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	<title>Hannah Klein, Autor bei Crisp Magazin</title>
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	<description>Junges, kritisches Kunstmagazin – herausgegeben von ato</description>
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		<title>Sagt uns doch einfach Hallo</title>
		<link>https://ato.vision/magazine/sagt-uns-doch-einfach-hallo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hannah Klein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Aug 2023 14:49:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du hast mal wieder eine Vernissage in einer Galerie besucht und dich fehl am Platz gefühlt? Unsere Autorin Hannah kennt das nur zu gut – und hat sich überlegt, wie Galerist*innen mit nur drei Kniffen für eine deutlich bessere Atmosphäre bei Kunstausstellungen sorgen könnten.<br />
Lesedauer: 4 min</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ato.vision/magazine/sagt-uns-doch-einfach-hallo/">Sagt uns doch einfach Hallo</a> erschien zuerst auf <a href="https://ato.vision/magazine">Crisp Magazin</a>.</p>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Ich werde nie den Moment vergessen, als ich einen guten Freund dazu einlud, mich zu einer Galerieeröffnung zu begleiten. Er hatte wenig Bezug zur Berliner Kunstszene und sagte eigentlich nur mir zuliebe zu. Ganz wohl war uns damit beiden nicht, aber mir war es wichtig, dort gewesen zu sein. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Der Ausstellungsraum war grell erleuchtet, zu sehen gab es einzelne Silikon-Finger, die aus der Wand herausragten. Dazu waren an manchen Stellen Nischen in die Wände eingelassen, in denen aus Plastik nachgeformte Alltagsgegenstände wie Apfelsinen, eine Zigarette und eine Vase lagen. Über den Objekten baumelten Hodensäcke. Wie sich herausstellte, waren es Hodensäcke von echten Menschen, die durch ein Loch in der Decke geführt wurden – und dann dort hingen. Ja, echte, menschliche Hoden! Es gab sogar ein Casting, wo die Hoden nach Form und Größe ausgewählt wurden.</span></p><p><span style="font-weight: 400;">Nirgendwo gab es Erklärungen zu den Arbeiten, die Galerist*innen waren dauerbeschäftigt und strahlten in keiner Weise aus, dass sie von Nichtkenner*innen ohne Geld angesprochen werden wollten. Wir standen verlegen vor den Hoden. Mein Freund fasste einen der Finger an der Wand vorsichtig an, ich schlug seine Hand weg. Wir trauten uns nicht in den Hinterraum, wo angeblich eine Kiste warmer Tannenzäpfle stehen sollte. Also gingen wir wieder vor die Tür und holten uns ein Bier beim Späti nebenan. Hier haben wir Bekannte getroffen, die etwas mehr zu den Arbeiten wussten. Sie klärten uns auf, dass es sich bei den Hoden anscheinend um eine ziemlich interessante Referenz auf ein Kunstwerk aus den 60er-Jahren handelte. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Dann gingen wir nach Hause und verarbeiteten unser unwohles Gefühl, die Menschen in extravaganten Klamotten und die Frage, was passiert wäre, wenn wir auch den Hodensack angefasst hätten. An die Kunst dachten wir kaum.</span></p><p><span style="font-weight: 400;">Auch wenn dieses Erlebnis mir mittlerweile als lustige Geschichte dient und ich froh bin, es erlebt zu haben, frage ich mich, ob man das ganze Event nicht anders hätte aufziehen können – mit einem guten Gefühl und einer tatsächlichen Auseinandersetzung mit den Inhalten. Es kann doch nicht so schwer sein, eine Ausstellung so zu konzipieren, dass sich ein Großteil der Besucher*innen wohlfühlt und einen Zugang zu den Arbeiten findet. Wie könnte das gehen?</span></p><ul><li><h5>Ansprechbar sein</h5></li></ul><p style="padding-left: 40px;"><span style="font-weight: 400;">Wenn du zu Hause Besuch bekommst, bietest du deinen Gästen sicherlich auch Getränke an. Wieso nicht auch den Besucher*innen der Ausstellung? Damit zeigst du nicht nur Gastfreundschaft, sondern schaffst auch die Möglichkeit zum Austausch über die gezeigte Kunst. </span><span style="font-weight: 400;">Eine weitere kleine Geste mit großem Effekt: Wie wäre es mit einem herzlichen „Hallo“ am Eingang? So fühlt sich jede*r gleich willkommen und die Ansprechperson ist damit auch klar.</span></p>								</div>
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											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Klar, du kannst auch eine Performance mit Sektflasche und Säbel machen – ganz so aufwendig muss es aber nicht sein. (Credits: Lisa Risager, Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Deutschland [CC BY-SA 2.0 DE])</figcaption>
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											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Saure Gurken und Sekt bilden natürlich ein Dream Team – du kannst jedoch auch auf salzige Snacks wie Chips oder Nüsse zurückgreifen. (Credits: Alison Willey, Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Deutschland [CC BY-SA 2.0 DE])</figcaption>
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									<ul><li><h5>Der Raum muss einladen</h5></li></ul><p style="padding-left: 40px;">Das ist ein heikler Tipp, denn Kunst wirkt in leeren Räumen und an weißen Wänden natürlich besonders hochwertig und wichtig. Sogenannte „White Cubes“ laden allerdings nicht zum Verweilen ein. Das ist schade, denn manchmal wächst die Kunst erst, wenn man sie länger betrachtet und – jetzt wird es verrückt – man sich setzen kann. Warum also nicht mal über ein neues Setting nachdenken: Kunst vor einer Backsteinwand oder Kunst vor einer farbigen Wand. Eine Sitzinsel, eine Pflanze, ein Bücherregal schaffen Gemütlichkeit. Solange die Beleuchtung stimmt und genug Raum für die Kunst übrig bleibt, ist es eine erfrischende Veränderung.</p><ul><li><h5>L’art pour l’art*, aber wie vermittelt man den Inhalt?</h5></li></ul><p style="padding-left: 40px;"><span style="font-weight: 400;">Die Freiheit der Kunst liegt darin, dass sie nicht nützlich sein muss. Sie darf zum Beispiel auch einfach schön sein. </span><span style="font-weight: 400;">Organisiert man eine Ausstellung mit dem Anliegen, Inhalte zu vermitteln, sollte man sich vorher Gedanken machen, ob die Menschen diese auch nachvollziehen können. Wenn nicht durch die Kunst selbst, dann vielleicht durch ein kuratorisches Konzept oder ein Begleitprogramm? Um Diskussionen und Gedanken anzuregen, muss man den Besucher*innen etwas mitgeben, und manchmal reicht allein die Präsentation des Kunstwerks dafür nicht aus. Hier ist der Kreativität keine Grenze gesetzt, doch ein bewährtes Mittel sind Erklärungstexte. Dass es in diesen Texten nicht darum gehen sollte, durch Unmengen an Fremdwörtern noch mehr Unsicherheit zu schüren, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.</span></p><p style="padding-left: 40px;"><span style="font-weight: 400;">Daher ein ganz einfacher Tipp: Schreibt Texte, die ihr selbst versteht!</span></p><p><span style="font-weight: 400;">Erst so kann die Kunst ihre volle Wirkung entfalten. Durch Veranstaltungen, auf denen sich der Großteil der Besucher*innen nicht willkommen fühlt, ist ihr sicherlich nicht geholfen. Sagt uns doch beim nächsten Besuch einfach mal „Hallo“ und bittet uns herein!</span></p>								</div>
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		<title>How-To Förderantrag</title>
		<link>https://ato.vision/magazine/foerderantrag-stellen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Klein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2023 16:52:51 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Hannah Klein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Artikel über die Dos and Don’ts beim Schreiben von Förderanträgen. Adressiert alle, denen die Ideen nie ausgehen, die Umsetzung aber manchmal schon an der Finanzierung scheitert.</p>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-small">Was sollte beim Schreiben von Förderanträgen oder Bewerbungen beachtet werden?</h2>				</div>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Die Kunstwelt und auch die gesamte Kreativbranche ist geprägt von Menschen, die voller Ideen und Visionen sind. In den Universitäten wird ihnen beigebracht, keine Scheu vor großen Projekten zu haben und Hürden zu überwinden – grundsätzlich kein schlechter Ansatz. Begrenzungen, zum Beispiel ein (fehlendes) Budget, hindern jedoch die Kreativität.</span><span style="font-weight: 400;"><br /></span><span style="font-weight: 400;">Aus diesem Grund lohnt es sich, schon während des Studiums und darüber hinaus, sich Gedanken über Finanzierungsmöglichkeiten von künstlerischen Projekten zu machen. Eine Förderung durch öffentliche oder private Gelder kann die Lösung sein. Förderanträge stellen ist mühselig und zeitintensiv, vor allem dann, wenn man kaum Übung hat. Früher oder später kann es sich aber auszahlen. Der folgende Artikel bietet einen ersten Leitfaden und einige praktische Tipps für das Erstellen eines Förderantrags. <br /></span></p><p><em><b>Vom Großen ins Kleine: Wieso gibt es überhaupt Förderanträge?