Wir stellen vor: Francesca Romana Audretsch

Von ato

am 16. November 2025

In regelmäßigen Abständen stellen wir an dieser Stelle Kunstschaffende und Kurator:innen aus dem ato-Kosmos vor und geben Einblicke in ihre Arbeit, Perspektiven und Projekte.

Francesca Romana Audretsch hat ein Diplom in Ausstellungsdesign und Szenografie von der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Sie lebt und arbeitet in Wien. Sie ist eine neugierige Forscherin, unruhig bleibende Denkerin und kreative Gestalterin, die sich in ihrer künstlerischen Praxis und kritischem Denken mit Körperreflexion, Genderpolitiken und nachhaltigen und solidarischen Lebensräumen auseinandersetzt. Sie arbeitet mit Enthusiasmus in kollektiven Gemeinschaften und entwickelt neue Ansätze für ein bewusstes, nachhaltiges Zusammenleben. Francesca Romana forscht und entwickelt Handlungspraktiken der Kunstvermittlung innerhalb von Ausstellungsräumen. Das Kuratieren versteht sie als eine prozessuale Handlung, die durch eine ästhetische und körperliche Erfahrung neue politische Möglichkeitsräume aufmacht und Gesellschaftskonstrukte kritisch hinterfragt.


Wie verhalten wir Menschen uns zu unserer Welt und unseren menschlichen sowie nicht-menschlichen „Partner in Crime“? Was versprechen wir uns vom gegenwärtigen Leben? Wie können wir in einer Welt, die von Genoziden, Massensterben, Radikalisierung und Gewalt geprägt ist, eine gemeinschaftliche, terrestrische Weltpolitik ermöglichen? Wie ist ein Bewusstsein und eine Dringlichkeit zur Neuordnung und Neuzusammensetzung von Politik Wissenschaft und Kunst möglich? Wie kann man Kunst als Motor der Forschung praktizieren und erfahren?


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