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/CRISP-Meme.jpg 824w, https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/CRISP-Meme-300x205.jpg 300w, https:\/\/ato.vision\/magazine\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/CRISP-Meme-768x524.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-95193e9 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"95193e9\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p style=\"text-align: center;\">Meme: Jennifer Braun<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-728b631 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"728b631\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p style=\"text-align: left;\"><em><span style=\"color: #00ff00;\">Oh Wunder(kind)!<\/span><\/em><\/p>\n<p>Alter ist in der Kunst so eine Sache. F\u00fcr K\u00fcnstler*innen ist es kein Problem: Wunderkinder liebt die Kunstgeschichte \u2013 und der Markt erst recht. Der Renaissance-Freskenmaler Giotto soll der Legende nach als kleiner Hirtenjunge beim Zeichnen der Schafe entdeckt worden sein. Der Venezianische Barockmaler Tizian wurde als Neunj\u00e4hriger Azubi der Bellini-Br\u00fcder. Da wird keine Kinderzeichnung weggeschmissen, wenn sie entdeckt wird. Der vom Kunstmarkt bis heute teuer gehandelte (wenn auch von Art Professionals mit Augenrollen tolerierte) Leon L\u00f6wentraut machte schon mit 16 Jahren Furore in der deutschen Presse. Letztes Jahr war das Staunen gro\u00df, als die Eltern des dreij\u00e4hrigen Laurent Schwarz dessen Bilder f\u00fcr hunderttausende Euro verkauften. <i>Ja aber das ist doch nicht der gro\u00dfe Legacy-Kunstmarkt, auf dem die beiden gehandelt werden!,<\/i> mag vielleicht jemand dazwischenrufen. Nur vier Jahre nach ihrem Abschluss am Royal College of Art ging 2021 eine Arbeit von Jad\u00e9 Fadojutimi f\u00fcr umgerechnet rund 730 Tausend US-Dollar bei Philipps Hong Kong unter den Hammer. 2022 nahm die Mega-Gallery Gagosian die 27-j\u00e4hrige Anna Weyant unter Vertrag. Seit letztem Jahr repr\u00e4sentiert Pace die 1997 geborene Li Hei Di.&nbsp;<\/p>\n<p>Jung sein ist also gar kein Problem, solange man f\u00fcr das Kunstsystem produziert. Denn: das System Kunst und der Gegenstand Kunst sind keine gleichwertigen Partner. Der Manager h\u00e4lt seinen produktiven Popstar-Sch\u00fctzling fest im Griff. Sobald man sich aber auf die institutionskritische und analytische Seite begibt, wird\u2019s heikel.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p><em><span style=\"color: #00ff00;\">Oh, Legitimierung!<\/span><\/em><\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr 2023 habe ich meinen Bachelor in Kunstgeschichte abgeschlossen, damit darf ich mich Kunsthistorikerin nennen. Ich darf Katalogtexte schreiben, F\u00fchrungen \u00fcber kanonische K\u00fcnstler-Bros anbieten, und mich f\u00fcr halbes Gehalt als Museumsvolont\u00e4rin ausbeuten lassen. Oh nein, das darf ich tats\u00e4chlich nicht \u2013 dazu bin ich erst mit einem Masterabschluss qualifiziert. Kunst aber kritisch in den Blick nehmen? Jetzt mach mal halblang, Fr\u00e4ulein. W\u00e4hrend ein Abschluss oder ein Zeugnis eine handfeste Qualifizierung ist, ist Erfahrung doch ein schwammiges Konzept. Was genau meint Erfahrung?