</b></em></p><p><span style="font-weight: 400;">Die Antwort darauf ist eigentlich ganz einfach. Eine öffentliche Institution (beispielsweise ein Ministerium oder eine Kommune) hat eine politische Agenda, wie zum Beispiel: Es soll mehr kostenloses Kulturangebot für Kinder geben, ein Brachgelände soll sozial aufgewertet werden, nachhaltige Kunstprojekte sollen gefördert werden.<br /></span><span style="font-weight: 400;">Um dies zu erreichen, braucht es das richtige Konzept und ausreichend Geld. Also wird ein Budget bestimmt und eine öffentliche Ausschreibung im Sinne der Agenda lanciert.<br /></span><span style="font-weight: 400;">Auch bei Geldern von privaten Förderern, zum Beispiel Stiftungen, ist es ganz ähnlich. Jede Stiftung hat einen Stiftungszweck, ähnlich einer Agenda. Wer im richtigen Budgetrahmen den Zweck bestmöglich erfüllt, bekommt die Bewilligung.</span></p><p><span style="font-weight: 400;"><span style="color: #ff6600;">WICHTIG</span>: </span><span style="font-weight: 400;">Die politische Agenda ist key! Versuche erst gar nicht ein Konzept einzureichen, das nicht bestmöglich die Ziele der Geldgeber erfüllt. Wenn die Agenda mehr Diversität in Ausstellungen ist, musst du herausstellen, dass dein Konzept von Grund auf divers gedacht ist. Und nicht, dass du irgendeine Idee hattest und diese jetzt mit einem diversen Team umsetzen willst.</span></p><p><em><b>Was ist der Unterschied zwischen einer Förderung durch öffentliche und durch private Gelder? </b></em></p><p><span style="font-weight: 400;">Öffentliche Gelder kommen aus der politischen Verwaltung und sind Steuergelder. Oft sind sie ganz klar einem Ministerium zugeordnet, welches einer politischen Führung unterliegt. Da diese unter großer öffentlicher Aufmerksamkeit stehen, kann man davon ausgehen, dass die Antragsformalitäten komplexer sind. Das Geld darf nicht &#8222;mal so eben&#8220; rausgegeben werden. Antragstellende müssen genauen Rechtsformen entsprechen, zum Beispiel ein Verein oder eine gemeinnützige GmbH sein. Ein gemeinnütziges Projekt eines klassischen Unternehmens oder einer Einzelperson hat oft keine Chance.<br /></span><span style="font-weight: 400;">Bei privaten Geldmittelgeber*innen ist das oft einfacher. Dafür sind die Auswahlverfahren nicht immer so durchsichtig. Wenn die Konkurrenz ein Jurymitglied kennt, könnte ihr das bereits helfen. </span></p><p><span style="font-weight: 400;"><span style="color: #ff6600;">WICHTIG</span>: </span><span style="font-weight: 400;">Setze nicht alles auf eine Karte und reiche bei unterschiedlichen Institutionen einen Antrag ein. Auch die bestmögliche Jury wird am Ende ihre Entscheidung nicht rein objektiv treffen. </span></p><p><em><b>Wie findet man den passenden Förderantrag?</b></em></p><p><span style="font-weight: 400;">Öffentliche Ausschreibungen findest du oft auf den Seiten der Ministerien, Bezirke oder Kommunen. Je nach Sektor gibt es eigene Ausschreibungsportale, in denen sie gebündelt zusammengetragen werden. <br /></span><span style="font-weight: 400;">Es gibt auch Stiftungsportale, beispielsweise </span><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000; text-decoration: underline;"><a style="color: #000000; text-decoration: underline;" href="http://www.stiftungssuche.de"><span style="font-weight: 400;">www.stiftungssuche.de</span></a></span></span><span style="font-weight: 400;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000; text-decoration: underline;">.</span></span> Hier kannst du nach Stichworten die richtige Stiftung für dein Projekt finden.<br /></span><span style="font-weight: 400;">Die Recherche für passende Ausschreibungen bedarf bereits ein bisschen Zeit. Der nächste Schritt ist allerdings mindestens genauso wichtig: ein Blick in die Förderrichtlinien!</span></p><p><span style="font-weight: 400;"><span style="color: #ff6600;">WICHTIG</span>:  </span><span style="font-weight: 400;">Die Rechtsform, Lokalität und genug Referenzen sind die häufigsten Ausschlussgründe. Es lohnt sich immer, die Förderrichtlinien gewissenhaft zu lesen. Zum einen erhält man so einen guten Überblick über das tatsächliche Ziel der Förderung, zum anderen ist nichts ärgerlicher als ein übersehenes Ausschlusskriterium.</span></p>								</div>
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									<p><em><b>Die wichtigsten Portale zum Recherchieren von Förderanträgen:</b></em></p>								</div>
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									<p><span style="font-weight: 400;"><span style="color: #ff6600;">WICHTIG</span>: </span><span style="font-weight: 400;">Wenn du eine geeignete Ausschreibung gefunden hast und auch die Förderrichtlinien passen, dann hilft es, vorab telefonischen Kontakt aufzunehmen. Oft erfährst du auf diesem Wege, worauf wirklich Wert gelegt wird und bekommst ein besseres Gespür, was für einen erfolgreichen Antrag benötigt wird.</span></p>								</div>
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									<p><em><b>Was muss ich beim Schreiben eines Förderantrags beachten?</b></em></p><p><span style="font-weight: 400;">Zuallererst muss das Ziel des Projektes herausgestellt werden und im Idealfall sollte dies identisch mit dem Ziel der Geldmittelgeber sein. Das Konzept muss schlüssig und möglichst einfach beschrieben sein. Hierfür hilft es, die Rahmenbedingungen ganz klar herauszustellen. Wenn man den Antrag ein zweites Mal lesen muss, um ihn zu verstehen, wird er mit großer Wahrscheinlichkeit abgelehnt.<br /></span><span style="font-weight: 400;">Referenzen zeigen, dass du oder dein Team tatsächlich dazu in der Lage seid, ein Projekt umzusetzen und vor allem, dass ihr bereits jemanden von euch überzeugen konntet.<br /></span><span style="font-weight: 400;">Beim Ausformulieren hilft es, an der richtigen Stelle ein passendes Buzzword zu benutzen: transparent, interaktiv, hybrid, niedrigschwellig, inklusiv. Aber Achtung: Leere Worthülsen haben den gegenteiligen Effekt! <br /></span><span style="font-weight: 400;">Zu guter Letzt: Der Titel, wenn auch Arbeitstitel, ist wichtiger als man denkt. Ein Titel allein entscheidet nicht über die Zusage, aber er ist das, was am längsten in Erinnerung bleibt.</span></p><p><span style="font-weight: 400;"><span style="color: #ff6600;">WICHTIG</span>: </span><span style="font-weight: 400;">Egal, wie wichtig du den einen Absatz noch findest, egal welches tolle Design du dir überlegt hast – richte dich immer nach den Vorgaben zur Antragseinreichung. Werden beispielsweise maximal 1000 Zeichen verlangt, solltest du diese in keinem Fall überschreiten. <br /></span><span style="font-weight: 400;">Letter of Intent (Bestätigungen von Projektpartner*innen, dass sie bei einem erfolgreichen Antrag mitmachen) sind übrigens das Gold der Antragswelt</span></p>								</div>
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										<img decoding="async" width="2560" height="1283" src="https://ato.vision/magazine/wp-content/uploads/2023/02/Buzzwords_Foerderantrag_Credits_Hannah_Klein-scaled.jpg" class="attachment-full size-full wp-image-5383" alt="" srcset="https://ato.vision/magazine/wp-content/uploads/2023/02/Buzzwords_Foerderantrag_Credits_Hannah_Klein-scaled.jpg 2560w, https://ato.vision/magazine/wp-content/uploads/2023/02/Buzzwords_Foerderantrag_Credits_Hannah_Klein-300x150.jpg 300w, https://ato.vision/magazine/wp-content/uploads/2023/02/Buzzwords_Foerderantrag_Credits_Hannah_Klein-1024x513.jpg 1024w, https://ato.vision/magazine/wp-content/uploads/2023/02/Buzzwords_Foerderantrag_Credits_Hannah_Klein-768x385.jpg 768w, https://ato.vision/magazine/wp-content/uploads/2023/02/Buzzwords_Foerderantrag_Credits_Hannah_Klein-1536x770.jpg 1536w, https://ato.vision/magazine/wp-content/uploads/2023/02/Buzzwords_Foerderantrag_Credits_Hannah_Klein-2048x1027.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Einige Beispiele für Buzzwords, die du für deinen Förderantrag verwenden kannst (Grafik: Hannah Klein) </figcaption>
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									</div>
