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	<title>Hilka Dirks, Autor bei Crisp Magazin</title>
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	<description>Junges, kritisches Kunstmagazin – herausgegeben von ato</description>
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		<title>Kefir und Beton – Künstlerin und Kulinarikerin Kristiane Kegelmann im Portrait</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hilka Dirks]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2023 14:40:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Kosmos der Künstlerin Kristiane Kegelmann ist komplex, expandierend und pulsierend. Sie ist Künstlerin, Konditormeisterin, Unternehmerin, Gastgeberin. Wie passen Gastronomie und Kunst zusammen? </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ato.vision/magazine/kristiane-kegelmann/">Kefir und Beton – Künstlerin und Kulinarikerin Kristiane Kegelmann im Portrait</a> erschien zuerst auf <a href="https://ato.vision/magazine">Crisp Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="4905" class="elementor elementor-4905" data-elementor-post-type="post">
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									<p><span style="font-weight: 400;">„In meinen Arbeiten… da geht es um das Material. Den Raum. Den Prozess. Die Erfahrung, Veränderung. Es sind subtile Bewegungen.“ Wenn <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000; text-decoration: underline;" href="https://ato.vision/artists/kristiane-kegelmann">Kristiane Kegelmann</a></span></span> über ihre Kunst spricht, könnte sie auch über ihre <em>p</em></span><i><span style="font-weight: 400;">ars</span></i><span style="font-weight: 400;"> Pralinen sprechen. Oder ihr gleichnamiges Restaurant. <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000; text-decoration: underline;"><a style="color: #000000; text-decoration: underline;" href="https://www.kristianekegelmann.com/">Kristiane Kegelmann ist vieles</a></span></span>. Künstlerin, Konditormeisterin, Unternehmerin, Gastgeberin und seit einigen Monaten auch Mutter. „Mich interessiert die geradlinige Struktur.“ Und auch wenn dies im ersten Moment intuitiv im Kontrast zu Kegelmanns diversen Lebensentwürfen zu stehen scheint, so ist dies bei genauerer Betrachtung die Essenz ihrer Position: in der Kunst, der Gastronomie, dem Leben.</span></p><p><span style="font-weight: 400;">Kegelmann wächst in München auf, geht bei Fritz Mühlenbäckerei in die Lehre. Dann zieht es sie nach Salzburg, Newcastle (Australien) und Wien, wo sie, mittlerweile Konditormeisterin, drei Jahren lang die Abteilung „Design/Gestaltung &amp; Sonderaufträge“ beim legendären Hofzuckerbäcker Demel leitet. Parallel beginnt sie ihre ersten eigenen Experimente im Bereich der freien Bildhauerei. 2015 kommt die gebürtige Münchnerin nach Berlin. Das erklärte Ziel: der Konditorei den Rücken zu kehren. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Ab jetzt gilt nur noch Kunst. Kegelmann kennt niemanden in der Stadt, außer ihren Partner und heutigen Ehemann Pujan Shakupa. Die Berliner Kunstszene ist nicht leicht zugänglich. Kegelmann geht auf Eröffnungen. Ihre Mitbewohnerin, eine Kunsthistorikerin, bringt ihre Arbeiten schließlich in die erste Ausstellung. „Du brauchst sehr gute Kontakte, sonst bist du verloren, insbesondere als Autodidaktin.“ </span></p><p style="text-align: left;"><span style="font-weight: 400;">Kegelmann sitzt im Hinterraum ihres gerade eröffneten <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000; text-decoration: underline;"><a style="color: #000000; text-decoration: underline;" href="https://www.pars.berlin/">Restaurants <em>pars</em></a></span></span></span><span style="font-weight: 400;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000; text-decoration: underline;">,</span></span> in den Räumen des ehemaligen Café Savigny in der Charlottenburger Grolmanstraße. Die Einrichtung ist minimalistisch, aber gemütlich. Große Gipsreliefs an den Wänden verweisen auf die Geschichte des Ladens, sie schlagen einen Bogen zu Kegelmanns Arbeit; zum Gießen und Formen, zu Handwerk und Detail. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Während Kegelmann über ihre Berliner Anfänge spricht, stillt sie ihr Kind, repariert Pralinen, überprüft Ware. Ihre Hände sind in ständiger Bewegung, ihre Augen sind es auch. Doch ist dort keine Fahrigkeit oder Unruhe, vielmehr eine beruhigende Zielstrebigkeit, eine intuitive Choreografie der komplexen Abläufe, die es braucht, ein Patisserie-Unternehmen, ein Restaurant, eine Familie und eine Künstlerinnenkarriere am Laufen zu halten. „Als erstes wirst du als Künstlerin immer gefragt: </span><i><span style="font-weight: 400;">Bei wem hast du studiert</span></i><span style="font-weight: 400;">?, und wenn du das nicht beantworten kannst, dann hören die meisten schon gar nicht mehr zu. Die Gastronomie, die ist da viel zugänglicher.“ Vielleicht lässt Kegelmann sie auch deshalb nie ganz hinter sich, entfernt sich mal mehr, mal weniger von ihr. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Ihre ersten ausgestellten Skulpturen sind essbare Happenings, die am Ende nicht mehr da sind: „Es reizte die Vollendung im Verschwinden, statt in der Ewigkeit zu suchen.“ Und doch wandelt sich Kegelmanns Praxis über die Zeit, überwindet die Grenzen des Essbaren. Was bleibt, ist die Transformation. Und einige Materialien. In ihren jüngsten Werken verbinden sich Kefir und Kohle mit Stahl und Beton, es geht um den Kontrast, um Vergänglichkeit: die Materialität und die äußeren, teils ortsspezifischen Einwirkungen auf ebenjene. Dass Kegelmann sich ausgerechnet Stahl als ihren häufigsten Werkstoff sucht, scheint nur im ersten Moment ein Gegensatz zur Sinnlichkeit und Fluidität ihrer anderen Materialien. &#8222;Stahl ist fest und stark, doch mit genug Kraft und Hitze biegt er sich nach meinem Willen&#8220;, sagt Kegelmann. </span></p>								</div>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Sie biegt und schweißt selbst, alle denkbaren Widersprüche vereint im Handwerk. Fragilität ist relativ. Die Arbeiten lassen sich in keine Schublade stecken, sie stellen sich in keine Tradition, unterwerfen sich keinen konkreten Einflüssen außer ihren eigenen. Kegelmanns Kosmos ist so komplex, expandierend und pulsierend, er schöpft sich aus sich selbst. Neben der Kunst sind da die <span style="color: #000000;">Pralinen: <em>pars</em></span></span><span style="font-weight: 400;">. Diese kleinen non-euklidischen Schokoladenstücke aus qualitativ hochwertigen, meist regionalen Zutaten. In post-digitaler Ästhetik verpackt Kegelmann rote Beete und Fichtennadeln, Pflaumen und Sake. Da zerbricht Gold und Hülle für die Entfaltung eines erdigen Geschmacks, etwas Fermentiertes und eine schmelzsüßende Bitterkeit, die ihresgleichen sucht. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Auf der <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000; text-decoration: underline;" href="https://parspralinen.com/">Internetseite des Unternehmens</a></span></span> spricht Kegelmann selbstbewusst über <em>p</em></span><i><span style="font-weight: 400;">ars</span></i><span style="font-weight: 400;"> als „Neuerfindung der Praline“. Im gleichnamigen Restaurant bekommen diese nun nicht nur einen eigenen Gang zugeteilt, das ganze Menü von Küchenchefin Alina Jakobsmeier baut sich um das Konzept des komplexen Geschmacks aus der gekonnten und unkonventionellen Mischung möglichst purer, simpler Zutaten. „Subtile Bewegungen sind viel interessanter als die große Geste.” Wenn Kegelmann über ihre Kunst spricht, könnte sie auch über ihre Pralinen sprechen. Oder ihr Restaurant. Es ist die klare Kante, die alles eint. Die gerade Linie, die einen Bogen spannt. So groß, so fest und so warm, dass es gar nicht mehr erstaunlich ist, was sie alles vereint — und worüber man am Ende nur noch staunen kann.</span></p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://ato.vision/magazine/kristiane-kegelmann/">Kefir und Beton – Künstlerin und Kulinarikerin Kristiane Kegelmann im Portrait</a> erschien zuerst auf <a href="https://ato.vision/magazine">Crisp Magazin</a>.</p>
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