&nbsp;<\/p>\n<p>Das Bestehen auf Erfahrung ist unter anderem mit der Vorstellung verbunden, dass sich mit zunehmendem Alter auch ein zunehmend objektiver Blick sch\u00e4rfen w\u00fcrde. Objektiv sieht die Welt aber niemand. Idealerweise hilft Lebenserfahrung damit, die Grenzen des eigenen Verst\u00e4ndnisses zu reflektieren. In seinen Memoiren schreibt der Galerist Rudolf Zwirner (Papa von Nepo-Baby und Mega-Galerist David Zwirner), dass er seinen Vermittlungsrahmen bei Pop Art begrenzt hatte, weil er nicht mehr den Bezug zu neuerer Kunst habe. Nicht, weil er sie nicht gut finde oder weil sie ihm zu x oder zu y sei, sondern weil er die Grenzen seines eigenen Einsch\u00e4tzungverm\u00f6gens einsieht. So eine Einstellung respektiere ich. Ein hohes Alter per se garantiert aber nicht die Erkenntnis der eigenen Subjektivit\u00e4t. Oft bildet sich statt Offenheit f\u00fcr das Neue ein Autorit\u00e4tsanspruch. Das sieht man an den sich h\u00e4ufenden Essays alter wei\u00dfer M\u00e4nner, die sich zu der Kunst ihrer Jugend zur\u00fccksehnen wo fr\u00fcher doch alles besser war (Hi, Dean Kissick!).&nbsp;<\/p>\n<p>Gilda Williams empfiehlt Kunstkritiker*innen in ihrem Buch \u201eHow to Write About Contemporary Art\u201c, sich insbesondere mit gleichaltrigen Positionen sowie denen eine Generation j\u00fcnger und \u00e4lter zu befassen, weil man gerade auch von der historischen N\u00e4he zueinander profitieren kann. Ich habe meinen Blog The Gen Z Art Critic getauft, weil ich \u00fcber Kunst aus meiner generationsbedingten Perspektive schreibe: Und diese ist nun mal Gen Z. Ich werde Konzeptkunst der 60er nie so sehen k\u00f6nnen wie jemand, der damals dabei war. Genauso wird eine siebzigj\u00e4hrige Person nicht denselben Zugang zu einer mit Memes arbeitenden Millennial-K\u00fcnstlerin haben, wie ich. Und das ist auch okay so. Es w\u00e4re doch langweilig, wenn wir alle dasselbe sehen und denken w\u00fcrden. Kunstkritik wird doch gerade dann spannend, wenn man sie nicht als eine anonyme gebieterische Stimme aus dem Off versteht, sondern als viele Stimmen, die \u2013 um Kamala Harris zu zitieren \u2013 im Kontext von allem, was sie umgibt und was vor ihnen da war, existieren.&nbsp;<\/p>\n<p>Ich verstehe Kunstkritik auch als Zeitkapsel. Welche Erwartungen und Anspr\u00fcche haben Menschen unterschiedlicher Generationen an Kunst ihrer Zeit? Wie sehen sie die Kunst der Vergangenheit? Und wie kann man diese Standpunkte und Sehgewohnheiten f\u00fcr andere nachvollziehbar argumentieren? Diese generationsbedingte Lebenserfahrung hinzuzuziehen bei der Betrachtung von Kunst scheint mir jedenfalls immer die Auseinandersetzung wert.&nbsp;<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jung, kritisch, legitim? Jennifer Braun, auch bekannt als \u201eThe Gen Z Art Critic\u201c \u00fcber Vorurteile, Perspektiven und Generationskonflikte in der Kunstkritik<\/p>\n<p>Lesedauer: 6 Minuten<\/p>\n","protected":false},"author":30,"featured_media":9705,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"elementor_theme","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[56],"tags":[409,406,412,405,411,40,60,223,63,38,193,410,408,407],"class_list":["post-9704","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allebeitraege","tag-frauen-in-der-kunst","tag-generation-z","tag-generationskonflikte","tag-jennifer-braun","tag-kritische-auseinandersetzung","tag-kunst","tag-kunstgeschichte","tag-kunstkritik","tag-kuenstler","tag-kuenstlerin","tag-kunstmarkt","tag-lebenserfahrung","tag-perspektiven","tag-vorurteile"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Du hast nicht den Redestein! 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