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									<p><em><b>Fast jeder Förderantrag braucht einen Zeitplan, was sollte man hierbei beachten?</b></em></p><p><span style="font-weight: 400;">Zur Erstellung eines Projektzeitplans eignet sich ein Gantt-Diagramm. Hierfür geht man am besten wie folgt vor:</span></p><ol><li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Alle Aufgaben sammeln, die zur Projektumsetzung benötigt werden. Zeitlichkeit spielt erst einmal keine Rolle.</span></li><li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Zeitrahmen schätzen, den es braucht, um Aufgaben zu erfüllen.</span></li><li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Aufgaben nach Bereichen (Marketing, Aufbau, Abbau, Recherche, etc.) sortieren</span></li><li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Zeitraum festlegen, in dem das Projekt stattfinden soll und diesen auf einen waagerechten Zeitstrahl eintragen. Meilensteine markieren. Dies kann zum Beispiel der Tag der Eröffnung sein oder ein Veranstaltungsdatum. </span></li><li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Übergeordnete Bereiche auf einer senkrechten Achse anordnen.</span></li><li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Aufgaben innerhalb ihrer Bereiche chronologisch im Zeitstrahl anordnen.</span></li></ol><p>Was erst einmal kompliziert klingt, ist am Ende ein sehr übersichtlicher Plan des Projektablaufs. Das Gute ist, dass man sich zum einen selbst bewusst wird, was das Projekt braucht, und zum anderen den Jurymitgliedern zeigt, dass man das gesamte Projekt einmal von Anfang bis Ende durchdacht hat.</p><p><span style="font-weight: 400;"><span style="color: #ff6600;">WICHTIG</span>: </span><span style="font-weight: 400;">Ein Zeitplan lebt von genug Puffern! Alles kommt immer anders und alles ist immer langsamer als gedacht. </span></p>								</div>
				</div>
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									</div>
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									<p><em><b>Am Ende zählt das Geld – was sollte bei einem Finanzplan beachtet werden?</b></em></p><p><span style="font-weight: 400;">Zur Erstellung des Finanzplans hilft es, zuerst den Zeitplan zu erstellen. So musst du lediglich allen Aufgaben ein Budget zuordnen. <br /></span><span style="font-weight: 400;">Um sicherzugehen, dass du tatsächlich nichts vergessen hat, hilft es diese Kostenpositionen noch einmal durchzugehen: <br /></span><span style="font-weight: 400;">Honorare, Personalkosten, Materialien (Sachmittel), Räumlichkeiten, Marketing, Print, Dokumentation, IT, Technik, Fahrtkosten, Transporte, Verpflegung, GEMA, Versicherung, behördliche Kosten, Abgaben an die Künstlersozialkasse, allgemeine Nebenkosten (Strom, Wasser, Telefon, Internet, etc.).<br /></span><span style="font-weight: 400;">Beim Finanzplan gibt es viel zu beachten. Gerne schleichen sich Fehler bei Netto/Bruttowerten ein. Es ist daher ratsam, noch eine weitere Person über den Finanzplan schauen zu lassen. Nicht nur ein schlechter Finanzplan kann ein Ausschlusskriterium sein, auch die Antragsbewilligung kann zu Problemen führen. Oft ist es gar nicht so leicht zu argumentieren, warum sich einzelne Posten verschieben. Mit derAnfangskalkulation sollte man das Projekt tatsächlich umsetzen können.</span></p><p><span style="font-weight: 400;"><span style="color: #ff6600;">WICHTIG</span>: </span><span style="font-weight: 400;">Im Finanzplan geht es nicht nur um Kosten. Es wird ebenfalls gerne gesehen, dass man sich über den Antrag hinaus noch weitere Gedanken über Finanzierungen gemacht hat. Zum Beispiel durch Eintrittsgelder, Sponsoring, weitere Fördermittelgeber. Die beantragten Gelder sollten also nur die Differenz aus Kosten und weiterer Finanzierung sein. </span></p><p><em><b>Der Förderantrag wurde abgelehnt – und nun?</b></em></p><p><span style="font-weight: 400;">Leider gibt es wohl kaum eine Person, die nicht mehr Absagen als Zusagen erhält. Das Problem bei Förderanträgen ist, dass man viel Zeit in etwas steckt, dessen Ausgang sehr ungewiss ist. Umso besser ist es, wenn man ein Projekt nicht ausschließlich bei einer Organisation einreicht. In der Förderantragswelt gilt ganz klar: Mehr ist mehr. <br /></span><span style="font-weight: 400;">Und eine Absage bloß nicht persönlich nehmen! </span><span style="font-weight: 400;">Aufstehen, Krönchen richten und weiter geht’s. (lol)</span></p>								</div>
				</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://ato.vision/magazine/foerderantrag-stellen/">How-To Förderantrag</a> erschien zuerst auf <a href="https://ato.vision/magazine">Crisp Magazin</a>.</p>
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		<title>Worauf sollte ich 2023 beim Kunstkauf achten?</title>
		<link>https://ato.vision/magazine/worauf-sollte-ich-2023-beim-kunstkauf-achten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Klein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2023 17:11:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Hannah Klein]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[NFT]]></category>
		<category><![CDATA[NFTs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere Autorin Hannah Klein gibt einen kleinen Leitfaden zum Kunstkauf. Worauf ist im Jahr 2023 besonders zu achten? Welche Bedeutung haben NFTs beim Kunstkauf und sollte man in Krisenzeiten auf das Kaufen von Kunst verzichten?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ato.vision/magazine/worauf-sollte-ich-2023-beim-kunstkauf-achten/">Worauf sollte ich 2023 beim Kunstkauf achten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://ato.vision/magazine">Crisp Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="5190" class="elementor elementor-5190" data-elementor-post-type="post">
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									<p><span style="font-weight: 400;">Ob analog oder digital, die Entscheidung für ein Kunstwerk ist oft mit einem größeren Investment verbunden. Da sollte man sich vollends sicher fühlen.<br /></span><span style="font-weight: 400;">In erster Linie gilt: Vertrauen zur Verkaufsplattform und Informationen zur Kunst und Künstler*innen sind immer der Ausgangspunkt einer guten Entscheidung. <br /></span><span style="font-weight: 400;">Hier einige Punkte, die man beim Kauf von Kunst beachten sollte – so ist die Freude danach umso größer. </span></p>								</div>
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										<img loading="lazy" decoding="async" width="2500" height="1667" src="https://ato.vision/magazine/wp-content/uploads/2023/01/Hanna-Cooke_Ausstellung_Karlsruhe.jpg" class="attachment-full size-full wp-image-5197" alt="Detailaufnahme eines Mobiles mit Angelhakender Künstlerin Hannah Cooke während einer Ausstellung in Karlsruhe" srcset="https://ato.vision/magazine/wp-content/uploads/2023/01/Hanna-Cooke_Ausstellung_Karlsruhe.jpg 2500w, https://ato.vision/magazine/wp-content/uploads/2023/01/Hanna-Cooke_Ausstellung_Karlsruhe-300x200.jpg 300w, https://ato.vision/magazine/wp-content/uploads/2023/01/Hanna-Cooke_Ausstellung_Karlsruhe-1024x683.jpg 1024w, https://ato.vision/magazine/wp-content/uploads/2023/01/Hanna-Cooke_Ausstellung_Karlsruhe-768x512.jpg 768w, https://ato.vision/magazine/wp-content/uploads/2023/01/Hanna-Cooke_Ausstellung_Karlsruhe-1536x1024.jpg 1536w, https://ato.vision/magazine/wp-content/uploads/2023/01/Hanna-Cooke_Ausstellung_Karlsruhe-2048x1366.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2500px) 100vw, 2500px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Aesthetic Mobile "Fishkin" der Künstlerin Hannah Cooke im Rahmen der Ausstellung "Solo – im Juli", organisiert von ato (Foto: Sebastian Heck)</figcaption>
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									<p><b>Was gibt es bei Drucken und Editionen zu beachten?<br /></b><span style="font-weight: 400;">Neben der Signatur ist es wichtig, dass das angegebene Druckverfahren das richtige ist.<br />Die Lithografie zum Beispiel, auch Steindruckverfahren genannt, ist ein relativ aufwändiges und daher meist kostspieliges Verfahren: Ein Stein wird mit erhöhtem Druck auf Papier gepresst und es zeichnet sich, sofern der Druck großflächig ist, ein charakteristischer Prägerand ab (nicht zwingend). Zudem sind die Steinplatten im Gegensatz zu Metallplatten oft nicht ganz ebenmäßig, was sich vor allem an den Rändern zeigt.<br /></span><span style="font-weight: 400;">Es gibt auch hochqualitative Offsetdrucke. Da die Produktion hier aber etwas einfacher ist, sollte es ein wenig günstiger sein als eine vergleichbare Lithografie. <br /><br /></span><b>Was hat es mit einem Zertifikat auf sich?<br /></b><span style="font-weight: 400;">Zertifikate für Kunstwerke sind bei vielen Galerien, ob online oder offline, eine gängige Praxis. Meist ist es eher eine Beschwichtigung für Käufer*innen als tatsächlich ein fälschungssicherer Nachweis. Sollte sich wirklich eines Tages die Frage nach der Echtheit eines Kunstwerks stellen, ist die Rechnung der stärkste Beweis! Sie ermöglicht die Rückverfolgung des Kunstwerks und damit die Garantie, dass eine Galerie tatsächlich das Kunstwerk verkauft hat. Man sollte demnach stets die Rechnung aufbewahren und auch bei einem Sekundärkauf die vorherigen Rechnungen einfordern. <br />NFTs haben die Möglichkeit, genau diesen Verkaufsweg eines Kunstwerks in der Blockchain unwiderruflich zu dokumentieren. Eine Transparenz, die es in der Form bis dato auf dem Kunstmarkt noch nicht gab.<br /><br /></span><b>Ich bin neu in der Kunstwelt und möchte keine falsche Entscheidung treffen, was kann ich tun?<br /></b><span style="font-weight: 400;">Man sollte aber ein gutes Gefühl haben, welches zum Beispiel durch die Möglichkeit einer persönlichen Kontaktaufnahme gestärkt wird. Hier gilt der gesunde Menschenverstand. <br />Bei Online-Plattformen kann man zum Beispiel durch das Erscheinungsbild und den Aufwand, der in Texte über die Künstler*innen, Bilder der Werke und Inhalte der Galerie gesteckt wurde, gut einschätzen, ob es sich um Personen mit einem tatsächlichen Anliegen oder nur um den nächsten Kunstshop ohne Qualitätsanspruch handelt. </span></p>								</div>
