Kritisches Magazin für Kunst
herausgegeben von ato

Bewegte Gesichter, still gestellt
Der Maler blickt auf das Modell und das Modell blickt zurück. Die Künstlerin und Autorin Olga Hohmann und der Maler Joachim Lenz haben sich für CRISP getroffen. Zwischen Ölfarbe und Blickkontakt entstanden zwei Bilder und ein intimer Essay über das Modell-Sitzen, die Verschiebungen zwischen Leinwand und Leben und die Frage, was ein Porträt wirklich zeigt: die porträtierte Person oder die Künstler:in selbst?
Lesezeit: 17 Minuten

Und du so? Fragen an die Künstlerin Sophie Aigner
Ein Klischee besagt, dass Künstler*innen ungern über ihre Kunst sprechen. In unserer Reihe fragen wir sie trotzdem. Diesmal Sophie Aigner.
Lesedauer: 4 min

Der AI Slop von Pierre Huyghe: Wie „Liminals“ unabsichtlich die Diskussion um AI-Kunst verändern könnte
Nachdem unsere Autorin die Pressevorbesichtigung der Ausstellung von Pierre Huyghe (ja, der mit dem Hund mit dem pinken Bein bei der Documenta13) in der LAS Art Foundation in der Berliner Halle am Berghain besucht hatte, musste sie erstmal in ihr Telefon schimpfen und eine Instagram Story posten.
Lesezeit: 7 Minuten

Hybrid Project Space: Die Blase platzen lassen
Hybrid Project Space setzt der exklusiven Basler Kunstszene radikale Offenheit entgegen. Das Kollektiv entwickelt inklusive, gemeinschaftsstiftende Formate, die Machtstrukturen hinterfragen, Begegnungen auf Augenhöhe ermöglichen und das Museum zu einem Ort machen, an dem sich alle willkommen fühlen.
Lesezeit: 5 Minuten

Call it: Präzision – Strategische Uneindeutigkeiten
Wie zielführend ist es, wenn wir auf klassische Begriffe der Kunsttheorie zurückgreifen? Erfassen sie tatsächlich das, was wir sagen wollen, dienen sie als unverzichtbare Werkzeuge, oder engen sie unser Denken ein und versperren uns neue Perspektiven? Für unser Glossar kunsttheoretischer Begriffe hat Laura Helena Wurth ganz präzise nachgefühlt.
Lesezeit: 4 Minuten

Archie Rand: The Return of the Repressed Image
Jeffrey Grunthaner examines how Archie Rand’s exhibition “Sons” at CFA Berlin stages dreamlike spectatorship, mobilizes mid-twentieth-century popular media, and reconfigures Biblical history through painterly dislocation.
Reading time: 6 min