				</div>
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										<img loading="lazy" decoding="async" width="1843" height="1229" src="https://ato.vision/magazine/wp-content/uploads/2023/01/Von_Silberland_Berlin.jpg" class="attachment-full size-full wp-image-5195" alt="Nahaufnahme der farbigen Poster des Künstlers Von Silberland in einer Ausstellung in Berlin" srcset="https://ato.vision/magazine/wp-content/uploads/2023/01/Von_Silberland_Berlin.jpg 1843w, https://ato.vision/magazine/wp-content/uploads/2023/01/Von_Silberland_Berlin-300x200.jpg 300w, https://ato.vision/magazine/wp-content/uploads/2023/01/Von_Silberland_Berlin-1024x683.jpg 1024w, https://ato.vision/magazine/wp-content/uploads/2023/01/Von_Silberland_Berlin-768x512.jpg 768w, https://ato.vision/magazine/wp-content/uploads/2023/01/Von_Silberland_Berlin-1536x1024.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1843px) 100vw, 1843px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Ausstellung "Never take candy from strangers" des Künstlers Von Silberland, organisiert von ato (Foto: Von Silberland)</figcaption>
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									<p><b>Worauf sollte ich online beim Kunstkauf achten?<br /></b><span style="font-weight: 400;">Der Online-Kunstkauf bietet einige Chancen, die Käufer*innen clever nutzen können – zum Beispiel eine Preistransparenz. Online ist der Preis eines Kunstwerks sofort ersichtlich, wohingegen in Galerien meistens bestimmte Personen zur Preisermittlung erst angesprochen werden müssen. Dies stellt für viele eine Hürde dar und birgt zudem Spielraum für eine intransparente Preissetzung.<br /><br /></span><b>Sollte ich den persönlichen Kontakt suchen?<br /></b><span style="font-weight: 400;">Ein Vorteil der herkömmlichen Galerien ist, dass man vor Ort persönlich ins Gespräch kommen kann. Allerdings ist dies auch online möglich, oft sogar wesentlich niedrigschwelliger, wie bereits erwähnt. Sofern es sich um eine Online-Galerie mit tatsächlichen Gesichtern dahinter handelt, sollte man in keinem Fall davor zurückschrecken, die Ansprechpersonen via Mail oder Telefon zu kontaktieren. Sie sind dafür da und kennen sich meistens detailliert mit der Kunst und dem Verkaufsprozedere aus. Das schließt das persönliche Gespräch also nicht aus.<br /><br /></span><b>Sollte ich das Kunstwerk vor dem Kauf vor Ort ansehen?<br /></b><span style="font-weight: 400;">Ein großes, teilweise noch ungelöstes Problem des Online-Kunstkaufs ist die Tatsache, dass sich analoge Kunst im Digitalen oft schwer darstellen lässt. Insbesondere wenn es um Werke zu einem Preis von mehreren tausend Euro geht, sollte auch eine Online-Galerie das reale Betrachten eines Kunstwerks ermöglichen, beispielsweise in Form von Showrooms oder mit einem persönlichen Termin.<br /><br /></span><b>Welche Bedeutung haben NFTs für den Kunstkauf?<br /></b><span style="font-weight: 400;">Im Kontext von NFTs wird häufig von einer Revolution der Kunstwelt gesprochen. Das ist zugleich richtig und falsch. Durch NFTs ergeben sich viele Chancen, insbesondere für Künstler*innen, die in der oft schwer verkäuflichen Medienkunst zu Hause sind. <br /></span><span style="font-weight: 400;">Gleichzeitig sind sie von Anfang an ein Spekulationsobjekt: Auch wenn sie neue Käufer*innen für den Kunstmarkt gewinnen, geht es nicht selten vor allem um ein finanzielles Investment als um ein tatsächliches Interesse an der Kunst. Auch das hat selbstverständlich eine Legitimität, sollte aber nicht der einzige Antrieb des Kunstmarkts sein. <br /></span><span style="font-weight: 400;">Es ist davon auszugehen, dass NFTs irgendwann ein gängiges Mittel sein werden, um zum Beispiel die Authentizität eines Werkes zu zertifizieren. Wer sich für sie interessiert, sollte ähnlich wie bei allen anderen Online-Galerien auf den gesunden Menschenverstand vertrauen und mit seriösen Verkaufsplattformen arbeiten. Da man die Blockchain, die für NFTs benötigt wird, nicht selbst auf Servern bei sich zu Hause speichern kann, sollte man sich zusätzlich sicher sein, dass die Firma nicht nur geschäftstüchtig ist, sondern dass auch für den Fall einer Insolvenz ein Übernahmeplan vorgesehen ist.<br /><br /></span><b>Fazit<br /></b><span style="font-weight: 400;">Im besten Fall sollte die Kunst, die erworben wird, „etwas mit einem machen“, und sei es nur das Auslösen absoluter Entspannung. Wenn man sich wirklich daran erfreut, kann es einem womöglich auch egal sein, ob ein Echtheitszertifikat vorhanden ist, und erst recht, ob der Marktpreis des Kunstwerks langfristig steigt. </span></p><p><span style="font-weight: 400;"> </span></p>								</div>
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		<title>Documenta 15:  Sechs Dinge, von denen ich hoffe, dass sie nicht daraus resultieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Klein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2022 16:12:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungsbesuch]]></category>
		<category><![CDATA[Bazon Brock]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ato-Gründerin Hannah Klein schreibt an dieser Stelle über Kunstausstellungen – dieses Mal geht es in einem kritischen Rückblick um die documenta 15.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ato.vision/magazine/documenta-15/">Documenta 15:  Sechs Dinge, von denen ich hoffe, dass sie nicht daraus resultieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://ato.vision/magazine">Crisp Magazin</a>.</p>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-medium">documenta 15: Was bisher geschah</h3>				</div>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Anfang 2019 (damals ahnte man noch nicht, wie gut die documenta die verschiedenen Pandemie-Phasen abpassen würde) ging ein Raunen von Kassel aus in die internationale Kunstwelt: die nächste documenta, die größte internationale Kunstschau, würde von der 10-köpfigen, indonesischen Künstler*innengruppe ruangrupa kuratiert werden.</span></p><p><span style="font-weight: 400;">Was anfangs für alle eurozentrisch geprägten Kunstkenner*innen ein unbekanntes Wort war, sollte spätestens zur Eröffnung 3 Jahre später in aller Munde sein: </span><i><span style="font-weight: 400;">lumbung</span></i><span style="font-weight: 400;">. </span><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://documenta-fifteen.de/lumbung/"><i><span style="font-weight: 400;">lumbung </span></i></a></span></span><span style="font-weight: 400;">ist ein Begriff, der seinen Ursprung in der Landwirtschaft hat und für das kollektive und gerechte Verwalten von Nahrungsmitteln steht. ruangrupa brachte diesen Begriff in die Kunstwelt. Er steht für eine kuratorische Praxis, die lokale Verankerung, Humor, Großzügigkeit, Unabhängigkeit, Transparenz, Genügsamkeit und Regeneration vereint.</span></p><p><span style="font-weight: 400;">Mit diesem Ansatz lud ruangrupa künstlerische und politische Kollektive aus der ganzen Welt zur documenta. Sie konnten Orte in Kassel bespielen, die teilweise noch nie für die Öffentlichkeit zugänglich waren. Das heißt, dass sie für die vorherigen documenta-Editionen keine Rolle gespielt haben. Zentrale Gebäude der Kunstschau blieben dafür teilweise unbespielt. Die Erwartungen vor der Eröffnung der documenta 15 waren groß. <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000; text-decoration: underline;" href="https://www.monopol-magazin.de/podcast-ruangrupa-was-haben-die-vor">Es wurde von einem völlig neuen System gesprochen und man fragte sich, welchen Einfluss diese doch so andere documenta langfristig auf das Kunstgeschehen haben würde.</a></span></span></span></p><p><span style="font-weight: 400;">Relativ kurz nach der Eröffnung Mitte Juni überschattete dann aber ein Skandal alle Diskussionen: das ebenfalls indonesische Kollektiv Taring Padi zeigte ein Bild, welches klar zu erkennende antisemitische Zeichnungen enthielt. <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000; text-decoration: underline;" href="https://www.sueddeutsche.de/kultur/documenta-antisemitismus-kuenstler-taring-padi-entschuldigung-1.5609134">Das Bild wurde zunächst mit einem schwarzen Tuch verhangen und kurz darauf gänzlich entfernt</a></span></span>. Die Diskussion ging in der Presse und teilweise auch in Talks vor Ort weiter und schlussendlich trat Mitte Juli documenta-Direktorin Sabine Schormann zurück.</span></p><p><span style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.deutschlandfunk.de/schafstallgebloeke-der-kulturalisten-bazon-brock-ueber-die-documenta-dlf-c316cef2-100.html"><span style="text-decoration: underline;">Bazon Brock, seines Zeichens Denker im Dienst, sprach vom Ende der Kunst.</span></a></span> Es wurden auch Stimmen laut, die documenta 15 vorzeitig zu beenden, denn sie werde ihrem Anspruch der Kunstvermittlung nicht gerecht. Dies ist bisher nicht geschehen.</span></p>								</div>
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-medium">Ganz persönliches Zwischenfazit</h4>				</div>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Berechtigterweise gab es starke Diskussionen – wegen des Gemäldes von Taring Padi, der fehlenden Kunst, der fehlenden Autonomie der Kunst (Kunst muss nicht immer politisch sein), der fehlenden Autorenschaft (zum Beispiel bei Kollektiven) &#8211; der fehlenden Vermittlung an sich.</span></p><p><span style="font-weight: 400;">Bei diesen Diskussionen möchte ich den Menschen vom Fach den Vortritt lassen und fühle mich, aus einer privilegierten, weißen Gesellschaft kommend, nicht ermächtigt, vollumfänglich zu urteilen. Allerdings begleitet mich bei all den Debatten eine große Sorge. Die Sorge vor einer rückwärts gewandten Reaktion auf die documenta 15 nach dem Motto „ich habe es dir doch gesagt, so kann das nicht funktionieren und früher war eh alles besser“. </span></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-medium">Daher möchte ich 6 Dinge festhalten von denen ich hoffe, dass sie NICHT die Reaktion auf die documenta 15 sind:</h2>				</div>
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									<p><span style="font-weight: 400;"><strong>1. Kunst nicht zeigen, wenn sie aus einem eurozentrischen Blick erstmal nicht als Kunst angesehen wird</strong><br /></span><span style="font-weight: 400;">Ich hoffe, die documenta bleibt auch weiterhin ein Ort, an dem auch Kunst gezeigt wird, die nicht dem derzeit gegenwärtigen Blick auf Kunst entspricht. Meiner Meinung nach muss das Verständnis von Kunst langfristig global funktionieren. Dies braucht einen neuen Blick auf die künstlerische Praxis, welche im Kontext einer bestimmten Kultur entsteht. Und das wiederum kann bedeuten, dass man seinen gewohnten „Kunstblick“ hinterfragen oder sogar ablegen muss.</span></p><p><span style="font-weight: 400;"><strong>2. Nur namhafte Künstler*innen zeigen</strong><br /></span><span style="font-weight: 400;">Bekannte Künstler*innen brauchen keine Diskussion mehr über die Legitimität ihrer Kunst. Auch kann man sich über den nötigen Wow-Effekt und eine gewisse Anerkennung (wenn auch kritisch) sicher sein. Die Aufgabe einer internationalen Kunstschau sollte es aber auch sein, unbekannte Künstler*innen zu zeigen, um so einen umfassenden Blick auf die Kunstwelt zu ermöglichen. Und uns alle nicht mit alten Kamellen zu langweilen, pls!</span></p><p><span style="font-weight: 400;"><strong>3. Kollektive nicht mehr ernst nehmen</strong><br /></span>Kollektive leisten wichtige Arbeit in der Kunst, in der Musik, im Theater, in der Politik. Insbesondere wenn darauf Wert gelegt wird, unterschiedliche Kompetenzen zu ergänzen, können sie eine unglaublich starke Umsetzungskraft entwickeln und aus „Nichts“ Projekte stemmen. Bei politischen Aktionen können sich die Mitglieder*innen gegenseitig schützen, da es ja gerade keine explizite Autor*innenschaft gibt. Ein Fakt, der gerade in instabilen Ländern nicht außer Acht gelassen werden sollte.</p><p><span style="font-weight: 400;"><strong>4. Strenge Hierarchien im Kurator:innen Team</strong><br /></span><span style="font-weight: 400;">Bitte kein alter weißer Mann, der mit strenger Hand durchregiert. Bitte!</span></p><p><strong>5. Dass Kunst nicht mehr als offener </strong><span style="font-weight: 400;"><strong>Austausch gedacht wird, der auch Spaß machen darf</strong><br /></span><span style="font-weight: 400;">Von Venedig, nach Basel, nach Kassel und überall die Highlights der vollgepackten Shows und Messen mitnehmen – viele Kunstinteressierte sind oft nur kurz an einem Ort, um sich blicken zu lassen und nichts zu verpassen. Dass man auf der documenta 15 aktiv dazu aufgefordert wurde, rumzuhängen, zu verweilen und zu diskutieren, war dagegen eine sehr angenehme Abwechslung, die tatsächlich nachhaltig wirkt.</span></p><p><span style="font-weight: 400;"><strong>6. Nichts Neues mehr wagen</strong><br /></span><span style="font-weight: 400;">Das fasst die oberen Punkte zusammen und heißt so viel, wie „Wenn nur die Erwartungshaltung an die documenta bedient wird, verpassen wir die Innovation und Verbesserung unseres Kunstsystems&#8220;.</span></p>								</div>
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-medium">Ganz persönliches Fazit</h4>				</div>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Ich möchte mir nicht anmaßen, in der sehr komplexen Debatte rund um die documenta 15 ein finales Urteil zu fällen. ABER ich will hoffen, dass es ein Konflikt ist, aus dem man lernt und der bitte, bitte mehr Fortschritt als Rückschritt in die Kunstwelt bringt.</span></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-small">Viel Diskussionen und viel Entspannung während des documenta Besuchs des ato-Teams:</h2>				</div>
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		<title>Katharsis, Baby! Fünf Kunstwerke von Peter Friedl</title>
		<link>https://ato.vision/magazine/katharsis-baby/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Klein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jun 2022 16:03:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungsbesuch]]></category>
		<category><![CDATA[Hannah Klein]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Friedl]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ato.vision/magazine/?p=3590</guid>

					<description><![CDATA[<p>ato-Gründerin Hannah Klein schreibt an dieser Stelle monatlich über Ausstellungen – anhand von fünf Dingen, die ihr vor Ort aufgefallen sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ato.vision/magazine/katharsis-baby/">Katharsis, Baby! Fünf Kunstwerke von Peter Friedl</a> erschien zuerst auf <a href="https://ato.vision/magazine">Crisp Magazin</a>.</p>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Im April war ich in der Ausstellung <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000; text-decoration: underline;"><a style="color: #000000; text-decoration: underline;" href="https://www.kw-berlin.de/peter-friedl/">„Report 1964 – 2022“ im KW Institute for Contemporary Art</a></span></span> des österreichischen Konzeptkünstlers Peter Friedl. Eine hochgelobte Ausstellung, die  ihr Versprechen (tatsächlich!) gehalten hat. <br /></span><span style="font-weight: 400;">Die Auseinandersetzung mit Peter Friedls Arbeit führte mich an ganz persönliche Untiefen. So sah ich mich bei vielen seiner Kunstwerken immer wieder mit der Frage konfrontiert: Wie dokumentiert man eigentlich sein Leben? Und wie beeinflusst der Blick auf die Vergangenheit die Gegenwart? <br /></span><span style="font-weight: 400;">Ich habe 5 Details rausgesucht, die mich berührt haben und damit auf sehr persönliche Weise die Ausstellung „Report 1964 – 2022“ dokumentiert. Ohne Chronologie und Anspruch auf Vollständigkeit, aber mit dafür umso mehr Emotionen. <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000; text-decoration: underline;"><a style="color: #000000; text-decoration: underline;" href="https://www.duden.de/rechtschreibung/Katharsis">Katharsis</a> </span></span>Baby! </span></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-medium">1. Have a cup of tea at 8115 </h2>				</div>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Let me tell you something: Auf dem Bild ist ein Modell von Nelson Mandelas ehemaligem Haus in Soweto zu sehen! Es ist Teil der Arbeit „Rehousing“, die aus 12 Modellen von historischen Häusern auf der ganzen Welt besteht. Was im ersten Moment wie der große Bruder einer Märklin-Modelleisenbahn-Landschaft daherkommt, warf als Gesamtkunstwerk sofort die Frage bei mir auf: welche Bedeutung haben Modelle für die Erinnerungskultur? Was lässt sich durch sie erhalten? Und würde ich, so wie Friedl, das Haus meiner Eltern modellieren und der Welt zugänglich machen?</span></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-medium">2. Hallo du Ficker </h2>				</div>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Ok, bei manchen Werken musste ich doch Schmunzeln. Die Arbeit „Index on Censorship I-V“ zeigt mehrere vergrößerte Zeichnungen und Fanpost von zwei jungen Mädchen aus Peter Friedls Nachbarschaft.  <br /></span><span style="font-weight: 400;">Auch wenn das Kunstwerk um einiges vielschichtiger ist als „Kinderzeichnungen mit Schimpfwörtern“, habe ich in erster Linie die Maltaktik für Stinkefinger inspiziert und mir fest vorgenommen sie zu kopieren. </span></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-medium">3. Romantisierung des Groupies </h2>				</div>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Wer schon mal auf dem Friedhof Père-Lachaise in Paris war, ist wahrscheinlich auch andem Jim Morrisons Grab vorbeigekommen. Früher feierten Fans dort exzessive Partys. Seit einigen Jahren ist es aber nun abgesperrt und man kann es nur noch mit Abstand betrachten. <br /></span><span style="font-weight: 400;">Die Arbeit „Theory of Justice“ ist eine Sammlung von bildlichen Zeitungsausschnitten der Jahre 1921 bis 2001, die Friedl chronologisch in Vitrinen anordnet. Die Bilder sind unkommentiert und spiegeln weltweiten Protest wider. Das Foto der Teenager, die lässig an Jim Morrisons Grab lehnen ist eines von vielen. Von dem Gedanken aufgewühlt, dass wir nur durch Menschen der Vergangenheit, politisch heute da stehen können wo wir sind, bin ich an diesem Bild hängen geblieben. Ich wollte sofort so ein Cool Kid der 90er-Jahre sein, das für ein politisches Anliegen Exzesse feiert und sich als Teil einer Befreiungsbewegung sieht. </span></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-medium">4. Vergangenheit trifft sich </h2>				</div>
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									<p><span style="font-weight: 400;">In der Arbeit „The Dramatist (Black Hamlet, Crazy Henry, Giulia, Toussaint)“ von Peter Friedl treffen vier Persönlichkeiten der Vergangenheit aufeinander, die zu unterschiedlichsten Orten und Zeiten gelebt haben. Tatsächlich hätten sie sich so nie begegnen können.<br /></span><span style="font-weight: 400;">Man steht davor und betrachtet die theatrale Inszenierung. Es stellt sich die Frage, was wäre denn passiert, wenn Black Hamlet (John Chavafambira, traditioneller Heiler und Wahrsager), Crazy Henry (Henry Ford, Automobilmagnat), Giulia (Giulia Schacht, Frau des Begründers der Kommunistischen Partei Antonio Gramsci) und Toussaint Louverture (Anführer der Haitianischen Revolution) aufeinandergetroffen wären? Hätte es einen Einfluss auf die Geschichtsschreibung gehabt? Ist die weltweite Geschichtsschreibung einfach nur ein einziges Schicksal? </span></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-medium">5. Tagebuch, das niemand sieht </h2>				</div>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Zu guter Letzt meine Lieblingsarbeit von Peter Friedls Oeuvre: „The Diaries“. Seit 1981 schreibt Friedl täglich in sein Tagebuch. Zumindest behauptet er das, denn sobald ein neues Buch voll ist, legt er es in eine abgeschlossene Vitrine. Die Bücher können von außen betrachtet, aber nicht geöffnet werden. Bis heute kommen neue Bücher dazu. <br /></span><span style="font-weight: 400;">Seit jeher beschäftigt mich die Frage, ob man sich nicht mehr Zeit dazu nehmen sollte seine Tage zu dokumentieren. Ob schriftlich oder auch mit Fotos und Videos. Auf der anderen Seite, wen interessiert es? Indem Peter Friedl (angeblichen) jeden Tag ein paar Zeilen niederschreibt und es aber niemandem zugänglich macht, spielt er nicht nur mit „den Geheimnissen in einem Tagebuch“, sondern führt auch den Wunsch etwas für die Nachwelt festzuhalten ad absurdum.  </span></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-medium">Mein Fazit</h2>				</div>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Das eigentlich Spannende ist, was das Betrachten von Kunst in einem auslösen kann. Ist die emotionale Begegnung mit Kunstwerken nicht auch eine Katharsis, eine Art Reinigung der Seele? Das ist natürlich nicht immer so, sondern nur, wenn einen die Kunst persönlich berührt. Und von Herzen wünsche ich uns allen mehr von diesen Momenten! </span></p>								</div>
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		<title>Der etwas andere Ausstellungsbesuch: 5 verborgene Details </title>
		<link>https://ato.vision/magazine/ausstellungsbesuch-berlin/</link>
					<comments>https://ato.vision/magazine/ausstellungsbesuch-berlin/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hannah Klein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2022 09:23:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hannah Klein besucht aktuelle Ausstellungen in Berlin und dokumentiert mit ihrem Handy witzige, verborgene Details. Das lockert die Sehgewohnheiten und bringt auch Expert*innen zum Schmunzeln. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ato.vision/magazine/ausstellungsbesuch-berlin/">Der etwas andere Ausstellungsbesuch: 5 verborgene Details </a> erschien zuerst auf <a href="https://ato.vision/magazine">Crisp Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="2689" class="elementor elementor-2689" data-elementor-post-type="post">
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									<p><span data-contrast="auto">Im Sommer 2021 eröffnete nach sechsjähriger Sanierung die <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000; text-decoration: underline;" href="https://www.smb.museum/museen-einrichtungen/neue-nationalgalerie/ueber-uns/sanierung/">Neue Nationalgalerie</a></span></span> in Berlin erneut ihre Türen. Sie wurde in den 1960er Jahren von dem Stararchitekten Ludwig Mies van der Rohe entworfen. Seit der Wiedereröffnung ist der Andrang auf die Ausstellungen groß. </span><span data-contrast="auto">Einen Time Slot bekommt man nicht spontan. Ich spreche aus Erfahrung.</span><span data-ccp-props="{"> <br /></span><span data-contrast="auto">Die Neue Nationalgalerie ist im Besitz einer großen Sammlung mit Werken aus der klassischen Moderne. Das heißt von Künstler*innen, die in den frühen bis mittleren 2000er Jahren gelebt und gearbeitet haben. Von Dadaismus über Surrealismus, Expressionismus und Kubismus ist alles dabei. Viele Künstler*innen lebten in dieser Zeit in Berlin, weshalb in einigen Werken der Bezug zur Großstadt zu erkennen ist. Aber auch Themen wie Krieg, Politik, Modernisierung und Abstraktion spielen eine bedeutende Rolle. <br /></span><span class="NormalTextRun SCXW167506823 BCX9">Zu sehen gibt es </span><span class="NormalTextRun SCXW167506823 BCX9">in der Neuen Nationalgalerie </span><span class="NormalTextRun SCXW167506823 BCX9">derzeit 3 Ausstellungen: die <span class="NormalTextRun BCX9 SCXW157277842">Dauerausstellung <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000; text-decoration: underline;" href="https://www.smb.museum/museen-einrichtungen/neue-nationalgalerie/ausstellungen/detail/die-kunst-der-gesellschaft/">„Kunst der Gesellschaft. 1900 – 1945. Sammlung der Nationalgalerie“</a></span></span> sowie d<span class="TextRun SCXW25910949 BCX9" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="auto"><span class="NormalTextRun SCXW25910949 BCX9">ie begleitende Ausstellung zur Architektur des Gebäudes <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000; text-decoration: underline;">„<a style="color: #000000; text-decoration: underline;" href="https://www.smb.museum/museen-einrichtungen/neue-nationalgalerie/ausstellungen/detail/die-neue-nationalgalerie/">Die Neue Nationalgalerie. Ihr Architekt und ihre Baugeschichte</a>.“</span></span> sind noch bis zum noch bis zum 02. Juli 2023 zu sehen. Die <span class="NormalTextRun SCXW106493600 BCX9">Wechselausstellung <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000; text-decoration: underline;">„<a style="color: #000000; text-decoration: underline;" href="https://www.smb.museum/museen-einrichtungen/neue-nationalgalerie/ausstellungen/detail/gerhard-richter-kuenstlerbuecher/">Gerhard Richter Künstlerbücher</a></span></span></span><span class="NormalTextRun SCXW106493600 BCX9"><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000; text-decoration: underline;">“</span></span> ist noch diesen Monat bis 29.Mai zu sehen. <br /></span></span></span></span></span><span class="TextRun SCXW132850172 BCX9" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="auto"><span class="NormalTextRun SCXW132850172 BCX9">Bei meinem Besuch bin ich immer wieder auf kleine Details gestoßen, die mich fasziniert haben oder </span><span class="NormalTextRun SCXW132850172 BCX9">bei denen ich einfach lächeln</span><span class="NormalTextRun SCXW132850172 BCX9"> musste. </span><span class="NormalTextRun SCXW132850172 BCX9">Ich habe meine 5</span><span class="NormalTextRun SCXW132850172 BCX9"> Lieblinge</span><span class="NormalTextRun SCXW132850172 BCX9"> </span><span class="NormalTextRun SCXW132850172 BCX9">zusammengestellt. </span><span class="NormalTextRun SCXW132850172 BCX9">Voilà</span><span class="NormalTextRun SCXW132850172 BCX9">.</span></span><span class="EOP SCXW132850172 BCX9" data-ccp-props="{"> </span></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-medium">1. Ein süßes Wesen in einem Stillleben von Ernst-Ludwig Kirchner</h2>				</div>
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									<p><span class="TextRun SCXW200299557 BCX9" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="auto"><span class="NormalTextRun SCXW200299557 BCX9">D</span><span class="NormalTextRun SCXW200299557 BCX9">a sitzt der kleiner</span><span class="NormalTextRun SCXW200299557 BCX9">, </span><span class="NormalTextRun SCXW200299557 BCX9">ich will eigentlich sagen</span><span class="NormalTextRun SCXW200299557 BCX9"> schnuckeliger,</span><span class="NormalTextRun SCXW200299557 BCX9"> Drac</span><span class="NormalTextRun SCXW200299557 BCX9">he</span> <span class="NormalTextRun SCXW200299557 BCX9">und schaut schmunzelnd vom oberen Rand des Bildes auf die Szenerie herab. Ernst-Ludwig Kirchner (*1880, † 1938) war ein deutsche</span><span class="NormalTextRun SCXW200299557 BCX9">r</span><span class="NormalTextRun SCXW200299557 BCX9"> Maler und berühmt für seinen expressionistischen Stil.</span><span class="NormalTextRun SCXW200299557 BCX9"> Etwas simpel gesprochen heißt das, er schreckte nicht </span><span class="NormalTextRun SCXW200299557 BCX9">vor </span><span class="NormalTextRun SCXW200299557 BCX9">Farbigkeit, schwungvollen Linien und Emotionen zurück. Das Bild „Stillleben mit chinesischem Porzellan“</span><span class="NormalTextRun SCXW200299557 BCX9"> hängt in der Dauerausstellung der Neuen Nationalgalerie und </span><span class="NormalTextRun SCXW200299557 BCX9">prot</span><span class="NormalTextRun SCXW200299557 BCX9">zt vor Farbigkeit,</span><span class="NormalTextRun SCXW200299557 BCX9"> kommt</span><span class="NormalTextRun SCXW200299557 BCX9"> sonst</span> <span class="NormalTextRun SCXW200299557 BCX9">aber </span><span class="NormalTextRun SCXW200299557 BCX9">vergleichbar unaufgeregt </span><span class="NormalTextRun SCXW200299557 BCX9">daher. </span><span class="NormalTextRun SCXW200299557 BCX9">Nichtdestotrotz</span><span class="NormalTextRun SCXW200299557 BCX9"> malte Kirchner ganz 18 Jahre an dem Gemälde</span> <span class="NormalTextRun SCXW200299557 BCX9">&#8211; </span><span class="NormalTextRun SCXW200299557 BCX9">von 1920 </span><span class="NormalTextRun SCXW200299557 BCX9">bis 1938. Ob ihn</span><span class="NormalTextRun SCXW200299557 BCX9"> der kleine</span><span class="NormalTextRun SCXW200299557 BCX9"> Drache </span><span class="NormalTextRun SCXW200299557 BCX9">das ein oder andere Mal im Traum verfolgt</span><span class="NormalTextRun SCXW200299557 BCX9"> hat?</span></span><span class="EOP SCXW200299557 BCX9" data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>								</div>
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									<p><span class="TextRun SCXW37484939 BCX9" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="auto"><span class="NormalTextRun SCXW37484939 BCX9">Wenn ich Künstlerin w</span><span class="NormalTextRun SCXW37484939 BCX9">äre, wären meine </span><span class="NormalTextRun SpellingErrorV2 SCXW37484939 BCX9">Initialien</span><span class="NormalTextRun SCXW37484939 BCX9"> HK. D</span><span class="NormalTextRun SCXW37484939 BCX9">as ist schon okay, aber eben nicht OK! Wie lässig ist bitteschön die Unterschrift </span><span class="NormalTextRun SCXW37484939 BCX9">„</span><span class="NormalTextRun SCXW37484939 BCX9">OK</span><span class="NormalTextRun SCXW37484939 BCX9">“</span><span class="NormalTextRun SCXW37484939 BCX9">?</span> <span class="NormalTextRun SCXW37484939 BCX9">Da hat es Oskar Kokoschka </span><span class="NormalTextRun SCXW37484939 BCX9">(*1886, † 1980) </span><span class="NormalTextRun SCXW37484939 BCX9">schon gut getroffen</span><span class="NormalTextRun SCXW37484939 BCX9">, denn auf einmal bekommt jedes seiner Bilder eine neue Ebene. Sie sin</span><span class="NormalTextRun SCXW37484939 BCX9">d immer mit „OK“ gestempelt. A</span><span class="NormalTextRun SCXW37484939 BCX9">ls </span><span class="NormalTextRun SpellingErrorV2 SCXW37484939 BCX9">Betrachter</span><span class="NormalTextRun SpellingErrorV2 SCXW37484939 BCX9">:</span><span class="NormalTextRun SpellingErrorV2 SCXW37484939 BCX9">in</span><span class="NormalTextRun SCXW37484939 BCX9"> fragt man sich dann automatisch, sind die Werke wirklich nur okay oder vielleicht so viel mehr? </span><span class="NormalTextRun SCXW37484939 BCX9">Litt er wie viele </span><span class="NormalTextRun SpellingErrorV2 SCXW37484939 BCX9">Künstler:</span><span class="NormalTextRun SpellingErrorV2 SCXW37484939 BCX9">innen</span><span class="NormalTextRun SCXW37484939 BCX9"> an Selbstzwe</span><span class="NormalTextRun SCXW37484939 BCX9">ifeln </span><span class="NormalTextRun SCXW37484939 BCX9">und </span><span class="NormalTextRun SCXW37484939 BCX9">fand seine Bilder bloß „OK“</span><span class="NormalTextRun SCXW37484939 BCX9">?</span> <span class="NormalTextRun SCXW37484939 BCX9">Das „Portrait von Bessie Bruce“, von dem diese Detailaufnahme stammt</span><span class="NormalTextRun SCXW37484939 BCX9">,</span><span class="NormalTextRun SCXW37484939 BCX9"> hat mich jedenfalls sehr fasziniert. </span><span class="NormalTextRun SCXW37484939 BCX9">Ihr solltet sie euch unbedingt in</span><span class="NormalTextRun SCXW37484939 BCX9"> der Dauerausstellung anschauen. Denn es</span><span class="NormalTextRun SCXW37484939 BCX9"> ist eine Arbeit,</span><span class="NormalTextRun SCXW37484939 BCX9"> die für mich eindeutig mehr als okay ist. </span></span><span class="EOP SCXW37484939 BCX9" data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-medium">3. Ähnlichkeiten aber keine Gemeinsamkeiten </h3>				</div>
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									<p><span class="TextRun SCXW249553813 BCX9" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="auto"><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9">Die Künstlerin Hannah Höch ist für ihren dadaistischen Stil bekannt. Ich erinnere mich, dass ich schon als Kind und Jugendliche von ihren Arbeiten fasziniert war. Da gab es immer viel zu gucken. Collagen aus Zeitungbeiträgen mit Bild</span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9"> und Schrift. Alles wirkte </span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9">politisch</span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9">,</span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9"> auch wenn ich als Heranwachsende nur die Hälfte verstand. Es fühlte sich sehr rebellisch an</span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9"> und nach genau dem was ich suchte</span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9">. </span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9">In</span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9"> der Neuen Nationalgalerie hängen </span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9">ebenfalls </span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9">Arbeiten von Hannah Höch. Vielleicht auch weil sie meine Namensvetterin ist, blieb mein Blick </span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9">mal wieder </span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9">sofort an ihren Kunstwerken hängen. </span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9">Auf der Infotafel entdeckte ich dann ein Portrait von ihr. Und mein erster Gedanke war: sie sah ja aus wie ein weiblich gelesener Bully Herbig. </span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9">Humor spielte in Hannah Höchs Arbeiten eine</span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9"> ziemlich große</span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9"> Rolle</span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9">, denn Dada allein ist eine Parodie a</span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9">uf die damalige Kunst. Bei </span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9">all dem Witz d</span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9">urfte ein politisches Anliegen</span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9"> nicht fehlen. S</span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9">atirische Kunst</span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9"> eben </span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9">und kein</span> <span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9">„Der </span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9">Schuh des Manitu</span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9">“</span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9"> oder </span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9">„</span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9">Traumschiff Surprise</span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9">“</span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9">. </span><span class="NormalTextRun SCXW249553813 BCX9"> </span></span><span class="EOP SCXW249553813 BCX9" data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-medium">4. Schöner lässt sich ein Besuch im Museum nicht beschreiben</h3>				</div>
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									<p><span class="TextRun SCXW150586035 BCX9" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="auto"><span class="NormalTextRun SCXW150586035 BCX9">Museen überlegen sich immer neue Dinge, um einen Austausch mit den </span><span class="NormalTextRun SpellingErrorV2 SCXW150586035 BCX9">Besucher*innen</span><span class="NormalTextRun SCXW150586035 BCX9"> zu ermöglichen und interaktive Erlebnisse zu schaffen. In der Neuen Nationalgalerie wurde dafür ein abgetrennter Bereich errichtet, an dem die </span><span class="NormalTextRun SpellingErrorV2 SCXW150586035 BCX9">Besucher*innen</span><span class="NormalTextRun SCXW150586035 BCX9"> ihre Gedanken auf Zetteln niederschreiben können. Auf einem Zettel entdeckte ic</span><span class="NormalTextRun SCXW150586035 BCX9">h die schönst</span><span class="NormalTextRun SCXW150586035 BCX9">e Emotion seit Langem: Eine </span><span class="NormalTextRun SCXW150586035 BCX9">Zeichnung des sogenannten „ungewohnten Gefühls“.</span> <span class="NormalTextRun SCXW150586035 BCX9">Eine Person muss das Gewicht von 4 Köpfen tragen. Auf jedem Kopf spiegelt sich eine andere Emotion wider. Wut, Trauer, Freude. Man</span><span class="NormalTextRun SCXW150586035 BCX9">chmal </span><span class="NormalTextRun SCXW150586035 BCX9">weiß </span><span class="NormalTextRun SCXW150586035 BCX9">man in Ausstellungen </span><span class="NormalTextRun SCXW150586035 BCX9">gar nicht wo man hingucken soll und wie man </span><span class="NormalTextRun SCXW150586035 BCX9">sich dabei fühlen soll. Außerdem </span><span class="NormalTextRun SCXW150586035 BCX9">wirkt es wie eine große Last, unter der die Person taumelt. </span> <span class="NormalTextRun SCXW150586035 BCX9">Ich kenne </span><span class="NormalTextRun SCXW150586035 BCX9">genau dieses Gefühl</span><span class="NormalTextRun SCXW150586035 BCX9"> von Ausstellungsbesuchen</span><span class="NormalTextRun SCXW150586035 BCX9">. </span><span class="NormalTextRun SCXW150586035 BCX9">Und sicherlich werde ich in </span><span class="NormalTextRun SCXW150586035 BCX9">Zukunft </span><span class="NormalTextRun SCXW150586035 BCX9">an diese gelunge</span><span class="NormalTextRun SCXW150586035 BCX9">ne Zeichnung zurückdenken: Danke</span><span class="NormalTextRun SCXW150586035 BCX9"> Unbekannt. </span></span><span class="EOP SCXW150586035 BCX9" data-ccp-props="{"> </span></p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-medium">5. He is Mies </h3>				</div>
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									<p><span class="TextRun SCXW13803533 BCX9" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="auto"><span class="NormalTextRun SCXW13803533 BCX9">Wer ist noch Kind der 2000er? Damals </span><span class="NormalTextRun SCXW13803533 BCX9">sagt</span><span class="NormalTextRun SCXW13803533 BCX9">en wir </span></span><span class="TextRun SCXW13803533 BCX9" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="auto"><span class="NormalTextRun SCXW13803533 BCX9">mies</span></span><span class="TextRun SCXW13803533 BCX9" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="auto"><span class="NormalTextRun SCXW13803533 BCX9">, wenn etwas cool, krass oder einfach geil</span><span class="NormalTextRun SCXW13803533 BCX9"> war.</span> <span class="NormalTextRun SCXW13803533 BCX9">Als hätte der gute Mies van der Rohe, Star-Architekt und Erbauer der Neuen Nationalgalerie</span><span class="NormalTextRun SCXW13803533 BCX9">,</span> <span class="NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2 SCXW13803533 BCX9">das</span><span class="NormalTextRun SCXW13803533 BCX9"> gewusst, als er sich lässig auf dem Freischwinger zurücklehnte. </span><span class="NormalTextRun SCXW13803533 BCX9">Das Museumsgebäude </span><span class="NormalTextRun SCXW13803533 BCX9">wird nicht ohne Grund i</span><span class="NormalTextRun SCXW13803533 BCX9">n der Architekturszene verehrt und kritisiert zu gleich. Der imposante, verglaste Eingangsbereich schwebt auf acht Säulen. Die eigentlichen Ausstellungsräume befinden sich im Keller. </span><span class="NormalTextRun SCXW13803533 BCX9">Bei der Sanierung, die 6 Jahre lange dauerte und im Sommer 2021 beendet wurde, gab es viele Details auf die geachtet werden musste. Nicht nur der Teppich stand unter Denkmalschutz und musste </span><span class="NormalTextRun SpellingErrorV2 SCXW13803533 BCX9">aufwendigst</span><span class="NormalTextRun SCXW13803533 BCX9"> reproduziert werden. </span><span class="NormalTextRun SCXW13803533 BCX9">Auch mussten sämtliche Gläser ausgetauscht werden, da die ursprünglichen Gläser Wind und Witterung nicht mehr standhalten konnten. </span></span><span class="LineBreakBlob BlobObject DragDrop SCXW13803533 BCX9"><span class="SCXW13803533 BCX9"> </span><br class="SCXW13803533 BCX9" /></span><span class="TextRun SCXW13803533 BCX9" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="auto"><span class="NormalTextRun SCXW13803533 BCX9">Ob ich trotz allem Respekt für die Architektur froh bin, dass alte weiße Cis-Männer mit Zigarre auf Freischwingern mittlerweile eher out sind? Definitiv. Auf dem Foto sieht Mies trotzdem mies lustig aus.</span></span><span class="EOP SCXW13803533 BCX9" data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-medium">6. Zusatz: Foto Polke und Richter  </h3>				</div>
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									<p><span data-contrast="auto"><span class="TextRun SCXW113399853 BCX9" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="auto"><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9">Gerhard Richter</span><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9">, Deutschlands Künstlerstar, ist f</span><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9">ür mich noch nie besonders</span><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9"> spannend gewesen. </span><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9">Dazu kommt, dass die </span><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9">aktuelle </span><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9">Wechselausstellung </span><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9">in der Neuen Nationalgalerie </span><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9">über </span><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9">seine </span><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9">Künstlerbücher von Fans für Fans gestaltet wurde. All das ist völlig legitim und trotzdem für mich nicht besonders interess</span><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9">ant. Daher wol</span><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9">l</span><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9">t</span><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9">e ich erst gar nicht davon berichten. Doch dann bin ich auf die</span><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9">ses Bild gestoß</span><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9">en. Ein Foto der Schwergewichte</span><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9"> der deutschen Kunstwelt </span><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9">Sigmar Polke und Gerhard Richter, wie sie wie zwei Teenager im Bett liegen. Es sieht aus als würden sie kichern, weil sie sich gerade eine viel zu spannende Horrorgeschichte erzählt haben. </span><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9">Das</span><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9"> Bild </span><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9">hat mich berührt. E</span><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9">s hat gerade keine Freischwinger und Zigarren Mentalität</span><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9"> und dadurch was </span><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9">sehr</span><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9"> Nahbares</span><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9">.</span><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9"> Vielleicht gehe ich in die nächste Richter Ausstellung </span><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9">doch </span><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9">mit einer anderen Einstellung. </span><span class="NormalTextRun SCXW113399853 BCX9">  </span></span><span class="EOP SCXW113399853 BCX9" data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span> </span></p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-medium">Mein Fazit</h3>				</div>
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									<p><span data-contrast="auto">Wenn ihr in Berlin wohnt oder zu Besuch seid, solltet ihr euch die Neue Nationalgalerie nicht entgehen lassen. Die Dauerausstellung zeigt die mit bedeutendsten Werke der deutschen Kunstgeschichte zwischen 1900 und 1945. Vielleicht entdeckt ihr ja bei eurem Besuch das ein oder andere Detail. <br /></span><span data-contrast="auto">Selbst wenn euch kein Kunstwerk und auch kein Detail gefällt, werdet ihr einen Besuch nicht bereuen. Denn (diesen Witz kann ich mir jetzt nicht verkneifen) das Gebäude ist einfach mies schön.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>								</div>
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